Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

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froebel88
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von froebel88 » Freitag 6. Dezember 2019, 01:01

Ich hatte auch nochmals darauf hingewiesen dass ein Kochfeld von mehr als 4,5KVA Anschlussleistung einen Drehstromanschluss benötigt da ein Wechselstrombetrieb nicht zulässig ist.


Wo steht das?

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Wulff
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von Wulff » Freitag 6. Dezember 2019, 10:20

Sowas steht in der TAB NS Nord 10.1 (3) (Seite 31 unten) , sind aber 4,6kVA.

Trumbaschl
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von Trumbaschl » Freitag 6. Dezember 2019, 13:34

Bin neugierig, ob das irgendwen interessiert...

ThomasR
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von ThomasR » Montag 9. Dezember 2019, 16:18

Etwas off-topic:

Beim Weihnachtstreff am vergangenen Sa/So hier im Ort habe ich mir einen Glühweinstand näher angesehen, der 2 Glühweinerhitzer a 2kW, einen Infrarotstrahler a 2kW sowie umfangreiche Beleuchtung und eine Musikanlage vorzuweisen hatte.

Ich habe dem Betreiber "einen Orden verliehen", weil er tatsächlich drei getrennte Zuleitungen mit weniger als 20m verlegt hatte (aus dem Keller des Hauses dahinter). Hoffentlich waren die im Keller dann aber auch auf drei Phasen eingesteckt :D

E-Jens
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von E-Jens » Montag 9. Dezember 2019, 16:45

Das war die einzige Kombination die funktionierte. Es war viel Arbeit diese auszutesten. bier1
Gruß Jens

Trumbaschl
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von Trumbaschl » Donnerstag 12. Dezember 2019, 12:39

ThomasR hat geschrieben:
Montag 9. Dezember 2019, 16:18
Etwas off-topic:

Beim Weihnachtstreff am vergangenen Sa/So hier im Ort habe ich mir einen Glühweinstand näher angesehen, der 2 Glühweinerhitzer a 2kW, einen Infrarotstrahler a 2kW sowie umfangreiche Beleuchtung und eine Musikanlage vorzuweisen hatte.

Ich habe dem Betreiber "einen Orden verliehen", weil er tatsächlich drei getrennte Zuleitungen mit weniger als 20m verlegt hatte (aus dem Keller des Hauses dahinter). Hoffentlich waren die im Keller dann aber auch auf drei Phasen eingesteckt :D
Zwei Punschkocher, fünf Niedervolt-Halogenstrahler unbekannter Leistung (ich nehme an <<100 W), mehrere Leuchtstofflampen 36 W (ich glaube vier, mit VVG) und eine Glühlampe 40 W funktionieren problemlos über ca. 5 Stunden an einem LSS B13 1+N. Bei den Punschkochern ist der Gleichzeitigkeitsfaktor offenbar recht klein. Spannend wird die Sache bei dir durch den Infrarotheizer, der ist als Dauerlast anzusehen. Bei mir war das ein Punschstand in Vereinsräumlichkeiten, deren Versorgung sich auf einen einzigen FI/LS B13 beläuft, daher gab es keine Alternative.

Probator
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von Probator » Freitag 13. Dezember 2019, 15:36

Kürzlich vorsichtshalber 20A-Schraubsicherungen gegen B10-Automaten getauscht. Als Notfallmaßnahme, bis der Besitzer wieder so viel Geld zusammengespart hat, dass ein anderer Elektriker die Verteilung mitsamt der klassischen Nullung demnächst endlich komplett rauswerfen darf.

2 Stück (trotz voriger Warnung :schimpf: ) angesteckte 2kW Heizlüfter haben das erzeugt, die Sicherung hatte nicht ausgelöst (zumindest laut Bewohner):
Sicherung_Abgebrannt2.jpg
Nun ärgere ich mich, da überhaupt Hand angelegt zu haben. Gut, vielleicht wäre mit der alten 20A-Sicherung die 1,5er Leitung auf ganzer Länge abgefackelt...
Ich bin mir sehr sicher, dass die Ader auf ganzer Länge eingesteckt und korrekt montiert war. Sichtprüfung und Handprobe ist bei mir grundlegender Standard vor dem Einschalten.

Woher der Übergangswiderstand kommt, kann ich mir kaum erklären. Ich hatte die Leitung extra neu abgesetzt. Das Kupfer sah unauffällig aus, die >50 Jahre alte Leitung ließ sich aber kaum noch abisolieren. Kann es sein, dass sich eine Schicht aus irgendwelchen Kunststoffbestandteilen nahezu unsichtbar fest mit dem Kupfer verbunden hat? Oder taugt das Federklemmensystem von ABB nichts?

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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von EIB-Nutzer » Freitag 13. Dezember 2019, 20:33

Hallo,

wenn noch woanders höhere Widerstände sind kann prinzipiell die Spannung am Verbrauche so einsacken, das die Geräte keine 2 KW mehr haben sondern nur noch 1,5 oder so was in der Art. Dann geht der Strom so runter, das die 10A nicht oder nach langer Zeit Auslöst. Das sollte die Klemme an sich ab können, aber wenn der Kupfer etwas weicher war oder schlechten Kontakt gegeben hat weil er verunreinigt ist. Nicht alle Alten Leitungen waren da das gelbe vom Ei.

Oder der Benutzer hat gemurkst und einfach mit einer Klemmverbindung oder ähnlichen überbrückt.

Ich kenne einige Leute die da keine Skrupel hätten, auch mit Gesellen und Meisterbrief.

Gruß

Ralf

bo_93
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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von bo_93 » Dienstag 17. Dezember 2019, 16:30

Edit: Hier stand Quatsch, hat nicht zum Beitrag gepasst.


Gruß

bo_93
Zuletzt geändert von bo_93 am Dienstag 17. Dezember 2019, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Seltsame Ausführung von Elektroarbeiten hier im Haus.

Beitrag von EIB-Nutzer » Dienstag 17. Dezember 2019, 18:59

Hallo Bo_93,

wo kommt da Alu ins Spiel, der Kolleg Schrieb von Kupfer?

Gruß

Ralf

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