Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

In dieses Forum gehört alles, was sich mit dem Titel vereinbaren lässt
Benutzeravatar
SPS
Beiträge: 5263
Registriert: Freitag 16. Juli 2004, 20:27
Kontaktdaten:

Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von SPS »

Hallo zusammen,
https://stromkompass.de/elektrospicker/ ... 202019-10/

Informationen mit Vorlage zur Risikobewertung.

Hat jemand ausgefüllte Beispiele oder andere Vorlagen?

Siehe am Ende vom Beitrag den Link zum PDF für die Vorlage
Edit
Ob der Link jetzt geht? Bitte Testen
https://search.abb.com/library/Download ... ion=Launch
Mit freundlichem Gruß sps
Benutzeravatar
SPS
Beiträge: 5263
Registriert: Freitag 16. Juli 2004, 20:27
Kontaktdaten:

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von SPS »

Mit freundlichem Gruß sps
Benutzeravatar
Wulff
Null-Leiter
Beiträge: 784
Registriert: Freitag 2. Mai 2014, 17:34

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von Wulff »

Google doch mal hier im Forum.

Wurde m.M. hier im Forum seinerzeit erschöpfend bearbeitet.
Benutzeravatar
Wulff
Null-Leiter
Beiträge: 784
Registriert: Freitag 2. Mai 2014, 17:34

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von Wulff »

Hallo SPS,

heute bekomme ich den Newsletter vom EP, im freien Fachartikel steht einiges zum Ergenbis der Untersuchung

Mal sehen, wie seitens der Normung auf die Ergebnisse reagiert werden...

Fazit des Artkels: Eigentlich bringt der AFDD nicht nennenswert viel...

Zitat: "...Eine Notwendigkeit AFDDs in Standardgebäuden zu verwenden, ließ sich nach Auswertung der Versuche nicht erkennen...."


https://www.elektropraktiker.de/nc/fach ... cc32d74c94 (eine Woche frei verfügbar)
Benutzeravatar
SPS
Beiträge: 5263
Registriert: Freitag 16. Juli 2004, 20:27
Kontaktdaten:

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von SPS »

dank1
ja, ich habe das ABO

Meine Frage war, wie genau die Risikoanalyse aussehen muss.
Eben der Papierkram ... der nach Norm gefordert ist.
Mit freundlichem Gruß sps
Benutzeravatar
Elektromann
Null-Leiter
Beiträge: 102
Registriert: Mittwoch 15. September 2021, 09:40
Wohnort: 32351 Stemwede

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von Elektromann »

SPS hat geschrieben: Freitag 8. Juli 2022, 23:31 Hallo, richt1

Ausführlicher gefunden.
https://www.zveh.de/securedl/sdl-eyJ0eX ... _draft.pdf
Leider für mich nicht zugänglich, gibt es einen alternativen Link?
Benutzeravatar
SPS
Beiträge: 5263
Registriert: Freitag 16. Juli 2004, 20:27
Kontaktdaten:

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von SPS »

Elektromann hat geschrieben: Montag 11. Juli 2022, 18:08 Leider für mich nicht zugänglich, gibt es einen alternativen Link?
Direkter Link zur Hauptseite. Hier sind die weiteren PDFs verlinkt.
Ich meine diese PDF
Anwendungsgerechtes Beispiel einer Sicherheits- und Risikobewertung anhand der
Methodik einer FMEA
https://www.zveh.de/maerkte-themen/tech ... htung.html
Mit freundlichem Gruß sps
tm90
Null-Leiter
Beiträge: 412
Registriert: Sonntag 20. Februar 2022, 20:03

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von tm90 »

Moin,

hier ein Leitfaden für Holzrahmenbauweiße

https://www.handwerksblatt.de/themen-sp ... tzschalter

https://www.zdb.de/fileadmin/publikatio ... olzbau.pdf

Da hier meine größten Schnittpunkte sind, habe ich mir das alles mal durchgelesen.
Benutzeravatar
Elektromann
Null-Leiter
Beiträge: 102
Registriert: Mittwoch 15. September 2021, 09:40
Wohnort: 32351 Stemwede

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von Elektromann »

Hallo zusammen,

das ist natürlich wirklich ein Thema. Also der ZVEH schlägt als Maßnahme eine FMEA Analyse vor, das ist ein gutes Werkzeug - das mache ich seit mehr als 20 Jahren, nur das erfordert viel Erfahrung, es ist anstrengend und wird bei den meisten Menschen nicht besonders geliebt. Es sit das Werkzeug "wenn es sonst nichts gibt". Auf Wunsch kann ich eine Excel-Datei (per Mail anfordern) zur Verfügung stellen (allgemeine FMEA).
Die Praxishilfen die tm90 gepostet hat orientieren sich am Gefahrenmodell von Herrn Nohl sind also aus der Arbeitssicherheit entlehnt, die sind einfacher werden vermutlich aber nicht immer alle Aspekte berücksichtigen. Risikobewertungen nach EN 12100 hat keiner angefasst, obwohl das oder die EN 62061 vermutlich eine Lösung wäre. Ein anderer Ansatz würde bei dem Problem in der Anlagentechnik / Prozesstechnik gewählt, hier würde die funktionale Sicherheit eine große Rolle spielen (EN 13849-1). Es ist eben immer eine Frage des Blickwinkels. Wesentlich ist, dass eine Risikobetrachtung/Risikobeurteilung gemacht wird. Wer sich gerne mit dem Thema beschäftigen möchte, ein Standardwerk dazu gibt es umsonst:https://www.baua.de/DE/Angebote/Publika ... F2216.html :)
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis, ist in der Theorie geringer als in der Praxis old-man1
Benutzeravatar
Wulff
Null-Leiter
Beiträge: 784
Registriert: Freitag 2. Mai 2014, 17:34

Re: Risikobewertung nach DIN VDE 0100-420: 2019-10 Brandschutzschalter

Beitrag von Wulff »

Hallo Elektromann,

du hast in vielen Punkten recht. Es ist in der Tat so, dass die Risikobewertung -mit allen rechtlichen Folgen- schon umfangreich und verantwortungsvoll durchgeführt werden muß.

Ich weiß noch aus der Diskussion im ZVEH, als diese Risikobewertung eingeführt werden sollte, dass es eigenlich im Interesse des ZVEH war, diese Riskobewertung nicht auf den Schultern des Eli abzuladen, sondern den Planern aufzulasten, somit die Planerhaftung (!) beim Planer oder Bauherren liegt (uns bleibt schließlich bei einer externen Planung immer noch das Instrument einer Bedenkenanmeldung).

Leider nahmen dann die Entwicklungen einen anderen Lauf und der ZDB hatte diese Leitlinie mit dem Logo des ZVEH etwas unglücklich für uns Elis in dder jetzigen Form rausgebracht.

Das ist nun so, wir müssen damit leben.


Wie gehen wir selber als Fachbetrieb damit um:

Wir schreiben unsere Planungen bzw Angebot so, dass die AFDD im Zweifelsfalle bei den entsprechenden Randbedingungenn (Holzbau, Kita-Schlafraum etc.) einfach mit drin sind. Das schließt dann die Unwägbarkeit einer fehlerhaften Risikoanalyse weitestgehend aus.

Natürlich ist es uns auch bewusst, dass dadurch u. U. Mehrkosten produziert werden, die -vielleicht- bei einer vollständigen Risikoanlayse geringer wären. Final kommt dann immer der Satz mit rein im Sinne, dass ggf durch eine "umfassende vom Bauherren zu erstellende Risikoanalyse " der AFDD entfallen kann.

Jedoch ist kaum ein Bauherr in der Lage selber eine Risikoanalyse durchzuführen, geschweige denn enthalten heutige Brandschutzkonzepte im Sonderbau (Kita!) evtl. etwas vom AFDD.

Daher gehen wir zu eigenen Absicherung lieber diesen Weg, um uns selber abzusichern. Schließlich wird das Schutzziel auch mit einem AFDD nicht unterfüllt, sondern erfüllt -vielleicht ein klein wenig übererfüllt, aber lieber so als anders...
Antworten