Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

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Tobi P.
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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Tobi P. » Mittwoch 20. September 2017, 20:55

Moin,

nutzt du eigentlich die werksseitig vorgegebenen Prüfabläufe oder habt ihr eigene zusammengestellt? Das 6500-2 kann übrigens keine Sekundärspannungsmessung bei Netzteilen, dafür ist ein zusätzliches Multimeter erforderlich. Dafür ist aber das Auslesen der gespeicherten Prüfungen wesentlich komfortabler geworden als beim Vorgänger da sich das Gerät über die USB-Schnittstelle einfach als Wechseldatenträger auf dem Rechner installiert. Beim Vorgänger ging das entweder über die RS232-Schnittstelle (was bei mir nie richtig funktioniert hat) oder als Umweg über die Speicherkarte. Die extrem nervigen Tastentöne hat aber auch das 6500-2 :mad:


Gruß Tobi

Skabe
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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Skabe » Mittwoch 20. September 2017, 21:12

Bin noch in der Probephase, hab bisher nur paar Trockenmessungen gemacht. Die automatischen Abläufe hab ich noch garnet probiert.

Aber vielleicht könnte mir noch jemand erklären wegen der Isomessung, wegen dieser "in der Luft messen", das hab ich noch net so verstanden.

Olaf S-H
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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Olaf S-H » Mittwoch 20. September 2017, 21:12

Skabe hat geschrieben:
Mittwoch 20. September 2017, 20:17
Jetzt machst du mit Neugierg, warum ist eine gegen Luftprüfung gleichwertig als bei einer Prüfung gegen einem metallischen Gegenstand?
Moin Skabe,

sie ist nicht gleichwertig - sie kann allerdings das gleiche Ergebnis liefern.

Gruß Olaf
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"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794

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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Skabe » Mittwoch 20. September 2017, 21:14

Und wie kann man feststellen, dass das Gerät nicht irgendein Sprung hat, wenn die Prüfung das gleiche Ergebnis liefert :)

Olaf S-H
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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Olaf S-H » Mittwoch 20. September 2017, 21:15

Skabe hat geschrieben:
Mittwoch 20. September 2017, 20:19
... hab dafür auch extra ne arbeitsanweisung die das konkretisiert.
Moin Skabe,

für die Prüfungen zeichnet dann die externe EFK verantwortlich? Du kannst nicht verantwortlich sein, da Du EuP bist und nach BetrSichV und TRBS1203 eine befähigte Person erforderlich ist

Gruß Olaf
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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Skabe » Mittwoch 20. September 2017, 21:19

Genau, und die ist auch net immer Vor Ort. Qausi stichprobenartig + Aufsicht telefonisch bei Fragen.

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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Snippy30 » Mittwoch 20. September 2017, 21:34

Ich will jetzt nicht arrogant klingen, aber so bringt dies gar nichts.
Zum einen muss ich Olaf S-H recht geben. Sprich mit deiner Elektrofachkraft. Er ist für dein tuen verantwortlich. So mal kurz elektrotechnisches Fachwissen hier zu erklären ist nicht unsere Aufgabe. Dafür ist die EFK da. Er hält auch seinen Kopf dafür hin und unterschreibt auch die Prüfberichte. Ruf ihn an!

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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Skabe » Mittwoch 20. September 2017, 21:46

Das Problem ist, ich bin gerade in der Einarbeitung, qausi mit mir selbst.

Sobald die offiziellne Prüfungen starten, ist die EFK erreichbar und auch ab und an vor Ort. Problem ist halt, wie erwähnt, externe EFK, jedes tun kostet Geld.

Wenn EFK festangestellt in Firma wäre, dann hätte ich schon längst ein Termin gemacht und die Frage, wo ich hier stelle, dort gestellt, kein Thema.

Es geht mir nicht um eine komplette Lehrstunde in E-Technik, das wird nicht mal ansatzweise in den Lehrgängen vermittelt, bzw. auch nur rduimentär, sondern möchte halt gerne für den Einsatzzweck, wo ich das Wissen brauche, das gut beherrschen.

Es wird nie eine vollwertige Ausbildung ersetzen!

Olaf S-H
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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Olaf S-H » Mittwoch 20. September 2017, 21:53

Moin Skabe,

die Geräteprüfungen bestehen aus vielen Schritten. Die befähigte Person muss nun festlegen, welche Schritte ausgeführt werden müssen. Sie kann auch bewerten, ob das Messergebnis dem Erwartungswert entspricht. Beispiel: Du hast eine Tischsteckdose mit einer Anschlussleitung H05VV-F 3G1,5, Länge 1,5 m in der Werkstatt im Einsatz. Der Schutzleiterwiderstand wird mit 0,25 Ohm ermittelt. Alles gut?

Eine Ausbildung nach VDI4068 Blatt 4 beinhaltet 2 Tage strammes Programm für eine EFK. Wie soll dieses Fachwissen, wenn auch nur in Bruchstücken, hier im Forum vermittelt werden? Es wird kaum zu reaisieren sein.

Außerdem: Wenn eine EFK nur sporadisch vor Ort ist und die Haftung für alle Prüfungen durch eine EuP übernimmt, dann kommt mir dies "komisch" vor. Ich würde es nicht machen.

Gruß Olaf
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Re: Geräteprüfung DGUV3 mit Fluke 6500

Beitrag von Skabe » Mittwoch 20. September 2017, 21:58

Wenn es mir ginge, hätten wir in der Firma eine EFK, aber naja Leben ist kein Wunschkonzert.

Ich hab ein 8 tägigen Kurs für Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten. Leider kam der Teil mit Messpraxis und ortsveränderlichen Geräten zu Kurz.

Weitesgehend war es rechtliche Grundlagen + irgendwelche Schaltungen bauen.

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