FI in Kellerinstallation

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steckdoesler
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von steckdoesler » Freitag 22. Mai 2020, 15:03

@Olaf,

ich werde mich nicht auf eine juristische Diskussion einlassen.

Zur Frage meines fachlichen Hintergrundes. Da habe ich - denke ich - genügend preis gegeben. Wer über Messgeräte verfügt und die auch noch benutzt - im Gegensatz zu etlichen Elektrofachkräften in vielen Fachunternehmen -, der sollte genügend über seinen fachlichen Hintergrund offenbart haben.

Was ist eigentlich Eurer fachlicher Hintergrund?

SD

Ps. Natürlich messe ich nicht nur, ich kann auch die Ergebnisse interpretieren. Auch das ist nicht jeder Elektrofachkraft im Fachunternehmen gegeben.

froebel88
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von froebel88 » Freitag 22. Mai 2020, 15:18

Alles klar, ich klinke mich dann hier aus.

steckdoesler
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von steckdoesler » Freitag 22. Mai 2020, 17:50

Ok, dann ziehe ich mal Bilanz:

Ich hatte mir erhofft, dass aus einem Fachforum auch Hinweise kommen wie "das könnte man auch so, oder anders machen (mit Beispielen)".

Den Hinweis auf den FI Typ F war gut, da ich bislang diesen Typ nicht kannte.

Was ich schlecht fand war der Umgang mit mir. Ich habe mich einer Fachsprache bedient. Das ist für mich ein hinreichender Beweis dafür dass der Kommunikationspartner Ahnung von der Materie hat. Hier reicht das wohl nicht. Ich komme noch einmal darauf zurück.

Schlecht - aus meiner Sicht - war auch das offensichtlich "düpiert" sein, weil ich auch andere Quellen zur Information heran gezogen habe. Ihr gebt - verständlicherweise - unvollständige Informationen und betont das immer wieder dass Ihr das nicht könnt, habt aber ein Problem damit wenn man sich weitergehende Informationen via Suchmaschine besorgt. Habt Ihr einen Allwissensanspruch?

Ganz schlimm fand ich das Ansinnen dass ich die "Hose" bzgl. meines fachlichen Hintergrundes herunter lassen sollte. Umgekehrt fragen ist natürlich Majestätsbeleidigung. Wer von anderen erwartet dass er sich entblößt, der darf nicht zögern das selbst zu tun.

Last but not least fand ich den Zynismus bei dem Hinweis auf die Bedienungsanleitung wenig zielführend und absolut unangebracht.

Wer so wie Ihr agiert, der wird unter sich bleiben, weil er/sie neu hinzu gekommene automatisch vergrault.

Ich wünsche Euch alles Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen

SD

Ps. Der Beitrag kann geschlossen werden, wenn nicht noch andere ihren Senf dazu geben wollen

steckdoesler
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von steckdoesler » Freitag 22. Mai 2020, 19:06

Noch eine Nachbemerkung:

Ehe ich es einem viertel-, oder halb wissenden Elektriker einer Firma überlasse in meinem Haus zu installieren mache ich das selbst und erspare mir dann als Nebenkläger bei den Herren in schwarzen Roben anwesend zu sein um mir anzuhören warum man den viertel- oder halb Wissenden nicht oder nur mild verurteilen kann, obwohl durch seine Ahnungslosigkeit ein Mitglied meiner Familie ums Leben gekommen ist.

SD

Ps. Beispiele von Ahnungslosigkeit gibt es unzählige. Das reicht bis zum Chef der Firma!

froebel88
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von froebel88 » Freitag 22. Mai 2020, 19:39

Bin ich der einzige der hier einen Troll vermutet?

steckdoesler
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von steckdoesler » Freitag 22. Mai 2020, 20:15

Hallo froebel,
Bin ich der einzige der hier einen Troll vermutet?
das macht man in Foren gern, wenn es unangenehm wird.

Da erlaube ich mir noch eine Randbemerkung:

Vorher kein FI jetzt ein FI der möglicherweise nicht ganz passt. Trotzdem ist der Schutzpegel höher!

Wenn Du willst, dann grüße ich Dich als "Troll"

SD

Ps. Ich habe den Hersteller der Waschmaschine angefragt welcher FI sinnvoll ist. Wenn ich näheres weiß, dann schreibe ich das hier, wenn Ihr so lange warten könnt mit dem Löschen des "Trolls"

Ps. Ps. Ich zitiere Olaf
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die Ordnungsprüfung immer wichtiger wird. In einer Kundenanlage hatten wir letztens eine Steuerung vorgefunden, die den Aufkleber "nur für TN-Netze" trug. Der Elektriker, der diese montiert hatte, hatte die "fehlende" Verbindung zwischen vermeindlichem HA-PEN und der HES wohl nicht beachtet. Die Anlage befindet sich in TT-Land.
Das war doch ein Elektriker einer Fachfirma!?

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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von Olaf S-H » Freitag 22. Mai 2020, 21:05

steckdoesler hat geschrieben:
Freitag 22. Mai 2020, 20:15
... Das war doch ein Elektriker einer Fachfirma!?
Moin steckdoesler,

das sollte man wohl vermuten. War zum Glück nicht meine Baustelle - ich hatte nur kurz ausgeholfen. Aber wie Du schon geschrieben hattest, ist nicht jeder, der sich Elektrofachkraft nennent, auch eine solche. Auch ist ein ggf. nicht vollumfänglich passender RCD besser als gar keiner.

Gruß Olaf
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, BekBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden. Die Nennung von Fundstellen in Regelwerken stellt keine Rechtsberatung sondern nur die Sichtweise des Verfassers dar.
vde1
Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794

steckdoesler
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von steckdoesler » Freitag 22. Mai 2020, 21:14

@Olaf,
das sollte man wohl vermuten. War zum Glück nicht meine Baustelle - ich hatte nur kurz ausgeholfen. Aber wie Du schon geschrieben hattest, ist nicht jeder, der sich Elektrofachkraft nennt, auch eine solche. Auch ist ein ggf. nicht vollumfänglich passender RCD besser als gar keiner.
da kommen wir uns doch ein Stück näher!

SD

Funker
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von Funker » Samstag 23. Mai 2020, 10:08

Hallo zusammen,

hatte mich bisher hier aus Zeitgründen zurückgehalten.

Vielleicht erst einmal kurz.

Hallo "steckdoesler" wenn einige Antworten nicht so befriedigend waren, würde ich bitten das nicht so verbissen zu sehen,
es gibt doch eine gewisse Bandbreite vom Gesellen mit Baustellenjargong bis zum Dr. Ing. und ö.b.u.v.SV oder den Geist
aufrechterhaltenden Pensionär ist hier allesvertreten.
Man muß da immer selber mit denken und vieles auch als Anregung zum eigene Denken sehen.

Grundsätzlich gibt es für Geräte für Laien, d.h. alle Haushaltgeräte die Anforderungen aus VDE 0140 - 1 mit zulässigen Grenzwerten
für Geleichströme und Ableitströme, so daß am Endstromkreis, wenn nur ein Gerät angeschlossen wird, wie hier beschrieben grundsätzlich
auch der Typ A reicht.
Die Netzqualität wird grundsätzlich durch die Netzspannung vorgegeben und die ist im Ortsnetz sicher zu 95 % 50 Hz Sinus, damit dann auch
die Fehlerströme zu 95 % Sinus. Insofern ist die, wenn auch magere Angabe des Herstellers durchaus richtig interpretiert.
Wenn man besser sein will, kann man anstelle 30 mA und B, F e.t.c. auch ganz einfach auf 10 mA heruntergehen.
Grundsätzlich würde der RCD im Endstromkreise auch bei klassischer Nullung funktionieren, dann aber besser ebenfalls mit 10 mA,
ist sogar durch VDE 100 - 100 Beiblatt 2 sowohl 1991 und 2001 erlaubt und für das "Beitrittsgebiet" vorgeben.
Warum die Physik, nur im Beitrittsgebiet funktioniert muß man aber sicher hinterfragen.

Ich wäre ja dafür für alle die "gefährlichen" von Laien vielfach falsch bedienten Produkte den RCD 10 mA oder 6 mA direkt im Stecker des Gerätes durch den Hersteller zu implemetieren. Dann müßte wir als Installateure und darüber nicht mehr streiten.

Mit der neuen Anweisung zum Haartrockner durch den AFPS geht das Denken langsam in diese Richtung.

steckdoesler
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Re: FI in Kellerinstallation

Beitrag von steckdoesler » Samstag 23. Mai 2020, 10:50

Hallo Funker,
Man muss da immer selber mit denken und vieles auch als Anregung zum eigene Denken sehen.
Genau so sehe ich das immer, kam aber nicht gut an (siehe die - auf mich düpiert wirkende - Frage nach der Google Recherche).

zum Thema habe ich noch das

http://www.markenqualitaet-lupenrein.de ... _fibel.pdf

gefunden.

Sehr interessant die Formulierung "Typ "F" wird empfohlen". Es ist also kein muss.

Zitat: "Für die Stromkreise „Waschmaschine“, „Trockner“ und „Geschirrspüler“ wird der Einsatz von FI/LS-Schaltern des Typs F empfohlen".

SD

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