Umstellung IP hier: Netzwerk-Neuinstallation

Max60
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Beitrag von Max60 » Montag 28. März 2016, 17:56

Wichtelmann hat geschrieben: Hintergrund wäre ggf auch Fritz eigene Dect Telefone einsetzen zu wollen. Das macht mit Router im Büro kaum Sinn, da die Reichweite zu begrenzt ist.
Man kann auch andere DECT-Telefone an der Box anmelden, das machts evtl. ein bißchen günstiger. Habe selbst ein Gigaset C430H an der Box angemeldet..
Dennoch die Frage ist es möglich IP Telefone in das system zu integrieren, um ggf mal die alte Anlage zu verbannen bzw bei Ausfall Alternativen zu haben? Wenn ja, können die IP Telefone dann auch auf die an der Telefonanlage hängenden verbinden? Wäre kein muss jedoch hilfreich.
Soweit ich weiß, sollte das möglich sein. IP-Telefone kannst du ja problemlos an der Box anmelden.
Das Thema Software Telefonanlage gefällt mir auch, wäre das mit IP TELEFON UND Eumex theoretisch parallel zu betreiben?
Keine Ahnung

geloescht

Beitrag von geloescht » Montag 28. März 2016, 18:38

Hallo Max,

er will eine struktuierte Verkabelung machen, weiß es nur noch nicht.

Gruß

Aloisl

geloescht

Beitrag von geloescht » Montag 28. März 2016, 18:47

Hallo Wichtelmann,

die Eumex kannst Du getrost außer Dienst stellen. Die Fritz-Box übernimmt alles was die Eumex konnte und kann noch viel mehr.

Was Du vernünftigerweise machen solltest ist eine strukturierte Verkabelung installieren. Das ist die Grundlage für ein einwandfrei funktionierendes und erweiterbares Netzwerk.

Gruß

Alois

Wichtelmann
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Beitrag von Wichtelmann » Sonntag 3. April 2016, 18:18

So jetzt mal ins Detail.
Meine Fritzbox wird vernünftig per S0 zusammen arbeiten. Getrost vergessen kann ich die Eumex nicht, da hausintern verkabelt und Relaiskomponenten genutzt.

Ich denke dann die Fritzbox ins Büro zu stellen.
1 Stockwerk drüber einen kleinen Netzwerkschrank zu installieren. Dort möchte ich ein Patchpanel mit 12 oder 16 (mal sehen) Plätzen verbauen. Die Zuleitung vom Router zum ebenfalls im Schrank zu verbauenden PoE Switch möchte ich mit CAT7 Kabel verlegen.

1. Frage macht das bei 50000er Leitung überhaupt einen Unterschied, ob ich normales Verlegekabel oder CAT7 verwende?

2. Wie schließe ich denn das CAT7 an die Fritzbox an? Weil nen Stecker kann man da wohl nicht crimpen. MUss ich im Büro dann auch noch ein kleines Patchpanel anschließen oder ne einfache CAT6 Anschlussdose?

3. Die Verbindung zum Router und auch im OG vom Panel zum Switch kann ich mit "normalen" Kabeln machen oder gibts da auch was in Highspeed"?

4. Die Frage, schlie0t sich quasi an die 3. an. Im Obergeschoss auch "nur" CAT7 verlegen oder (weil ich noch ne Menge davon habe), "normales".
Da steht folgendes drauf:
E188601 (UL) Type CM 75°C LL84201 CSA Typ CMG FT4 CAT 5E Patch Cable to TIA/EIA 5683
Also CAT 5 wenn ich das richtig sehe. Mach dies bei der Bandbreite Unterschiede?

Soweit erst mal, ich schau noch weiter

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Tobi P.
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Beitrag von Tobi P. » Sonntag 3. April 2016, 18:51

Moin,

nimm Cat7-Verlegeleitung. Als Anschlusskomponenten würde ich Keystone-Module empfehlen, die stellen einen RJ45-Anschluss bereit der zur Not auch ohne weitere Gehäuse genutzt werden kann - Patchkabel rein und gut. Ausserdem sind für die Montage keine speziellen Werkzeuge notwendig, du brauchst nur einen Elektronik-Seitenschneider und etwas zum abmanteln der Leitung.
Für die Keystone-Module gibts auch Patchfelder, die Module werden darin einfach per Snap-in-Montage befestigt. Vorteil daran ist dass sich defekte Module ohne weiteres austauschen lassen und bei Bedarf auch einfach weitere Ports nachrüsten lassen wenn man Reserveplätze freilässt. Ich arbeite mittlerweile nur noch mit der Modultechnik, ganz selten mal mit klassischen LSA-Patchfeldern bzw. Dosen (wobei die Anschlusstechnik in den Modulen eigentlich nichts anderes ist).
Empfehlen kann ich dir die Produkte von Dätwyler, von den Modulen habe ich bis jetzt schon an die drei,-viertausend Stück verarbeitet ohne nennenswerte Fehlerquote bei der Zertifizierungsmessung (hin und wieder mal ein Anschlussfehler aber das kommt halt schon mal vor).
Abraten kann ich aufgrund einer aktuellen Erfahrung von den Busch-Jäger-Modulen, die halten aufgrund einer sehr großzügigen Konstruktion nicht gut in den Tragringen für Dosenmontage.


Gruß Tobi
Gründer und 1. Vorsitzender des "Vereins der Freunde des 175kVA Bosch"

Max60
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Beitrag von Max60 » Sonntag 3. April 2016, 18:56

Wichtelmann hat geschrieben:
1. Frage macht das bei 50000er Leitung überhaupt einen Unterschied, ob ich normales Verlegekabel oder CAT7 verwende?
CAT7 ist normales Verlegekabel. Prinzipiell ist es da egal, ob du CAT5e, 6 oder 7 verlegst. CAT5e ist bis zu 1 Gbit spezifiziert. Das passt gut, denn der Switch in der Fritzbox kann 1 Gbit. Idealerweise sollte der Switch im OG dann ebenfalls Gbit-tauglich sein. Ansonsten läuft das Netzwerk halt auf 100 Mbit, was immernoch 200% deiner Internetleitung ist und somit keinen Flaschenhals darstellen würde..
2. Wie schließe ich denn das CAT7 an die Fritzbox an? Weil nen Stecker kann man da wohl nicht crimpen. MUss ich im Büro dann auch noch ein kleines Patchpanel anschließen oder ne einfache CAT6 Anschlussdose?
Genau, Dose daneben. Patchpanel würde aber auch gehen.
3. Die Verbindung zum Router und auch im OG vom Panel zum Switch kann ich mit "normalen" Kabeln machen oder gibts da auch was in Highspeed"?
CAT6 ist bis 10 Gigabit spezifiziert. Dürfte dann bei dir eher an der Hardware scheitern. ]4. Die Frage, schlie0t sich quasi an die 3. an. Im Obergeschoss auch "nur" CAT7 verlegen oder (weil ich noch ne Menge davon habe), "normales".
Da steht folgendes drauf:
E188601 (UL) Type CM 75°C LL84201 CSA Typ CMG FT4 CAT 5E Patch Cable to TIA/EIA 5683
Also CAT 5 wenn ich das richtig sehe. Mach dies bei der Bandbreite Unterschiede?[/quote]

Das von dir genannte ist Patchkabel. Da sind die Litzen dünner, weil da normalerweise direkt Stecker draufgecrimpt werden. Diese Leitung ist nicht zur festen Verlegung geeignet, weil man da ggf. Probleme bekommt, die Leitung in Dosen und im Patchpanel aufzulegen.

Du solltest eher Verlegekabel benutzen. Ob CAT5e, 6 oder 7 spielt da keine Rolle.. (s.o.) Aus deinem Patchkabel könntest du Patchkabel basteln, um vom Patchpanel auf den Switch zu kommen. (Mit Stecker draufcrimpen und so) Allerdings würde ich mir den Aufwand sparen, Patchkabel liegen normalerweise so im 1-Euro-Bereich..

geloescht

Beitrag von geloescht » Sonntag 3. April 2016, 20:38

Hallo Max,

ich finde es seltsam, dass wir hier über bis zu Cat 7 Verkabelung reden und der Fragesteller offenbar nicht bereit ist eine Verkabelung vorzunehmen die den örtlichen Gegebenheiten entspricht.

10 GBit über Kupfer kann man nur erreichen wenn auch das Drumherum stimmt. In einem - vermutlich - TN C-S-System stimmt aber das Drumherum nicht, wenn man mit abgeschirmten Kupferkabeln arbeitet.

Gruß

Alois

Anmerkung: Cat 7 Kabel und RJ 45 ergibt maximal CAT 6 über die Kupfer-Strecke.

geloescht

Beitrag von geloescht » Sonntag 3. April 2016, 20:44

Hallo Wichtelmann,

das ist die Ausgangssituation:
Ich stelle es mal hier in das Forum.
Die Umstellung eines ISDN-Anschlusses zu IP steht an.
Im Telekom-Forum bin ich soweit gekommen, dass ich zum Anschluss der alten Eumex 312 am besten mit einer FritzBox 7490 beraten bin. Diese hat einen internen S0, an den die Eumex geht.
Wozu brauchst Du bei IP-Telefonie noch einen S0-Bus?

Gruß

Alois

Wichtelmann
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Beitrag von Wichtelmann » Sonntag 3. April 2016, 21:15

Alois hat geschrieben:Hallo Wichtelmann,

das ist die Ausgangssituation:



Wozu brauchst Du bei IP-Telefonie noch einen S0-Bus?

Gruß

Alois
Habe ich das nicht erwähnt? Um die bestehende Telefonverdrahtung sowie die dazu gehörigen Relais der Telefonanlage, zumindest noch eine Weile lang, weiter zu verwenden.
Man kann doch Internet und Telefon durchaus trennen oder?

Ist Glasfaser nicht sowas wie mit Kanonen auf Spatzen oder so bei 50000? Ich weiss es ja nicht, daher frug ich ja. CAT7, weil ich noch was vom Hausbau des Schwagers über hab und man überall sagte, dass das Kabel im Netzwerkausbau preislich unter gehen wird.

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Tobi P.
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Beitrag von Tobi P. » Sonntag 3. April 2016, 22:18

Moin Alois,
Alois hat geschrieben: Anmerkung: Cat 7 Kabel und RJ 45 ergibt maximal CAT 6 über die Kupfer-Strecke.
was ja auch völlig ausreichend ist - was in tausenden Bürogebäuden tagtäglich seinen Dienst tut kann für zuhause ja nicht verkehrt sein ;)
Bei mir zuhause tut ein solcherart aufgebautes (Gigabit-) Netz jedenfalls seinen Dienst, zertifiziert mit zugegebem etwas älterem aber auf dem aktuellsten Softwarestand stehendem Lantek 7G von Ideal Industries :)


Gruß Tobi
Gründer und 1. Vorsitzender des "Vereins der Freunde des 175kVA Bosch"

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