Produktwarnung ABB FI

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cyclist
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Beitrag von cyclist » Samstag 25. August 2007, 00:04

Hallo!
Wir haben uns auch darüber Gedanken gemacht, auch haben wir unseren Grossisten mit einbezogen.
Wir kriegen leider nicht raus, wann wir welche Serien wo verbaut haben, die fraglichen hatten wir - soweit möglich - überprüft.
Wie sieht es aus, wenn wir als AN einen RCD vom Kunden beigestellt bekommen, bzw. wir einen Schaltschrank - den ein Dritter geliefert hat - anschließen? Erstprüfung ist klar (ohne Befund), aber meist kommt man ja als AN an die betreffende Anlage gar nicht mehr dran, da ja der Auftrag abgeschlossen ist.

Ein Kollege hatte bei der von ihm durchgeführten BGV A3-Anlagenprüfung alle ABB RCD auf die möglicherweise betroffenen Seriennr. überprüft, 2-3 hat er daraufhin dann auch ersetzt.

Es ist wie bei jeder Rückrufaktion, das eine gewisse Menge an Produkten nicht zurückgeht / ausgetauscht wird, so das wir uns mit diesem Problem mit diesen RCD noch ein paar Jahre beschäftigen werden müssen.
Denn welcher Wohnungsmieter (z.B.) prüft regelmäßig über die Prüftaste die Auslösung? Geschweige denn, welcher Vermieter lässt regelmäßig die Inst. prüfen...
Vorsichtshalber: Dieser Beitrag stellt keine, in diesem Forum nicht zulässige, Rechtsberatung dar.
Ciao + Gruss
Markus

ohoyer
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Beitrag von ohoyer » Samstag 25. August 2007, 10:16

cyclist hat geschrieben:Hallo!
Wir haben uns auch darüber Gedanken gemacht, auch haben wir unseren Grossisten mit einbezogen.
Wir kriegen leider nicht raus, wann wir welche Serien wo verbaut haben, die fraglichen hatten wir - soweit möglich - überprüft.
Wie sieht es aus, wenn wir als AN einen RCD vom Kunden beigestellt bekommen, bzw. wir einen Schaltschrank - den ein Dritter geliefert hat - anschließen? Erstprüfung ist klar (ohne Befund), aber meist kommt man ja als AN an die betreffende Anlage gar nicht mehr dran, da ja der Auftrag abgeschlossen ist.

Ein Kollege hatte bei der von ihm durchgeführten BGV A3-Anlagenprüfung alle ABB RCD auf die möglicherweise betroffenen Seriennr. überprüft, 2-3 hat er daraufhin dann auch ersetzt.

Es ist wie bei jeder Rückrufaktion, das eine gewisse Menge an Produkten nicht zurückgeht / ausgetauscht wird, so das wir uns mit diesem Problem mit diesen RCD noch ein paar Jahre beschäftigen werden müssen.
Denn welcher Wohnungsmieter (z.B.) prüft regelmäßig über die Prüftaste die Auslösung? Geschweige denn, welcher Vermieter lässt regelmäßig die Inst. prüfen...

Um mal gehässig zu sein: Welcher normale Mieter resp. das vielfach zitierte "Lieschen Meier" weiss denn überhaupt, was ein RCD/FI ist und was er genau tut, geschweige denn, dass man seine Elektrik ab und an mal prüfen sollte?

Auf meiner Wohnungssuche vor kurzem habe ich da einiges an Elend und Unkenntnis oder auch schlichter Ignoranz erlebt...

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Technolohdie
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Beitrag von Technolohdie » Samstag 25. August 2007, 21:15

Moin Moin...

Hab grad so nen kaputten FI gefunden...
Ist bei mir eingebaut. Ich hab den Thread zwar gesehen als es "losging",
aber irgendwie nicht realisiert, bei mir doch mal gucken zu gehen.
Dann werde ich am Montag mal die Hotline von ABB bemühen damit ich einen
funktionstüchtigen FI bekomme...

Gruß Michael

Zitteraal
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Beitrag von Zitteraal » Sonntag 26. August 2007, 22:26

Habe einige solche Kandidaten gehabt, Auslösung bei nominal 30 Milli ca. 45 Milli.

Getestet mit dem 5010. Ergebnisse waren reproduzierbar, also nicht wirklich ein Grund in Panik zu verfallen. Ausgewechselt habe ich allerdings alle..


Gruß, Zitteraal

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Technolohdie
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Beitrag von Technolohdie » Mittwoch 29. August 2007, 20:19

Moin Moin...

Bei mir isses so das auf das Drücken der TestTaste hin nix passiert.
Bekomm die Tage nen neuen FI und gut ist.

Gruß Michael

meisterglücklich
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Das Schreiben habe ich auch

Beitrag von meisterglücklich » Sonntag 2. September 2007, 19:25

Ja, ABB scheint ein Problem zu haben. Ein Schreiben zu der Aktion ging mir auch in den letzten Tagen zu. Als Installateur habe ich keine ABB verbaut, messe aber immer nach, wenn ich bei einem Kunden einen ABB sehe, muß mal sehen, ob ich mir das vergüten lassen kann...

Das größte Problem an dem Produkt scheint aber zu sein, daß das Zeug über die Baumärkte vertickt wurde, denn die Heimwerker können ja nicht ihre Installationen durchgemessen haben.

Und da sind wir wieder bei einem unserer Lieblingsthemen...:)

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SPS
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Beitrag von SPS » Sonntag 2. September 2007, 19:42

Hallo zusammen,
in der Fachzeitschrift de 15-16/ 2007 wird noch mal über die ABB Produktwarnung Berichtet.
Es droht eine Haftung für den Installateur der nicht Handelt.

Erst 10% der Schalter sind nach Angabe des Herstrellers überprüft worden.

Hier ein Link zum ZVEH Beitrag
http://www.zveh.de/webcom/show_article. ... p-1/i.html
mfg sps

meisterglücklich
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Baumarktware

Beitrag von meisterglücklich » Montag 3. September 2007, 07:30

Da hilft nur eins: Produktwarnung im Baumarkt aushängen, da sind die anderen 90% der Charge verkauft worden!:D

Das war für mich der Grund, keine ABB-Einbaugeräte zu verkaufen.

Wer von Euch gerade nichts zu tun hat, kann sich ja für eine Überprüfungsaktion vor den Baumarktoren anbieten... :rolleyes:

Elekjet

Beitrag von Elekjet » Montag 3. September 2007, 16:52

Hallo,

da passt die Meldung die ich vorgestern in einer Nummernzeitschrift gelesen habe ganz gut. ABB im letzten Jahr mit Rekordgewinn. In Chi.. produzieren und ABB draufkleben. Ich kann da meisterglücklich nur zustimmen.

jf27el
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Beitrag von jf27el » Montag 3. September 2007, 17:14

Arno hat geschrieben: da passt die Medlung die ich vorgestern in einer Nummernzeitschrift gelesen habe ganz gut. ABB im letzten Jahr mit Reckordgewinn. In Chi.. produzieren und ABB draufkleben. Ich kann da meisterglücklich nur zustimmen.
So wie ich das sah, ist auf den defekten Dingern nicht mal auf allen das Firmenlogo drauf.8o

Aufträgen zur "Haus zu Haus Überprüfung" werden jederzeit gegen Vorkasse angenommen.dafuer1

Gruß
jf27el

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