Strom in Eimern umhertragen

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ureu603
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von ureu603 » Freitag 28. Dezember 2018, 00:10

Elt-Onkel hat geschrieben:
Donnerstag 27. Dezember 2018, 23:15


Dann aber Vandalismussicher.

Sonst eröffnet jeder Basebal-Schläger einen Zugang zum Stromnetz.


...
oder Polenböller :D
Elektriker ist kein Beruf, sondern eine Berufung idee1

OChatter
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von OChatter » Freitag 28. Dezember 2018, 17:50

Elt-Onkel hat geschrieben:
Donnerstag 27. Dezember 2018, 22:15
Hallo,
also es sind 360 kWh.
(lt. Pressemitteilung VW)

Wenn wir zu 100 % Elektrisch fahren wollen ergibt sich eine tolle Hochrechnung für den Platzbedarf:
[...]
Man möge die Fehler in meiner Hochrechnung berichtigen.
Blödsinnige Rechnung. Fährst du dauernd Vollgas?

Ausgehend vom jährlichen Kraftstoffverbrauch:
46 Mrd Liter = ~460 Mrd kWh
... / 365 = ~1,5 Mrd kWh/d
... / (~300kW/Container) = 5 Mio Container
... x 20m² / (10^6m²/km²) = 100 km².

Sollte einem spätestens bei 9 Mrd Container = >100 pro Person auffallen, dass da irgendwas gehörig nicht stimmen kann.

Dani CEE
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von Dani CEE » Dienstag 1. Januar 2019, 19:22

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 59373.html

Hier gut zu sehen was wohl die Zukunft bringt bravo1

ThomasR
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von ThomasR » Montag 7. Januar 2019, 14:24

Das Dings ist nur die logische Fortsetzung von Elon Musks Idee der eigenen Hausbatterie.

Wenn jeder E-Fahrzeugbesitzer seine eigene Hausbatterie hätte (Laternenparker scheiden da aus), würde diese sich tagsüber am Netz mit z.B. 3kW Leistungsaufnahme ohne Netzüberlastung laden können und dann abends mit z.B. 50kW ins Auto schnellladen können. Auf diesem Modell beruht auch die gigantische Kapazität der Tesla Akkufertigung, die mindestens das doppelte der benötigten Fahrzeugkapazität liefern kann. Es gibt ja auch in D den Ansatz, jedem Neubau "seine" Ladesäule zu verpassen. Wenn diese dann vorne am Grundstück steht und an der hauseigenen Batterie klemmt, kann man damit sogar noch Geld verdienen :D (besonders wenn dieser Strom noch aus eigenem Solarertrag kommt)

Für die Laternenparker muß es eine andere Lösung geben, OHNE das Netz zu überlasten. Also sammelt man mit einem mobilen Akku den Strom dort ein, wo die Kunden parken. Dort ist aber meist nur eine geringe Anschlußleistung vorhanden, so daß gepuffert werden muß. Und wenn diese Nutzer nicht mehr da sein sollten, zieht dieser Ladecontainer halt weiter. Wäre z.B. für Veranstaltungen interessant, bei denen nur hin und wieder E-Fahrzeuge auftauchen (Fußballstadion etc.) oder zur Überbrückung bis eine große Anschlußleistung dauerhaft zur Verfügung steht.

Die Fahrzeughersteller suchen Anwendungsgebiete für die Altbatterien! Bei BMW steht schon ein Turm aus gebrauchten i3 Akkus vor dem Werksgelände ;)

Jörgi-1911
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von Jörgi-1911 » Donnerstag 7. März 2019, 22:03

ThomasR hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 14:24

Die Fahrzeughersteller suchen Anwendungsgebiete für die Altbatterien! Bei BMW steht schon ein Turm aus gebrauchten i3 Akkus vor dem Werksgelände ;)
Das wäre doch der perfekte Zeitpunkt, die gebrauchten Batterien beim Verursacher
dieses geistigen Fasching's abzuliefern. Direkt vor dem Eingang Platz der Republik 1, 11011 Berlin
wäre der beste Abstellplatz. Man könnte sich dort im hochstudierten Arbeitskreis über die
Ökobilanz und weitere Verwendung dieser Speicherzellen Gedanken machen.
Frei nach dem Motto: "Wenn Du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis"

Ich mache am Ende das Licht aus...

Elo-Ocho
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von Elo-Ocho » Freitag 8. März 2019, 08:38

Jetzt stelle man sich mal vor, wir stellen unsere Energieversorgung auf "Öko" um, und betreiben die Autos mit Strom, ohne alles ganz bis zum Ende gedacht zu haben...

Das ist ja vollkommen bescheuert! Das wäre ja fast so dämlich wie Atomkraftwerke zu bauen, ohne zu wissen was man nachher mit dem radioaktiven Müll macht...
Immer wenn ich Langweile habe, dann melde ich mich in einem Eltern-Forum an und Frage, wie weit man den Schimmel im Pausenbrot der Kinder wegschneiden sollte...

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Elt-Onkel
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von Elt-Onkel » Freitag 8. März 2019, 18:20

Hallo,

man könnte den radioaktiven Müll um 99,8 % verringern, wenn man Schnelle Brüter baut - so wie die Chinesen jetzt.

Aber Kalkar ist ja eine politische Industrieruine.



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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von Elo-Ocho » Freitag 8. März 2019, 21:24

Moinsen,

meines Wissens nach gibt es zur Zeit einen kommerziellen schnellen Brüter, in Russland.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Belojarsk

Selbst die Briten lassen ein konventionelles Kernkraftwerk bauen, warum bauen die keinen schnellen Brüter, wenn damit nahezu 99,8% aller Probleme gelöst sind?

Und, die nicht subventionierte Kernkraft ist ja so billig, das der Betreiber der in GB in Bau befindlichen Anlage eine Einspeisevergütung bekommt, nach der sich so mancher Windpark- oder PV Anlagenbetreiber in Deutschland die Finger lecken würde...
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraft ... kley_Point

Ocho
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von Elt-Onkel » Freitag 8. März 2019, 22:05

Hallo,
Elo-Ocho hat geschrieben:
Freitag 8. März 2019, 21:24

Selbst die Briten lassen ein konventionelles Kernkraftwerk bauen, warum bauen die keinen schnellen Brüter, wenn damit nahezu 99,8% aller Probleme gelöst sind?
Aus zwei Gründen:

Wenn man eine V2 bestellt, bekommt man keine Saturn5 geliefert.

Wenn den Briten die Menge der Rückstände momentan egal ist,
und sie über hinreichende Uran-Vorräte verfügen, braucht man ja nicht in die sparsame Brüter-Technik investieren.
Zudem besitzen sie ja in Shellafield (schreibt man das so ?) eine funktionsfähige Aufarbeitungsanlage.

-----

Die Chinesen haben sich für ein bestimmtes Brüter Modell entschieden (Kugelreaktor ?)
Das planen und bauen sie jetzt.
Ich vermute eine Bauzeit von 10 Jahren für den ersten Block.
Sie haben schon ausgerechnet, daß ihr Uran für 4'000 Jahre reichen wird.
Aber vielleicht kaufen sie ja noch Uran in Thüringen.
Dann reicht es länger.
Bezahlen tun sie es dann mit den Produkten der Energieintensiven Industrie:
Aluminium, Chemie, Batteriebau, ...


...

DBY656
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Re: Strom in Eimern umhertragen

Beitrag von DBY656 » Samstag 9. März 2019, 12:23

Hallo zusammen,

aus meinem Bekanntenkreis kam der Vorschlag:

Pickup / SUV mit Elektroantrieb, auf die Ladefläche kommt ein Stromaggregat welches mit Heizöl betrieben wird. :D

Gruß Markus

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