Umfrage zum nebenberuflichen Studium

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geloescht

Umfrage zum nebenberuflichen Studium

Beitrag von geloescht » Montag 23. Juli 2012, 13:45

Folgende Mail erreichte mich vor ein paar Tagen. Da die Zielgruppe des geplanten Studienangebotes auch unsere Zielgruppe ist reichen wir die Bitte um Teilnahme an der Umfrage weiter.

Gruß

Alois

Beginn der Mail
__________________________

Liebe Steckdoser,

das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Hochschulen
Darmstadt und Aschaffenburg, ein Studienangebot zu entwickeln, durch
das ein breiterer Personenkreis vermehrt Zugang zu einem Hochschulstudium
und zu dessen erfolgreichem Abschluss erhalten sollen.

Damit sollen auch Zielgruppen ins Auge gefasst werden, die bisher
'hochschulfremd' waren. Eine der genannten Zielgruppen sind Personen
mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, ohne notwendigerweise
über eine Fachhochschulreife zu verfügen.

Angesprochen werden sollen also junge Menschen mit einer kurz
bevorstehenden oder in den vergangenen ca fünf Jahren abgeschlossenen
Ausbildung in einem der Elektroberufe.

Der zu konzipierende (Fern-) Studiengang soll zum Bachelor in
Elektrotechnik führen.

Da diese Personengruppe bisher nicht unbedingt im engeren Blickfeld der
Hochschulen war, würden wir gerne eine wissenschaftliche Aufbereitung
mittels einer geeigneten Feldbefragung voranstellen.

Allerdings wendet sich die Umfrage darüber hinaus an alle beruflich
Qualifizierte, die eine abgeschlossene (einschlägige) Berufsausbildung
absolviert haben und in Richtung Weiterbildung durch ein Hochschul-
Fernstudium denken, also z.B. auch an Meister.

Eine dankenswerte Unterstützung kommt bisher z.B. vom Techniker-Forum, vgl.

http://www.techniker-forum.de/content/4 ... schulreife

Wir möchten Sie daher ebenfalls bitten, uns ggf. bei der Erreichung des
angesprochenen Personenkreises zu unterstützen.

Wir haben einen Online-Fragebogen bereits ausgearbeitet. Nur z.B. ein
Link zu dem entsprechenden Netzauftritt

https://qm.h-da.de/evasys/index.php?mca ... ndex/index

eischließlich dem Verweis auf die erforderliche Zugangskennung/Losung

Weiterbildung_E-Technik

müsste letztendlich die Adressaten erreichen bzw. zum Hochladen für sie bereitstehen.

Die Umfrage ist inzwischen 'scharfgeschaltet'. Jeder, der möchte, kann sich zur Information einloggen und das Formular ansehen. Werden keine Antworten eingegeben oder wird das Formular nicht abgeschickt, so hat dies keinerlei Auswirkung auf das Umfrageergebnis.

Wir wären Ihrem Forum sehr dankbar, uns dabei zu helfen, die Umfrage
einem entsprechenden Personenkreis in geeigneter Weise bekannt zu
machen.

Wir sind sehr gespannt auf die Resultate und würden diese Ihnen auf
Wunsch natürlich zukommen lassen. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur
Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Hermann Meuth, Ph.D. (UofWashington)
MSE Course Director
Microelectronics Systems
h_da Hochschule Darmstadt
FB Elektrotechnik und Informationstechnik (EIT)
Birkenweg 8
D-64295 Darmstadt

LuckySlevin
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Beitrag von LuckySlevin » Montag 23. Juli 2012, 14:14

Hab mal mitgemacht.

geloescht

Beitrag von geloescht » Montag 12. Oktober 2015, 23:53

Nur einer?

Gruß

Alois

Elo-Ocho
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Beitrag von Elo-Ocho » Dienstag 13. Oktober 2015, 07:56

Moinsen,

damals (Der Fred ist aus 2012)wusste ich noch nichts von dieser Steckdose...
Bin trotzdem vor einiger Zeit auf die Studiengänge der Darmstädter gestoßen, und werde dort vllt. auch Kunde.

Man muss aber wissen, dass ein Fernstudium viel Zeit neben Beruf und Familie beansprucht, und man das dort erworbene Wissen auch anwenden kann, sei mal dahin gestellt.

Gruß,

Ocho

Willi Blasentang

Beitrag von Willi Blasentang » Dienstag 13. Oktober 2015, 23:28

In den 70er Jahren war es Hauptschülern nach abgeschlossener Berufsausbildung noch möglich eine Meister und oder Technikerausbildung nebenbei zu absolvieren. Manche waren so ergeizig auch noch die Fachschulereife nebenher zu erwerben. Dies berechtigte dann später zu einem Studium. Ich kenne keinen der das umgesetzt hat, aber viele die es versucht haben.

geloescht

Beitrag von geloescht » Mittwoch 14. Oktober 2015, 00:30

Hallo Willi Blasentang,
Ich kenne keinen der das umgesetzt hat, aber viele die es versucht haben.
Ich kenne einige die nach dem Meister oder Techniker nebenberuflich den Ingenieur gemacht haben.

Die Quote derer die es nicht geschafft haben war aber relativ hoch. Ich schätze etwa 30 %. Allerdings war die Quote der Abiturienten die nach dem ersten Semester weg waren deutlich höher (geschätzt 80 % - 90 %).

Gruß

Alois

Willi Blasentang

Beitrag von Willi Blasentang » Donnerstag 15. Oktober 2015, 01:12

Hallo Alois,
Alois hat geschrieben:Hallo Willi Blasentang,



Ich kenne einige die nach dem Meister oder Techniker nebenberuflich den Ingenieur gemacht haben.


Gruß

Alois
Mit Fachschulreife, oder mit Fachoberschulreife? Was ich darstellen wollte, es war möglich ohne Fachoberschulreife (Fachabi) ein Studium zu beginnen (FH).

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Elt-Onkel
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Beitrag von Elt-Onkel » Donnerstag 15. Oktober 2015, 03:45

Hallo,
Alois hat geschrieben:
Allerdings war die Quote der Abiturienten die nach dem ersten Semester weg waren deutlich höher (geschätzt 80 % - 90 %).
An der Uni Hannover hat man bei uns im Vordiplom dann noch 50 % rausgeprüft.

...

Frank12NR
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Beitrag von Frank12NR » Donnerstag 15. Oktober 2015, 13:41

Willi Blasentang hat geschrieben:Hallo Alois,


Mit Fachschulreife, oder mit Fachoberschulreife? Was ich darstellen wollte, es war möglich ohne Fachoberschulreife (Fachabi) ein Studium zu beginnen (FH).
Hi Willi Blasentang,

das geht heute noch.
Eine mögliche Laufbahn wäre:

1. "Hauptschulabschluss" (gibt's zwar in der Form nucht mehr, aber äquivalent)

2 Berufsausbildung
(idealerweise mit einem Notenschnitt von 3,5 oder besser und (wichtig) insgesamt 5 Jahren Englischunterricht. Dann hat man am Ende außer dem Gesellenbrief, der formal mit der Schule nichts zu tun hat, auch noch einen dem Realschulabschluss gleichgestellten Abschluss.)

3. Technikerschule. Einzige (!) Zugangsvoraussetzung dafür ist eine abgeschlossene Lehre und einige (fünf?) Jahre Berufserfahrung. Da die Ausbildung mitzählt und aus Kulanz auch die Arbeitszeit während der Technikerausbildung angerechnet werden kann, beginnen einige bei uns damit direkt nach dem Gesellenbrief.

Dann hat man einen der Fachhochschulreife gleichgestellten Abschluss, Blogona macht's möglich. Dieser berechtigt zu einem beliebigen Studium an der FH oder einem fachgebundenen an der Universität.

4. ab an die FH :-)

Das gilt so wohlgemerkt nur für Rheinland-Pfalz. Bildung ist ja Ländersache.


In den vier Jahren, in denen ich jetzt neben der Berufsschule auch bei den Technikern unterrichte, habe ich allerdings auch keinen kennengelernt, der vorhatte, Schritt 4 zu gehen. Möglicherweise überlegen sich das einige später, wenn wir keinen Kontakt mehr haben.

Wenn ich allerdings sehe, wie viele bekannte Gesichter ich da abends vor mir sitzen habe, die ich ein Jahr vorher morgens unterrichten durfte, scheinen aber geschätzte 5-10% der Berufsschüler immerhin bis zum Techniker weiterzumachen.

Gruß,
Frank

LuckySlevin
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Beitrag von LuckySlevin » Donnerstag 15. Oktober 2015, 14:04

In Ba-Wü geht es noch schneller

Hauptschule 9 Jahre
Ausbildung 3,5 Jahre
Meisterschule (auch Vollzeit) 4 Monate
ab an die FH

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