Problem UV

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marievik
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Beitrag von marievik »

Nein,normaler modeladen
Ich meine die vorsicherungen vom Zähler, der Zähler sitzt Links von der unterverteilung, sind 50ampere
Stadtwerke hat auch schon den Zahler getauscht


Ja ist richtig, die Idee der fremdmanipulation hatte ich auch schon.
Wurde aber von zwei Elektrikern verworfen.
marievik
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Beitrag von marievik »

Ich weiß, hört sich alles ziemlich beschränkt an, ja so ein Fall hatte ich auch noch nicht
Funkenschlosser
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Beitrag von Funkenschlosser »

Zum Ort "Erfurt" fällt mir noch etwas ein. Das ist doch Thüringen... Meiner Kenntnis nach sind die thüringschen VNB der wahnwitzigen Idee aufgesessen, dass man die Umstellung von TN-Systemen in TT-Systeme fordert, sobald an der Hauptverteilung/HAK gearbeitet wird.

Mir sind mal Fälle bekannt geworden, wo das Wohnhaus noch im TN-C-System instaliert war und nur aufgrund einer HAK-Verstärkung vom VNB angeordnet wurde, dass die Anlage in ein TT-System überführt wird.

Der zuständige Installateur hat das abgenickt.... :rolleyes: Dabei weiß doch jeder, dass man ein TN-C-System nicht in ein TT-System wandeln kann (außer man installiert die Anlage neu.)

Dann wurde gebastelt. Ein lustiges hin und her zwischen grüngelb und blau. In einer Wohnung wurde der blaue einer NYM-O4x-Leitung als PEN benutzt, mal wurde eine PE-N-Verbindung hin dem FI installiert.

Das Ende der Geschichte war, dass nach und nach alle Schutzleiter in den Verbrauchern abgeklemmt wurden wegen der "kaputten" FIs (In Wirklichkeit waren es Fehlauslösungen wegen des PE/N-Kuddelmuddels.)

Funky
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Lightyear
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Beitrag von Lightyear »

Ist das eine Neuinstallation?
Einen von selbst fallenden Hauptschalter (sofern wirklich ein reiner Schalter gemeint ist), hatte ich definitiv noch nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ein rein mechanischer Hauptschalter (ohne Fremdeinwirkung) abschalten sollte. :confused:
Ich würde die Verteilertüren dennoch abschließen oder besser versiegeln (Schlüssel für Verteilerschlösser sind so schwer nicht zu beschaffen...).
Damit wäre wenigstens ein Punkt definitiv auszuschliessen.
Im Übrigen würde ich eine Langzeitmessung (Schreiber) anregen, um wenigstens Auswirkungen seitens des VNB ausschließen zu können. Zunächst einmal an der Einspeisung, ggf. später dann auch an einzelnen Stromkreisen.

Deine Beschreibung klingt für mich persönlich definitiv (wenigstesn in Teilen) nach Manipulation - so einen ähnlich gelagerten Fall hatte ich schon 'mal. D war's eine, in der Hierarchie übergangene, unzufriedene Mitarbeiterin. Mein Gott, was haben wir gesucht und umgebaut. Da war's allerdings eine etwas ältere Bestandsanlage mit abschließbaren Verteilern, die wir nicht installiert hatten. Erst durch unauffällig angebrachte Markierungen sind wir draufgekommen, dass da wer 'rumpfuscht...

Von meiner Seite jedenfalls: VIEL GLÜCK BEI DER FEHLERSUCHE!

Gruß aus Nürnberg,

Ly
Darufgekommen sind wir erst nach
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Tobi P.
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Beitrag von Tobi P. »

Moin,

wenn die Vorsicherungen fallen könnte das ein Überlastproblem sein. Ich hab schon den ein oder anderen Modeladen installiert und wenn ich mal dran denke was wir da an Beleuchtung reingeballert haben sind 50A verdammt niedrig (reichte auf der letzten Baustelle gerade mal für zweieinhalb Schienensysteme).
Wie ist die Beleuchtung realisiert, Stromschienensystem mit Gasentladungslampenleuchten? Wie viele Leuchten gibts ungefähr und mit welcher Leistung? Stromaufnahme (im Alltagsbetrieb direkt an der Zuleitung) gemessen? Wurde eine vollständige Netzanalyse durchgeführt und falls ja über welchen Zeitraum? Gibt es eine Leistungsbilanz für die Anlage und wurde eine messtechnische Analyse der tatsächlich aufgenommenen Leistung durchgeführt?

Wenn du mit Hauptschalter den REG-Schalter oben in der Verteilung meinst - der kann nicht von allein fallen. Das ist ein reiner Schalter ohne irgendwelche Auslösemechanismen (vom Hebel mal abgesehen).

Ganz dumme Frage: Ist die UV zufälligerweise in einem für Kunden zugänglichen Bereich montiert?


Gruß Tobi
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Tobi P.
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Beitrag von Tobi P. »

Noch mal wegen dem Hauptschalter: Hat der links und rechts neben dem Hebel zufällig zwei kleine Löcher durch die man ein Stück Draht führen und damit den Hebel möglichst unauffällig in der EIN-Stellung blockieren könnte? Wenn das ein reiner Hauptschalter ist hätte ich da sicherheitstechnisch keine Bedenken und wäre sehr gespannt ob er nach der Blockierung immer noch "auslöst" :cool:


Gruß Tobi
marievik
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Beitrag von marievik »

kann es doch mit den oberwellen zu tun haben ???
jf27el
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Beitrag von jf27el »

für die FI besteht die Möglichkeit.
bei der unvorhersehbaren Sicherungsautomatenauslößung wäre ein unterbrochener N-Leiter IMPO wahrscheinlicher.
Beim Hauptschalter bleibe ich - wenn das Ding nicht erheblichen Vibrationen ausgesetzt ist- bei "Geistern". :D 8o
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ (I.Kant)
marievik
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Beitrag von marievik »

mal sehen gebe morgen nachmittags info was der Sachverständiger sagt....
ego11
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Beitrag von ego11 »

Zum eigentlichen Thema ist ja schon alles gesagt, aber:

Wenn du von den Schützen länger etwas haben möchtest, sollten diese dringend auf abstand(0,5 bis 1TE) gesetzt werden. So ist eine unzulässig hohe erwärmung/verschleiss vorprogrammiert.

Sollte es sich um SKI Schränke handeln:
Das die als PE verwendete Hutschiene isoliert werden müsste, ist eigentlich klar, viel bedenklicher sehe ich aber die sichere aufhebung der Schutzisolierung durch kombination zweier unterschiedlicher Hersteller: Die Schrankdurchführung kann nicht fachgerecht sein. Bitte prüfen lassen, eventuell Schränke auf SKI umstellen lassen, ist im TN-System sowieso besser.
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