Hausanschluß Audi-Händler

DIeses Unterforum ist für alle Themen der E-Mobilität und deren Alternativen (Z. B. Erdgasantrieb).
Benutzeravatar
Elt-Onkel
Null-Leiter
Beiträge: 5953
Registriert: Donnerstag 25. März 2004, 01:08
Kontaktdaten:

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von Elt-Onkel » Sonntag 21. April 2019, 21:56

Hallo,

noch als Ergänzung vom Bundesministerium für Wirtschaft:

Die Rohölimporte Deutschlands lagen im Jahr 2016 bei rund 91 Millionen Tonnen (+ 2,5 Mio. to Eigenförderung).

Man könnte jetzt die Energiemenge der 93,5 Mio. to ausrechnen.

Energiegehalt von Rohöl: 10,3 kWh/l



froebel88
Null-Leiter
Beiträge: 194
Registriert: Samstag 26. Januar 2019, 11:57

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von froebel88 » Sonntag 21. April 2019, 22:10

Dann darf man aber auch gerne den Wirkungsgrad mit betrachten, der bei E-Autos um mehr als den Faktor 2 besser ist im Vergleich zu Verbrennern, wenn man die gesamte Kette Raffinerie/Kraftwerke->Transport->Motor betrachtet.

Benutzeravatar
Elt-Onkel
Null-Leiter
Beiträge: 5953
Registriert: Donnerstag 25. März 2004, 01:08
Kontaktdaten:

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von Elt-Onkel » Sonntag 21. April 2019, 23:06

Hallo,
froebel88 hat geschrieben:
Sonntag 21. April 2019, 22:10
Dann darf man aber auch gerne den Wirkungsgrad mit betrachten, der bei E-Autos um mehr als den Faktor 2 besser ist im Vergleich zu Verbrennern, wenn man die gesamte Kette Raffinerie/Kraftwerke->Transport->Motor betrachtet.
Also mit anderen Worten:

Wenn man im Öl-Kraftwerk Dampf erzeugt, und dann mit einer Turbine Strom daraus zu machen,
diesen über km von Kabeln verteilt, und in Batterien zwischenspeichert,
um ihn dann in einen E-Motor einzuspeisen, halbiert die Rohölimporte ?

Das müsste man mal den Herrn Wirtschafts- und Finanzminister mtteilen.


...

froebel88
Null-Leiter
Beiträge: 194
Registriert: Samstag 26. Januar 2019, 11:57

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von froebel88 » Sonntag 21. April 2019, 23:11

Zumindest die Ölimporte für den Sektor Verkehr, so man das Öl denn verbrennen möchte um daraus Strom zu erzeugen

Benutzeravatar
Elt-Onkel
Null-Leiter
Beiträge: 5953
Registriert: Donnerstag 25. März 2004, 01:08
Kontaktdaten:

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von Elt-Onkel » Sonntag 21. April 2019, 23:22

Hallo,
froebel88 hat geschrieben:
Sonntag 21. April 2019, 23:11
Zumindest die Ölimporte für den Sektor Verkehr, so man das Öl denn verbrennen möchte um daraus Strom zu erzeugen

Und warum baut dann kein einziges Land der Erde Ölkraftwerke,
um die Antriebsform zu realisieren ?

Zumindest Nord-Korea müsste ja ein vitales Interesse daran haben,
weil das Land dem Öl-Embargo unterliegt.


...

froebel88
Null-Leiter
Beiträge: 194
Registriert: Samstag 26. Januar 2019, 11:57

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von froebel88 » Sonntag 21. April 2019, 23:36

Gute Frage.. Hierzulande soll ja gemäß der Politik demnächst alles CO2-Neutral sein, weshalb der Plan ist, irgendwann alles nur noch per regenerativer Energie zu machen.. Da dürften Ölkraftwerke recht schwer zu verkaufen sein..

Benutzeravatar
Elt-Onkel
Null-Leiter
Beiträge: 5953
Registriert: Donnerstag 25. März 2004, 01:08
Kontaktdaten:

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von Elt-Onkel » Sonntag 21. April 2019, 23:50

Hallo,


na, aber der Verkehrsminister soll doch 50 % CO2 einsparen.

Dann wäre ja das der Durchbruch.

----------

Regenerative Energien können etwa zur Hälfte den Strom erzeugen.
Mehr klappt aus physikalischen Gründen nicht.
Sind also 12,5 vom Gesamtenergieverbrauch.
Verkehr sind nochmal ca. 25 %.
Macht also in der Summe ein Fehl von 37,5 %.
Es ist in Deutschland technisch ausgeschlossen, diese 37,5 % aus regenerativen Energien zu gewinnen.
Da muß etwas anderes her.
Es kommen infrage: Öl, Erdgas, Kohle, Kernkraft.
Die Politiker können zwischen den vier Varianten wählen.
Die Chinesen haben sich für Kohle und Kernkraft entschieden.


...

froebel88
Null-Leiter
Beiträge: 194
Registriert: Samstag 26. Januar 2019, 11:57

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von froebel88 » Montag 22. April 2019, 00:00

Kennst du diese Studie?

https://pvspeicher.htw-berlin.de/wp-con ... studie.pdf

Da wird beschrieben, was wie umgesetzt werden muss um bis 2040 die Energieversorgung vollständig mit regenerativer Energie zu bewerkstelligen..

Laut der Studie kann das klappen wenn die regenerativen Energien noch viel stärker als heute ausgebaut werden, der Straßenverkehr vollständig elektrifiziert wird (inkl. Oberleitungen für LKW), Gebäude saniert und gedämmt werden usw.. Dann steigt der Strombedarf bis 2040 um "nur" 100%..

Kernkraftwerke würden da sicherlich helfen, sind aber politisch nicht gewollt..

Aber ja, würde das Öl in Kraftwerken verbrannt und dann per Stromleitungen in Elektroautos "getankt" werden, anstatt in den ineffizienten PKW-Motoren verbrannt, würde das sicherlich einen großen Teil des Ölverbrauches und somit CO2-Ausstoßes reduzieren.. Zudem würde auch die Luft in den Städten wesentlich sauberer werden, weil die Kraftwerke mit funktionierender Abgasbehandlung und ohne Schummelsoftware außerhalb stehen..

Benutzeravatar
Elt-Onkel
Null-Leiter
Beiträge: 5953
Registriert: Donnerstag 25. März 2004, 01:08
Kontaktdaten:

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von Elt-Onkel » Montag 22. April 2019, 00:19

Hallo,

die 'Studie' ist das Hinfummeln der politischen Ziele.

Leider sind die Grundlagen fehlerhaft.

Deutschland stellt 1 % der Weltbevölkerung.
Egal was Deutschland macht - es juckt den Planeten nicht.
Das gilt für Europa genau so.

Jedes Barrel Erdöl, und jede Tonne Kohle, den die Erde zu bieten hat, wird irgendwann verbrannt.
Daran wird niemand etwas ändern.
Jeder Staat will seine Bodenschätze vermarkten.
Kein Bundeswehrsoldat bewacht die Ölquellen in Venezuela.
Kein Bundeswehrbomber zerstört ein Chinesisches Kohlekraftwerk.

Weil Deutschland keine maßgeblichen Stromspeicher hat,
ist eben bei 12,5 % Energiegewinnung aus Wind und PV Schluß.

Wenn man dann noch berücksichtigt, daß 96 % der CO2 Emissionen Naturgemacht sind,
erkennt man die Hilflosigkeit um an dem Weltklima herumzudoktern.
Es wird auf der Erde ganz zwangsläufig alle 30 (?) Jahre um ein Grad Celsiuns wärmer.
Das können in der Summe auch 5 Grad Celsius werden.
Kein Mensch kann daran etwas ändern.


...

Benutzeravatar
Elt-Onkel
Null-Leiter
Beiträge: 5953
Registriert: Donnerstag 25. März 2004, 01:08
Kontaktdaten:

Re: Hausanschluß Audi-Händler

Beitrag von Elt-Onkel » Montag 22. April 2019, 17:17

Hallo,

und weil es gerade so schön passt:

Windkraftanlagen führen zur Klimaerwärmung und zur beschleunigten Austrockung - und damit zur Versalzung - unserer Ackerflächen.

Aber der Reihe nach.

Zuerst die schon bekannten Auswirkungen, und dann zum Schluß die Sache mit der Austrocknung - die Erkenntnisse sind neu.

"Wer Wind erntet ...

Auszüge von Frank Hennig
So, 21. April 2019

Wer Wind sät, werde Sturm ernten, sagt der Volksmund. Aber auch wer Wind erntet und in Elektrizität verwandelt, kann für Sturm sorgen. Bei Anwohnern, echten Natur- und Umweltschützern, betrogenen Investoren und schamlos abkassierten Stromkunden.

Neueste Anlagen überragen mehrfach die Kirchtürme der Dörfer, selbst der Kölner Dom wird verzwergt.
Wirtschaftsminister Altmaier nannte sie die „Kathedralen der Energiewende“.
Wie immer, wenn man ins Feld der Religion abgleitet, treten logisches Denken und gesunder Menschenverstand in den Hintergrund.
Prophetin Greta will Panik.
Genau das wollen „unsere“ Menschen im Land nicht. Die wollen eine Regierung, die sinnvolle Entscheidungen trifft oder zumindest keinen Schaden anrichtet.
Die stetige Zunahme an Windkraftanlagen zeugt nicht von Modernisierung der Technologie, auch nicht des Energiesystems, sondern von der geringen Energiedichte des Windes und auskömmlichen Subventionen, die exzessiven Ausbau möglich machen.
Das Anzapfen immer höherer Luftschichten und die immer größer werdenden überstrichenen Rotorblattflächen sind der schwachen Ausbeute an Energie geschuldet. Die so genannte Arbeitsverfügbarkeit, ausgedrückt in Volllaststunden, erreicht im Binnenland gerade mal 20 Prozent. Zur „Ernte“ der Anlagen und den Eigenschaften später mehr.
Sprechen wir zunächst über die Auswirkungen des massenhaften Ausbaus der Windkraft an Land. Die am meisten betroffene anwohnende Landbevölkerung vereint einen eher geringen Bevölkerungsanteil, ist örtlich ungleich betroffen und durch Windkraftinvestitionen oft zerstritten. Damit bilden sie in der Wählerschaft (noch) keinen entscheidenden Faktor.

Infraschall
Die Auswirkungen auf die Anwohner gehen über die bekannten Erscheinungen wie Schattenwurf, Diskoeffekt und hörbaren Lärm hinaus.
Die sind eher lästige, noch nicht schädliche Begleiterscheinungen, mit denen man sich irgendwie arrangieren könnte.
Die wesentlich stärkere und gesundheitsschädigende Beeinträchtigung besteht in der Wirkung des tieffrequenten Schalls, des Infraschalls.
Das Wachstum der Anlagen und die zunehmende Länge der Rotorblätter steigern die Emissionen dieses Schallspektrums.
Jeder Durchgang eines Rotorblatts vor dem Turm erzeugt einen rückseitigen Druckstoß auf das Rotorblatt, wodurch es in Schwingungen versetzt wird. Je länger das Rotorblatt, desto größer die Wellenlänge, mit der es schwingt.
Frequenzen unterhalb 20 Hertz (Schwingungen pro Sekunde) bringen auch Wellenlängen unterhalb von 20 Metern mit sich.
Dieser Schall ist nicht mehr hörbar, überträgt aber Energie.
Ähnliches kennt man schon von tiefen hörbaren Frequenzen, etwa wenn ein Nachbar in der übernächsten Wohnung seine Stereo-Anlage aufdreht und in der Folge die Bässe mehrere Wände durchdringen, nicht aber die hohen Töne.
Die Wellenlängen des Infraschalls bewegen sich im Bereich von Gebäudeabmessungen,
so dass diese infolge der Resonanzen keinen Schutz mehr bieten und selbst innerhalb der Gebäude die unhörbare Energie übertragen wird. Betroffene ziehen sich oft zum Schlafen in die Kellerräume zurück, soweit möglich.
Die sich einstellenden Beschwerden sind subjektiv sehr verschieden.
Die Krankenkassen erkennen inzwischen über einen Diagnoseschlüssel „Infraschall“ die Beschwerden
als Krankheitsbild an (T75.2 (ICD-10-GM2010)).
Die Beschwerden äußern sich in Müdigkeit, Benommenheit, Apathie, Depressionen,
Konzentrationseinbußen und Schwingungen der inneren Organe.
Die Leistung des Herzmuskels wird negativ beeinflusst.
Betroffene führen weiterhin Migräne, Angstgefühle, Übelkeit, zeitweise Hörminderung und Benommenheit / Schwindel an.
Die oft unspezifischen Beschwerden und verschiedene subjektive Empfindlichkeiten bieten der Windlobby Angriffspunkte.
Psychosomatische Erkrankungen werden als Erklärung angegeben, die durch die Ablehnung der Windkraft entstehen würden, oder es gäbe andere noch nicht erkannte Ursachen.
Jahrelang gelang es der Windindustrie, das Thema Infraschall medial klein zu halten und zu negieren.
Inzwischen ist der flächendeckende Ausbau so weit fortgeschritten, dass die Anzahl der Betroffenen im In- und Ausland eine hinreichend große Betroffenengruppe ergibt, die sich zum Widerstand entschlossen hat.
Es liegen auch erste wissenschaftliche Erkenntnisse vor.
Medial zunächst verdrängt, thematisierte erstmals das ZDF im November 2018 innerhalb der Reihe „planet e“ die Auswirkungen des Infraschalls und beleuchtete sogar die dabei zweifelhafte Rolle des Umweltbundesamtes.
Die Uni in Mainz konnte im Versuch die Beeinträchtigung von Herzmuskelgewebe durch Infraschall nachweisen.
Gleichwohl steht man noch am Anfang tiefergehender Forschung. Persönlich Betroffene führen teilweise Kalender, um auskunftsfähig zu sein. Wer persönliche Betroffenheit vermutet, kann sich über diesen Selbsttest Infraschall der Deutschen Schutzgemeinschaft Schall (DSGS) eventuell Aufklärung verschaffen.
Eine physikalische Besonderheit des Infraschalls ist seine Reichweite.
Studien, die von finnischen Betroffenen initiiert wurden, ergaben eine nur langsam mit der Distanz abnehmende Intensität und eine Reichweite von bis zu 15 Kilometern.
So gesehen sind auch bayerische Mindestabstände von 10H viel zu gering.
Natürlich gibt es auch andere Quellen wie Meeresbrandung, Starkwind oder Straßenverkehr, die bei Beschwerden in Erwägung gezogen werden sollten.
Während sich deutsche „Qualitätsmedien“ und auch Politiker über Feinstaub und Stickoxiden in den Städten echauffieren,
bleiben die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Infraschalls im Schatten. Deutsche staatliche Risikowahrnehmung gleicht der eines Kettenrauchers, der Angst hat vor Glyphosat im Bier.
Natürlich ist dieses Verhalten politisch getrieben.
Während der ehemalige Bundesumweltminister Röttgen den Atomausstiegsbeschluss 2011 mit dem „Gebot äußerster Vorsorge“ und einer „Gefahrenabwehr“ begründete, bricht diese Vorsorge im Angesicht einer wirkmächtigen Windlobby in sich zusammen. Oppositionsführerin Merkel bemerkte dazu bereits im Jahr 2004 (!), dass es so viele Profiteure der Windenergie gäbe,
dass keine Mehrheiten mehr zu finden seien, um das noch einzuschränken.
Die Windindustrie selbst hält sich bedeckt und tut alles, damit die Konflikte nicht öffentlich werden.
Enercon zahlte an sieben irische Familien, um Frieden zu wahren und für deren Schweigen (FAZ vom 11.9.17).
Es gibt nur einen wirklichen Schutz vor dem Infraschall der Windkraftanlagen – Windstille.

Wertverlust von Immobilien
Neben gesundheitlichen Beeinträchtigungen gibt es einen weiteren die Anwohner schädigenden Faktor:
Den Wertverlust von Immobilien im ländlichen Raum.
Zwischen sieben und 23 Prozent werden in verschiedenen Veröffentlichungen angegeben.
Profiten der Windkraftbetreiber steht die kalte Enteignung von Anwohnern gegenüber.
Alle Parteien im Land, auch die sich besonders sozial gebenden, ignorieren dieses Problem standhaft
– wie die soziale Komponente der Energiewende insgesamt.
Die Lobby hat die Politik im Griff.
Auf der anderen Seite stehen Landbesitzer vom Landwirt bis zum Windkraftjunker, die mit den Pachteinnahmen Einkünfte erzielen,
die mit Landwirtschaft nie erreichbar wären.
Ihr Risiko sind Ruinen auf eigenem Land nach möglichen Insolvenzen der Betreiber (Betonfundamentrückbau).
Nach 2021 und dem Wegfall der festen EEG-Vergütung für die Altanlagen wird dieses Thema sichtbar werden.
Es gibt Politiker, die die soziale Dimension der Energiewende noch wahrnehmen.
Brandenburgs Ministerpräsident Woidke (SPD) beklagte in einem Interview der „Berliner Zeitung“ die Umverteilung durch das EEG.
„Das ist die größte Umverteilung von Geld von unten nach oben seit 1945.
Das kann so nicht weitergehen. Das ist eine riesige Ungerechtigkeit.“

Betroffene Tierwelt
Die Mobilisierung der Windkraftbetroffenen ging primär von Dänemark aus.
Das irrationale Verhalten der Tiere in einer Nerzfarm nach der Inbetriebnahme eines nahe gelegenen Windparks führte
zur Verunsicherung der Bevölkerung, zu Untersuchungen und zur Rückstellung von Neubauprojekten.
Säugetiere reagieren in verschiedener Weise.
Zuweilen kommt es zur Verlängerung von Tragezeiten von Rindern, teilweise zu Missbildungen.
Hütehunde und Weidetiere zeigen anormales Verhalten.
Die Auswirkungen auf die Vogelwelt sind vielfältig.
Bekanntlich sind die großen Greifvögel hochgradig gefährdet.
Auf ihren Patrouillenflügen ist ihr Blick nach unten auf mögliche Beute gerichtet, nicht nach vorn.
Die Spitzen der Rotorblätter können sich mit mehr als 300 Stundenkilometern durch die Luft bewegen.
Da es solche Objekte in der Natur nicht gibt, werden Großvögel oft getroffen.
Mäusebussarde, Seeadler, Schwarzstörche und der fast nur in Deutschland vorkommende Rotmilan sind in ihrer Existenz gefährdet.
Die öffentliche Diskussion über so genannte „Schlagzahlen“ sind weitgehend theoretisch,
denn ein großer Teil der Opfer wird nicht gefunden, sondern von Aasfressern beseitigt.
Auch Bodenvögel sind beeinträchtigt.
Die flugunfähigen Großtrappen in Brandenburg nähern sich Windkraftanlagen auf höchstens einen Kilometer,
somit wird ihr Lebensraum eingeschränkt. Kleinvögel werden insbesondere durch Anlagen im Wald beeinträchtigt. Sie nisten nicht in Bäumen, die im Schattenwurf der Rotorblätter liegen.
Instinktiv deuten sie Schatten von oben als Raubvögel.
Dies führt dazu, dass bei Windkraftanlagen im Wald die so genannten neuen Randbäume nicht mehr als Nistplätze in Frage kommen.
Weniger Vögel begünstigen Baumschädlinge.

Fledermäuse und Insekten

Fast alle Fledermäuse in Deutschland stehen unter Schutz.
Mehr als 300.000 werden nach Schätzungen pro Jahr durch Windkraftanlagen getötet.
Dabei müssen sie nicht Schlagopfer sein, viele Tiere sterben schon durch ein „Barotrauma“ infolge des Druckunterschieds
vor und nach dem Rotorblatt.
Vergleichsweise neu sind die Erkenntnisse zur Größenordnung der Verluste von Insekten an Windkraftanlagen.
Ging man bisher davon aus, dass ihr Flug nicht in die Höhe der Rotorblätter reicht,
führte ausgerechnet eine Dienstleistungsbranche der Windindustrie zur Erkenntnis, dass dies nicht stimmt.
Spezialisierte Firmen zur „Rotorblattreinigung“ sind nötig, um die Beläge durch tausende tote Insekten pro Blatt zu entfernen
und den Wirkungsgrad mit glatter Blattfläche wieder zu sichern.
Auf 1.200 Tonnen pro Jahr beziehungsweise fünf bis sechs Milliarden Insekten pro Tag (während der warmen Jahreszeit)
beziffert man nun die Verluste.
Die Tiere werden zudem angelockt durch die Flughindernisbefeuerung und die Infrarotwärme der Gondeln.
Die überstrichene Rotorblattfläche der fast 30.000 Windkraftanlagen beträgt etwa 200 Millionen Quadratmeter,
dies entspricht einer 1.300 Kilometer langen und 150 Meter hohen Mauer mit Schredderwirkung durchs Land.
Während sich „Bienenretter“ per Volksentscheid medienwirksam organisieren, gerät die Insektenpopulation immer mehr unter Druck: Intensive Landwirtschaft mit wenig Brachland, Pestizide, Monokulturen (vor allem für Bioenergie) und Windkraft dezimieren sie erheblich.
„Silent Spring“ ganz ohne Chemie.
Ganz anders als es sich wahrnehmungsgestörte „Wir-haben-Euch-satt“-Rufer zur Grünen Woche in Berlin vorstellen können.

Im nächsten Teil:
Windkraft im Wald
Verschleiß, Havarien und Entsorgung von Windkraftanlagen
CO2-Vermeidung durch Windenergie ?
Windenergie international
Windstrom im Netz

Das Thema „Klimaänderung“ durch Windkraft wird in den USA untersucht,
(https://www.heise.de/tr/artikel/Macht-d ... 19150.html).
Ich halte es für logisch das die vom Wind abgeschöpfte Energie und das unnatürliche Verwirbeln
der Luftschichten direkt einen lokalen und indirekt kontinentalen Einfluss aufs Klima hat."

Genau zu den Erkenntnissen passt die Betrachtung der Luftströmung.

Die Bodenaustrocknung durch Windräder, und die damit verbundene Versalzung unserer Ackerflächen.

Die Windräder machen aus der laminaren Luftströmung eine turbulente Luftströmung.

Mit einer turbulenten Luftströmung wird viel mehr Feuchtigkeit abgeführt.

Kann jeder selbst ausprobieren:

Nach dem Duschen
A) Föhn an den Kopf halten, um die Haare zu trocknen.
B) Föhn am Kopf hin und her bewegen.

Mit B) geht es mit der Haartrocknung wesentlich schneller.

Ergo sind Windräder schlecht für das Klima, weil damit die Feuchtigkeit viel schneller abgeführt wird.

Die 'Klimakatastrophe' kommt.

Das ist sicher.

Etwa alle 30 Jahre ein Grad Celsius obendrauf.

Die Windräder verschärfen das Problem aber noch,
weil sie eben die Wasserverdunstung fördern.

Man täte also gut daran, die Windräder auf Ackerflächen umgehend stillzulegen.

Ansonsten müssen wir uns auf die künstliche Bewässerung in Deutschland einstellen.

Das führt dann zu einer Versalzung der Böden.
(Die Israelis können ein Lied davon singen.)

Mit anderen Worten:
Mit Windkraft machen wir unsere Böden kaputt.



Antworten