Welcher Wasserkocher für kleine Teeküchen?

Alles rund um die Arbeitssicherheit.
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didy
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Beitrag von didy » Mittwoch 12. April 2017, 19:02

Strippe-HH hat geschrieben:Da wird nur auf die VDE und GS-Zeichen geschaut und sonst nix.
Ich möchte mal behaupten: Wenn auf das geachtet wird, ist das schon sehr gut und mehr als >90% der Leute beachten bei solchen Käufen.

Olaf S-H
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Beitrag von Olaf S-H » Donnerstag 13. April 2017, 01:06

Strippe-HH hat geschrieben:Die Frage stellt sich nur ob der Nutzer auch immer beim Einkauf darauf achtet für denen ist doch das egal. ...
Moin Strippe,

alles eine Frage der Haftung. Da es sich um ein Arbeitsmittel handelt, sind die Spielregeln der BetrSichV einzuhalten - also GeBe vor der Bestellung beginnen.

Gruß Olaf
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, BekBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden. Die Nennung von Fundstellen in Regelwerken stellt keine Rechtsberatung sondern nur die Sichtweise des Verfassers dar.
vde1
Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794

Olaf S-H
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Beitrag von Olaf S-H » Donnerstag 13. April 2017, 01:09

didy hat geschrieben:Ich möchte mal behaupten: Wenn auf das geachtet wird, ist das schon sehr gut und mehr als >90% der Leute beachten bei solchen Käufen.
Moin didy,
BetrSichV § 3 (1) hat geschrieben: ... Das Vorhandensein einer CE-Kennzeichnung am Arbeitsmittel entbindet nicht von der Pflicht zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. ...
Außerdem wird in diesem Bereich ausgiebig gefälscht bzw. falsch deklariert.

Gruß Olaf
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Strippe-HH
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Beitrag von Strippe-HH » Donnerstag 13. April 2017, 19:16

Olaf S-H hat geschrieben:alles eine Frage der Haftung. Da es sich um ein Arbeitsmittel handelt, sind die Spielregeln der BetrSichV einzuhalten - also GeBe vor der Bestellung beginnen
Nun erkläre mal einer Kauffrau die einen Designermöbelladen besitzt über solche dinge auf, das wird bestimmt nicht einfach sein.
Schon die Erkenntnis das dort in den Schaufenstern Leuchten ausgestellt werden die das Personal dort selber anschließt, veranlasste mich schon damals ganze bestehende Anlagenteile über mehre RCD-s abzusichern und da gehörte die Teeküche mit dazu.
Und bei der letzten Kontrolle durch das Gewerbeaufsichtsamt drückte der Prüfer auch auf die T-Tasten der RCD-s aber an den Geräten in der Teeküche schaute der sich nur die Typenschilder an --- und alles in Ordnung.
Immer das Beste draus machen

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NZ-Tafel
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Beitrag von NZ-Tafel » Donnerstag 13. April 2017, 21:47

Um auch mal eben die Sicht der BWLer und die vermutliche Kaufentscheidung wiederzugeben :D
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didy
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Beitrag von didy » Donnerstag 13. April 2017, 22:08

Olaf, ich gab nur Realität in den Köpfen wieder.

ThomasR
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Beitrag von ThomasR » Montag 24. April 2017, 13:02

Jetzt hat auch unser langjähriger "Polsterknopf" (weil die Form daran erinnert) sein Leben ausgehaucht. Er hat den RCD mitten im Kochvorgang geschmissen. Nach dem Wiedereinschalten keine Reaktion mehr. Eine Überprüfung ergab ein defektes/durchgebranntes Heizelement.

Bei der Neubeschaffung bin ich über echt dubiose Kocherangebote gestolpert, ich wußte gar nicht wie gefährlich/billig man solche Geräte bauen kann. Jetzt verstehe ich den Threadstarter erst richtig 8o

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