Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

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MrThiemann
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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von MrThiemann » Montag 12. März 2018, 20:09

Probator hat geschrieben:
Montag 12. März 2018, 20:00
Also den Kollegen kräftig die Daumen drücken, dass weiterhin nix passiert. dd1
mm:1

Ich werde mich davon auch nicht entmutigen lassen. Wobei ich diese ganze Thematik zudem auch noch sehr spannend und interessant finde.
Und ich stelle lieber eine doofe Frage zu viel, wobei sicherlich der ein oder andere Fachmann schmunzelt, als das ich etwas unversucht lasse ;)
Schöne Grüße
Karsten

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cyclist
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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von cyclist » Montag 12. März 2018, 21:21

Hallo Karsten,
Ich werde mich davon auch nicht entmutigen lassen. Wobei ich diese ganze Thematik zudem auch noch sehr spannend und interessant finde.
Und ich stelle lieber eine doofe Frage zu viel, wobei sicherlich der ein oder andere Fachmann schmunzelt, als das ich etwas unversucht lasse
auch von mir Hut ab, das du bereit bist, dein eigenes Tun zu hinterfragen und dich fortzubilden!
Letzteres ist auch in unseren Kreisen noch immer nicht bei vielen angekommen.
Frag doch mal das nächste mal den Elektriker, der die Küche installiert hat, bzw. die vorhandene Installation umgebaut hat, ob er seine Arbeit auch geprüft (mit einem Installationstester, nach DIN VDE 0100-600) und die Messwerte auch noch in einem Prüfprotokoll eingetragen hat. Wenn du bei 100 verschiedenen Küchen und Elektrikern 10 dabei hast, die zumindest das Messgerät mal in der Küche hatten, dann ist das sicher schon ein gutes Ergebnis. :( no:
Das gleiche gilt für Neubauten oder Komplettsanierungen im Haus-/Wohnungsbau. Zum Schluss gibts dann für den Auftraggeber aber eine Errichterbescheinigung, das alle aufgeführten Normen eingehalten wurden.

Oder die Geschichte bei uns Elektrikern, wenn wir einen Durchlauferhitzer austauschen müssen. Wie bei dir, so müssten wir eigentlich ein Seminar besucht haben, zum Thema Sanitär & Co. Ich kenne bislang keinen einzigen Elektriker...

Ich bin seit mittlerweile fast 16 Jahren im Bereich Prüfung von Anlagen u. Maschinen, überwiegend (99%) im gewerblichen u. Industriebereich, tätig. Mit Geräteprüfung hatte ich bislang nur in der Theorie zu tun, bzw. hin und wieder mal ein Gerät im Rahmen der Anlagenprüfung. Der größte Teil der Mängel beruht bei mir auf Installationen durch "Fachkräfte" und nicht durch Laien. Und waren so manches Mal Fehler dabei, wo ich oder auch der Kunde uns gefragt haben, was derjenige geraucht hat.

Auch würde dir zusätzlich einen Installationstester empfehlen, es muss ja nicht gleich die Highend-Version sein. Wenn du gebraucht kaufen möchtest, achte auf eine Rechnung und den originalen Kalibrierschein. Und zusätzlich eine Leckstromzange (gibt es ab 250,-).

Den Schutzleiter an einem eingebauten Kochfeld könntest du z.B. von einem anderen Punkt aus nachweisen (Prüfspitze 1 an das Kochfeld, Prüfspitze 2 z.B. an die Wasserleitung oder eine Steckdose). Das wäre dann der Nachweis der Niederohmigkeit.

Bei den Steckdosen sieht es genau gesehen so aus, das du die zwar einbauen darfst, genauso wie du theoretisch ein komplettes Haus ab dem Sicherungskasten installieren dürftest, aber du auf keinen Fall Spannung drauf geben darfst (in Betrieb nehmen). Vor Inbetriebnahme müsste dann ein Elektriker, der von seinem Chef zur Elektrofachkraft und zur befähigten Person bestellt wurde (s. TRBS 1203). Wie es in der Realität aussieht, ist leider eine andere Geschichte... Das Material dazu gibt es ja leider für jeden frei käuflich im Baumarkt um die Ecke...

Nicht nur in der Branche besteht also bezüglich Fortbildung und dem Hinterfragen seines eigenen Tuns kräftig Nachholbedarf.
Auch ich kenne nur einen ganz kleinen Teil der Normen und Regeln (in Bezug auf das gesamte Spektrum der E-Technik), aber wenn es Fragen gibt, so weiß ich, wo ich nachschlagen kann, oder wen ich fragen kann (Kollegen oder hier). Und doofe Fragen gibts nicht! Weder für dich, noch für uns "Profis" - dafür sind wir in vielen anderen Bereichen Laien!
Vorsichtshalber: Dieser Beitrag stellt keine, in diesem Forum nicht zulässige, Rechtsberatung dar.
Ciao + Gruss
Markus

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SPS
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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von SPS » Dienstag 13. März 2018, 18:06

Hallo zusammen,
der Herdanschluss oder Kochfeld ist wohl nach VDE 0100-600 zu Prüfen.
Es wurde dem Fragesteller ein Installationstester vorgeschlagen. Auch ich bin dafür.
Für die R-ISO Messung müsste im Verteiler der N Abgeklemmt werden.
Im Verteiler sollte eine EfKffT nicht Arbeiten. Das wurde wohl in der Ausbildung auch nicht besprochen.
Mit freundlichem Gruß sps

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MrThiemann
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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von MrThiemann » Dienstag 13. März 2018, 18:30

SPS hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 18:06
Hallo zusammen,
der Herdanschluss oder Kochfeld ist wohl nach VDE 0100-600 zu Prüfen.
Es wurde dem Fragesteller ein Installationstester vorgeschlagen. Auch ich bin dafür.
Für die R-ISO Messung müsste im Verteiler der N Abgeklemmt werden.
Im Verteiler sollte eine EfKffT nicht Arbeiten. Das wurde wohl in der Ausbildung auch nicht besprochen.
Also mir wurde beigebracht, dass das einzige, was ich als EfKffT, am Verteiler machen darf: Freischalten - vor wiedereinschalten sichern - und nach getaner Arbeit wieder Saft auf die Leitung geben

Wenn ich mir das so mit den DIN VDE 0100-600 anschaue, dann dürfte ja gar kein Küchenmonteur mehr ein Ceranfeld anschließen. Mit diesem Gedanken möchte ich mich aber nicht anfreunden.
Schöne Grüße
Karsten

Probator
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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von Probator » Dienstag 13. März 2018, 19:32

MrThiemann hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 18:30
Wenn ich mir das so mit den DIN VDE 0100-600 anschaue, dann dürfte ja gar kein Küchenmonteur mehr ein Ceranfeld anschließen.
Wenn man die Norm sehr pingelig auslegt, dürfte niemand ohne mehrjährige Ausbildung (plus 1 Jahr Praxiserfahrung) auch nur eine Steckdose anschließen.
MrThiemann hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 18:30
Mit diesem Gedanken möchte ich mich aber nicht anfreunden.
Aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen verständlich.
Und ich bin überzeugt, dass man jemanden wie dich mit etwas Schulung zu einem einwandfreien Handwerker für deine (überschaubar begrenzten) Elektrotechnik-Aufgaben bringen wird.

Du bringst ja schonmal Interesse und Motivation mit, wo von anderen nur ein "passt schon, haben wir schon immer so gemacht" zu hören ist.

Bei sauberer Ausführung der Arbeit kann dann auch die Isolationsmessung durch eine "Sichtprüfung" ersetzt werden, denn es handelt sich ja im Allgemeinen um kaum mehr als 5-8 Drähte. Wenn du nur die Steckdosen anschließt und die Leitung schon liegt, kann den Rest gerne der Elektriker übernehmen, der die Leitung bis dorthin gezogen hat.

Das Restrisiko nimmst du auf deine Kappe. Dieses Risiko ist aber nicht sonderlich hoch, wenn du die hier genannten Prüfungen durchführst:
viewtopic.php?p=199977&sid=1cff7edf7082 ... 4b#p199977

Der Anschluss und die Prüfung des Schutzleiters ist das allerwichtigste und wenn der einwandfrei angeschlossen ist, kann in Kombination mit sauberer Arbeit (und nach Möglichkeit einem funktionierenden FI) nicht mehr viel passieren.

Dass dieser Schutz nachweislich da ist, hast du deinen nicht prüfenden Mitbewerbern voraus und das lässt dich sicherlich ruhiger schlafen.

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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von MrThiemann » Mittwoch 14. März 2018, 05:53

Zumindest kommen wir hier voran!
Probator hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 19:32
Und ich bin überzeugt, dass man jemanden wie dich mit etwas Schulung zu einem einwandfreien Handwerker für deine (überschaubar begrenzten) Elektrotechnik-Aufgaben bringen wird.
Auf jeden Fall danke für euch für eurer Engagement!! Ich tauche hier nämlich in Gebiete ein, die eigentlich eine jahrelange Schulung / Praxis voraussetzen.
Probator hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 19:32
Du bringst ja schonmal Interesse und Motivation mit, wo von anderen nur ein "passt schon, haben wir schon immer so gemacht" zu hören ist.
Ja, das ist leider der standart Tonus....ich kann und will es auch nicht verstehen, warum dort mit so einer Ignoranz gearbeitet wird.
Die Geräte sind zwar alle etwas kostspielig, aber so amotisieren sich doch von alleine... also kein Grund.
Auch was die Zeit angeht....ich habe bei meinem Messgerät einen Prüfablauf "vorkonfiguriert" für die Schutzklassen 1,2 & 3.
Je nachdem welches Gerät ich vorfinde, wähle ich die gewünschte Option aus, messe und prüfe und speicher alles anschließend.
Klar ist dadurch ein geringer Mehraufwand entstanden, auch beim Auswerten der Daten, Protokoll drucken und speichern, etc... aber ist doch eine normale Dienstleistung die dazugekommen ist. Also ich verstehe es nicht.
Probator hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 19:32
Bei sauberer Ausführung der Arbeit kann dann auch die Isolationsmessung durch eine "Sichtprüfung" ersetzt werden, denn es handelt sich ja im Allgemeinen um kaum mehr als 5-8 Drähte. Wenn du nur die Steckdosen anschließt und die Leitung schon liegt, kann den Rest gerne der Elektriker übernehmen, der die Leitung bis dorthin gezogen hat.
Oftmals ist es, dass wir die Steckdosen gar nicht wieder einbauen, weil vor allem meist nicht geklärt ist, wer diese"Dienstleistung" übernimmt.
Ich finde aber, dass wenn sich ein Kunde (-> wir bleiben immer noch in der Küchenmontage) sich eine Küche kauft, dass wir diese, wenn möglich, bis auf den Punkt fertigstellen. Vor allem weil wir es können / dürfen.
Prüfberichte für vorhandene Leitungen /Installationen werde ich womöglich nicht bekommen, weil es die gar nicht gibt.
Wer die "Dienstleistung" übernimmt / entlohnt, kann man aber im Vorfeld klären.
So und wenn es reicht, dass wir die Steckdosen wieder montieren, und ich dann noch für mein Gutes Gewissen mein Prüfgerät anschließe, wir haben dem Kunden mitteilen, dass der Elektriker eine Isolationsmessung durchführen sollte (wird nicht passieren), dann bin ich zufrieden.
Probator hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 19:32
Das Restrisiko nimmst du auf deine Kappe. Dieses Risiko ist aber nicht sonderlich hoch, wenn du die hier genannten Prüfungen durchführst:
viewtopic.php?p=199977&sid=1cff7edf7082 ... 4b#p199977

Der Anschluss und die Prüfung des Schutzleiters ist das allerwichtigste und wenn der einwandfrei angeschlossen ist, kann in Kombination mit sauberer Arbeit (und nach Möglichkeit einem funktionierenden FI) nicht mehr viel passieren.
Probator hat geschrieben:
Montag 12. März 2018, 19:25
- Messtechnische Prüfung der Geräte mit Stecker darf entfallen, Sichtprüfung reicht. Der Hersteller darf auch in Verantwortung gezogen werden.
Darauf ruhen sich leider alle aus, das ist nämlich das, was ich von meinen Auftraggebern und Kollegen höre.
Denn die lehnen sich alle zurück und sagen: wieso? der Hersteller hat doch die Geräte geprüft?!?
Probator hat geschrieben:
Montag 12. März 2018, 19:25
- Nach Einbau der Steckdose sollte die Schleifenimpedanz gemessen werden. Ist ein FI verbaut, dann Netzimpedanz plus FI-Auslösung an den Steckdosen, an denen ihr die Finger hattet.
Schleifenimpedanz kann ich mit meinem Gerät glaube ich nicht messen, aber dafür die Auslösezeit für den FI.
Aber vielleicht gibt es hier ja die Möglich der Kombination, so wie ich es gerade eben geschrieben habe..
Probator hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 19:32
Der Anschluss und die Prüfung des Schutzleiters ist das allerwichtigste und wenn der einwandfrei angeschlossen ist, kann in Kombination mit sauberer Arbeit (und nach Möglichkeit einem funktionierenden FI) nicht mehr viel passieren.

Dass dieser Schutz nachweislich da ist, hast du deinen nicht prüfenden Mitbewerbern voraus und das lässt dich sicherlich ruhiger schlafen.
Ich glaube ich bin, oder anders gesagt: ihr seit mit mir - auf einem gutem Weg! Danke Danke!
Schöne Grüße
Karsten

bo_93
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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von bo_93 » Mittwoch 14. März 2018, 17:14

Moin MrThiemann,
MrThiemann hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 05:53
ich habe bei meinem Messgerät einen Prüfablauf "vorkonfiguriert" für die Schutzklassen 1,2 & 3.
Je nachdem welches Gerät ich vorfinde, wähle ich die gewünschte Option aus, messe und prüfe und speicher alles anschließend.
Geprüft wird heute nach vorhandenen Schutzmaßnahmen, nicht mehr starr nach der Einteilung SK I, II oder III.

In der VDE 0701-702 ist es ganz gut beschrieben und das Buch "Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher Geräte" kann ich dazu auch empfehlen.
MrThiemann hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 05:53
Probator hat geschrieben:
Montag 12. März 2018, 19:25
- Nach Einbau der Steckdose sollte die Schleifenimpedanz gemessen werden. Ist ein FI verbaut, dann Netzimpedanz plus FI-Auslösung an den Steckdosen, an denen ihr die Finger hattet.
Schleifenimpedanz kann ich mit meinem Gerät glaube ich nicht messen, aber dafür die Auslösezeit für den FI.
Aber vielleicht gibt es hier ja die Möglich der Kombination, so wie ich es gerade eben geschrieben habe..
Schleifenimpedanz und Netzinnenwiderstand kannst du mit dem Metrel MI3309 nicht messen, dazu brauchst du einen Installtionstester.
Rellativ günstig und für deine Anforderung sicher ausreichend wäre z.B.: Metrel MI 3125 BT oder Beha Amprobe Telaris ProInstall-200-D.

respekt1 , dass du dich vernünftig mit dem Thema auseinandersetzt. dafuer1

Gruß

bo_93

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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von SPS » Mittwoch 14. März 2018, 20:54

bo_93 hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 17:14

Rellativ günstig und für deine Anforderung sicher ausreichend wäre z.B.: Metrel MI 3125 BT oder Beha Amprobe Telaris ProInstall-200-D.
Der kleine Bruder das Beha Amprobe Telaris ProInstall-100-D würde auch reichen. Bei Voelkner für 584,61 € inkl. MwSt., inkl. Versand
Leider noch ohne Kalibrierung die kostet extra.
Mit freundlichem Gruß sps

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Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von MrThiemann » Mittwoch 14. März 2018, 20:59

bo_93 hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 17:14
Geprüft wird heute nach vorhandenen Schutzmaßnahmen, nicht mehr starr nach der Einteilung SK I, II oder III.
Das habe ich bereits erfahren dürfen =) Aufgefallen ist mir das bei einer Dunstabzugshaube (ohne Schukostecker).
Am Tag vorher habe ich ein anderes Modell nach SK1 getestet, am nächsten Tag nach SK2.

Dadurch, dass ich aber eine Art "Ablauf" vorkonfiguriert habe, habe ich die Auswertung nachher schöner.
So wird einmal alles nötige getestet und am Ende des Tages für das dazugehörige Gerät exportiert.
Wenn ich jede Messung "einzeln" vornehme, dann habe ich am Ende bei jedem Gerät auch für jede Messung einen Eintrag in der Datenbank. Alles unnötige Arbeit.
bo_93 hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 17:14
... das Buch "Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher Geräte" kann ich dazu auch empfehlen.
Hast Du hier eine ISBN für mich?
bo_93 hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 17:14
Schleifenimpedanz und Netzinnenwiderstand kannst du mit dem Metrel MI3309 nicht messen, dazu brauchst du einen Installtionstester.
Ich hoffe ich vergraule mir das jetzt nicht mit euch: ist diese Messung "ZWINGEND" für "MICH" notwendig? Oder kann ich "hoffen", dass der Elektriker seine Arbeit vorher Ordnungsgemäß erledigt hat und vielleicht einfach nur einen Hinweis in mein Prüfprotokoll erstellen, dass die Schleifenimpedanz und der Netzinnenwiderstand von einem Elektriker geprüft werden sollten?!? *schnell weg rad2 rad2 rad2
Schöne Grüße
Karsten

geloescht

Re: Prüfablauf (DIN VDE 0701/0702) Autarkes-Ceranfeld

Beitrag von geloescht » Mittwoch 14. März 2018, 21:03

ISBN-10: 3341015469
ISBN-13: 978-3341015469

Auch online erhältlich, unter anderem bei dem onlinehändler mit a am anfang

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