Sicherheitsschuh-Welcher ist der Richtige?

Alles rund um die Arbeitssicherheit.
Benutzeravatar
Lightyear
Beiträge: 3458
Registriert: Sonntag 10. Juni 2007, 16:41

Beitrag von Lightyear » Dienstag 4. November 2014, 13:57

Eines noch:

Man sollte immer daran denken, dass man die meiste Zeit des Tages in diesen Schuhen verbingt. Fachleute raten obendrein dringend dazu, zwei Paar im täglichen Wechsel zu nutzen. Neben des Tragekomforts ist mir persönlich eine sehr gute Dämpfung der anfallenden Stöße sehr wichtig, insbesondere, wenn man hauptsächlich auf harten Industrieböden unterwegs ist.

Zu Zeiten meines Angestellten-Daseins habe ich immer noch ein paar Mark aus meiner Privatschatulle draufgelegt, um den optimalen Schuh zu bekommen.

Challenger
Null-Leiter
Beiträge: 425
Registriert: Donnerstag 15. Mai 2014, 18:34
Wohnort: Münsterland

Beitrag von Challenger » Dienstag 4. November 2014, 17:04

Mensch Max60, zu gut gibt's nicht.
Aber die Teile sehen fast ausnahmslos nach Einsatz/Wander-Stiefel aus. Also nix für die Arbeit.
Eltern kannte ich nicht, deren Programm ist aber genau das was mir gefällt.
Morgen geht's zu dem Laden, mal sehen was die haben, oder besorgen können.
Ich mach mir vorher ne Liste mit Kandidaten.

Die Idee mit dem 2. Paar macht absolut Sinn. Und die Formbarkeit des Schuhs beim hinknien. Meine jetzigen Sandalen z.B. quetschen da hinter der Kappe auf den Fuß. Das macht es nicht angenehmer.:D

Gruß Andreas

Elo-Ocho
Null-Leiter
Beiträge: 570
Registriert: Mittwoch 16. Juli 2014, 14:27
Wohnort: Münsterland

Beitrag von Elo-Ocho » Dienstag 4. November 2014, 17:36

Moinsen,

als neuer wollte ich es nicht schreiben, aber wo es da schon mal steht, ich fahre auch immer nach Elten, ist nicht weit von hier, in Uedem, an der A57.

Je nach dem, wo Du im Münsterland wohnst, lohnt die Anreise natürlich nicht.

Aber in jeder größeren Stadt sollte es Arbeitsschutzgeschäfte geben. Ich würde da einfach mal hinfahren, und einige Schuhe anprobieren. Muss halt passen, bei 8 - 10 h Stunden Tragezeit n 5 - 6 Tagen die Woche...

Ocho

Challenger
Null-Leiter
Beiträge: 425
Registriert: Donnerstag 15. Mai 2014, 18:34
Wohnort: Münsterland

Beitrag von Challenger » Dienstag 4. November 2014, 18:21

Hallo Ocho, ich nehme auch gerne Tipps von Kollegen mit wenigen Einträgen.dank1
Hab mal geschaut wo das ist, ein bisschen zu weit. Obwohl… wenn ich meiner Regierung erzähle, dass ich 120km für Schuhe fahre… zuckt sie wahrscheinlich mit den Schulter und sagt: "Na und?"...:D

Gruß Andreas

Starkstromer
Beiträge: 349
Registriert: Mittwoch 3. Oktober 2012, 12:36

Beitrag von Starkstromer » Mittwoch 5. November 2014, 06:55

Für die Auswahl von Sicherheitsschuhe in unserem Betrieb war ich selbst mit verantwortlich. Wir hatten dann Haix, Atlas und Uvex als Schuhmarken für die Beschäftigten. Ich rate dringend dazu Schuhe anzuprobieren, denn die Gestaltung des Fußbettes und der Abrollkomforrt ist entscheident.

Über die Frage der Stahleinlage als Durchtrittsicherheit wurde viel diskutiert. Das kann nur entschieden werden, wenn der Ort der zukünftigen Beschäftigungen bekannt ist (z.B. Rohbau).

Eine Stahleinlage kann aber auch gut sein, wenn viele Sprossenleitern bestiegen werden müssen, da der Fuß dann besser abgestützt wird.

Ein Schuh aus Deutscher Produktion zum Preis von 80.- bis 100.- Euro läßt nach meiner Erfahrung immer ein gutes Laufgefühl erwarten.

Gruß

arnim
Null-Leiter
Beiträge: 491
Registriert: Donnerstag 2. September 2010, 09:48
Wohnort: Saarland

Beitrag von arnim » Mittwoch 5. November 2014, 09:25

Starkstromer hat geschrieben:Für die Auswahl von Sicherheitsschuhe in unserem Betrieb war ich selbst mit verantwortlich. Wir hatten dann Haix, Atlas und Uvex als Schuhmarken für die Beschäftigten. Ich rate dringend dazu Schuhe anzuprobieren, denn die Gestaltung des Fußbettes und der Abrollkomforrt ist entscheident.
Mein einziger Zusatz hier noch: ab zum Fachmarkt (wenn vorhanden!), beraten lassen und dann halt für den Schuh 5,- &#8364]gute[/color] Verkäufer zu notwendigen, medizinischen Einlagen rät, wenn Fuß schief steht, Bein einseitig verkürzt ist... Denn ein guter Fachverkäufer kann/sollte so was auch erkennen... dafuer1
Never too old to rock! (Homer Simpson):)

Benutzeravatar
fusebox
Null-Leiter
Beiträge: 108
Registriert: Mittwoch 25. September 2013, 13:08
Wohnort: Baden-Württemberg

Beitrag von fusebox » Mittwoch 5. November 2014, 09:44

Bei uns in der Firma konnte man die Schuhe nach Wunsch bestellen - denn dann werden sie auch gerne getragen und man nimmt keinen Schaden.

Früher hatte ich lange Jahre Sievi - nachdem ich mit dieser Schuhform zufrieden war, bestellte ich immer von diesem Hersteller.

Später kamen dann die Jalas neu heraus und wurden mir empfohlen - die waren bisher die besten - haben eine GEOX Sohle, sind bequem, leicht und sehen nicht wie Sicherheitsschuhe aus.

Keine Ahnung, ob Du auch ESD brauchst - das ist bei uns vorgeschrieben - allerdings mach ich keine AuS.

Aber wenn es Dir möglich ist, dann probiere die Schuhe davor an, denn dann merkst Du wie Du mit der Leistenform klar kommst. Im gut sortieren Arbeitskleidungsgeschäft kannst Du auch fündig werden.

Grüße fusebox

Challenger
Null-Leiter
Beiträge: 425
Registriert: Donnerstag 15. Mai 2014, 18:34
Wohnort: Münsterland

Beitrag von Challenger » Mittwoch 5. November 2014, 19:34

fusebox hat geschrieben:Bei uns in der Firma konnte man die Schuhe nach Wunsch bestellen - denn dann werden sie auch gerne getragen und man nimmt keinen Schaden.
Ja, so war das bei uns auch mal… Jetzt gibt's ein Preis-Limit, 1000 Nachfragen, nur mit schriftlicher Genehmigung, usw. .

Ich bin heute in dem mir zugewiesenen Fachmarkt gewesen (es ist wirklich ein Fachmarkt), und habe dort einen Schuhmarathon gestartet.
Ich hab diverse Modelle der Marken Atlas, Uvex, Cat. Maxguard und noch ein Hersteller dessen Name mir nicht mehr einfällt probiert. Zu breit, zu flach, zu hässlich, zu… .
Von meiner zu Hause getroffenen Vorauswahl war leider kein Modell dabei und ungetragen wollte ich ja keins kaufen. Da kam einer der Monteure in den Laden, (die machen auch Brandschutztore usw.), der hatte mein Wunschmodell an. Nach kurzer Erklärung lies er mich sein Paar probieren. :D
Mein Wunschschuh ist bestellt und wird nächste Woche geliefert. Ende gut, alles gut.

Gruß Andreas

Benutzeravatar
bettmann
Beiträge: 1979
Registriert: Freitag 16. Februar 2007, 22:46
Wohnort: Landkreis Tübingen / Mittelfranken

Beitrag von bettmann » Mittwoch 5. November 2014, 20:23

Challenger hat geschrieben: ... Da kam einer der Monteure in den Laden, (die machen auch Brandschutztore usw.), der hatte mein Wunschmodell an. Nach kurzer Erklärung lies er mich sein Paar probieren. :D ... Gruß Andreas
Na Gott sei Dank ging es nicht um Funktionsunterwäsche ;) :D

Ich möchte nochmal auf den Fakt der Tragezeit und der Einlagen kommen. Ly und andere hatten es ja schon angesprochen.
Man(n) muss sich mal "vor Augen führen" wie lange die Füße am Tag in diesen Arbeitsschuhen stecken. Ich glaube bei den meisten hier reichen da keine 9h. Und es wird keine sitzende Tätigkeit ausgeübt. Laufen, hoch und runter, springen, statische und dynamische Belastung, Treppen, verschiedenste Böden, Leitern usw.. Der Fuß und der Schuh müssen Höchstleistungen erbringen. Wenn das nicht passt, sind Gelenk- und Muskulatur-Probleme vorprogrammiert.

Ich könnte lange über das Thema Schuh referieren (obwohl ich keine Frau bin ;) )

bettmann
Yo, wir schaffen das !!! (Bob der Baumeister)

Challenger
Null-Leiter
Beiträge: 425
Registriert: Donnerstag 15. Mai 2014, 18:34
Wohnort: Münsterland

Beitrag von Challenger » Mittwoch 5. November 2014, 21:17

Hi bettmann, diese Ansicht kann ich nur unterstreichen. Ich trage mehr Arbeitsklamotten als "zivil", da kann man sich auch mal Zeit zum aussuchen nehmen. Hab in der Vergangenheit da nie so drauf geachtet, auch in anderen Bereichen der PSA. Hätte ich von Anfang an bequeme und funktionale Knieschoner gehabt und benutzt wie jetzt, hätte ich den Schleimbeutel im Knie wohl behalten können.
Der nächste Punkt auf meiner Liste ist ein angepasster Gehörschutz. Die ollen "Proppen" die ich z.Zt. habe tragen auch nicht unbedingt dazu bei, das man sie immer trägt. Genauso wie die "MickyMäuse".
Und da ich meinen Kadaver noch einige Zeit durchs Berufsleben schleppen möchte, ist es noch nicht zu spät die PSA mal zu hinterfragen und auf gesunde Beine zu stellen.

Gruß Andreas

Antworten