Qualität des PEN

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ThomasR
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Re: Qualität des PEN

Beitrag von ThomasR » Freitag 3. Mai 2019, 09:54

@Dipol: Vollständiger Fundamenterder (obwohl die Platte auf 40cm Glasschaumschotter steht) UND ein Ringerder bestehend aus ca. 100m Bandstahl 1.4571. Natürlich schaut nur die 1.4571 Fahne aus der Bodenplatte :D

Du selbst hast mich damals im Forum beraten dank1

Dipol
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Re: Qualität des PEN

Beitrag von Dipol » Freitag 3. Mai 2019, 21:57

ThomasR hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 09:54
@Dipol: Vollständiger Fundamenterder (obwohl die Platte auf 40cm Glasschaumschotter steht) ...
He he, ein in einer nicht erdfühligen Bopla WIE ein Fundamenterder verlegter Leiter ist logischerweise KEIN Fundamenterder, sondern ein Funktionspotenzialausgleichsleiter.
ThomasR hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 09:54
... UND ein Ringerder bestehend aus ca. 100m Bandstahl 1.4571. Natürlich schaut nur die 1.4571 Fahne aus der Bodenplatte :D

Du selbst hast mich damals im Forum beraten dank1
Wem zufällig der leider noch immer normwidrige Normfall erspart bleibt, der hat echt Schwein gehabt. bier1

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Wulff
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Re: Qualität des PEN

Beitrag von Wulff » Freitag 3. Mai 2019, 22:37

Funktionspotenzialausgleich? Na hoffentlich doch nicht mit grüngelb angeschlossen...

Dipol
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Re: Qualität des PEN

Beitrag von Dipol » Freitag 3. Mai 2019, 22:53

Wulff hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 22:37
Funktionspotenzialausgleich? Na hoffentlich doch nicht mit grüngelb angeschlossen...
Hoffentlich hast du mit dem Beitrag keine Filibuster-Debatte über den hochwichtigen Unterschied der Farbkennung von Funktions- und Schutzpotenzialausgleichsleitern ausgelöst.
help1

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Wulff
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Re: Qualität des PE

Beitrag von Wulff » Samstag 4. Mai 2019, 08:28

Oh, Mist 😡. Du hast mit deiner Befürchtung recht. Den alten Beitrag kann ich nicht mehr löschen... bluescr1

Hatte doch nur vergessen, da Ironiemodus mit reinzuschreiben... schlaf1

(Wulff, der erstmal den Wortsinn des Filibuster wieder erinnern musste dafuer1 dank1 )

ThomasR
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Re: Qualität des PEN

Beitrag von ThomasR » Montag 6. Mai 2019, 08:38

Jetzt können wir trefflich streiten ;)

Ob die Fundamentplatte wegen wechselnder Wasserstände ggf. doch einmal eine Erdungsfunktion hat? Muß ich dann die Farbe des Anschlusses an der PA dann regelmäßig kontrollieren? joint1

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Elt-Onkel
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Re: Qualität des PEN

Beitrag von Elt-Onkel » Montag 6. Mai 2019, 14:39

Hallo,

mal einen Wert zum 'Austrocknen' von Beton:

Ein Betonbauteil trocknet an einer Oberfläche zu Luft etwa 1 cm pro Jahr aus.

Also braucht eine Bodenplatte mit 20 cm Dicke etwa 20 Jahre um seine Feuchte maßgeblich zu reduzieren.

Eine Betonwand mit 16 cm Dicke braucht demnach etwa 8 Jahre zum Austrocknen.

Ich kenne keinen Neubau, wo man 20 Jahre mit dem Aufbringen der Abdichtung auf der Bodenplatte gewartet hat.

Beton im Kontakt zu Erdboden trocknet quasi nie aus.



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Re: Qualität des PEN

Beitrag von ThomasR » Dienstag 7. Mai 2019, 10:06

Wir haben einen sehr merkwürdigen Baugrund: Hanglage mit ca. 1 Meter Erdüberdeckung, darunter massiver Fels. Bei viel Regen kommt das Wasser unterirdisch den Berg herab und tritt bei jeder Störung an die Oberfläche (alte Gräben, große Felsbrocken, Fundamente). Damit unser Fundament nicht einen Schwall Wasser ins Haus bringt, haben wir unter dem Haus mit dem Glasschaumschotter einfach einen Durchlaß geschaffen. Das Wasser fließt unter unserer Bodenplatte durch (und tritt tatsächlich manchmal im hinteren Gartenbereich hervor). Damit ist die Bodenplatte mal feucht, mal knochentrocken, je nach Wasserstand (Beton härtet durch Kristallwachstum, Wasser ist dafür unbedingt erforderlich!). Auf der Bodenplatte liegt eine dicke Bitumenschicht als Dampfsperre, sonst würde das mit einem Holzhaus darauf nicht lange gutgehen.

Der angesprochene Ringerder liegt dabei in ca. 1m Tiefe fast auf dem Fels.......

Den Re muß ich aber wirklich mal messen inocc1 dem Gefühl nach dürfte der in der feuchten Jahreszeit extrem niedrig sein.

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Re: Qualität des PEN

Beitrag von ThomasR » Montag 17. Juni 2019, 08:48

Netzfund: Umstellung von TT auf TN Netz durch den Versorger LSW https://www.lsw-netz.de/fileadmin/user_ ... i_2017.pdf

Darin:

"Für die LSW ergibt sich daraus der Vorteil, dass die Erdungsanlagen der Kunden über den PEN-Leiter mit den Erdungsanlagen im Netz verbunden sind und sich dadurch der Aufwand zur Erdung von Kabelverteilerschränken und Stationen reduziert."

Das bekäftigt meine ursprüngliche Auffassung. Bei einem bestehenden TN Netz wir das zunehmende Fehlen guter Kundenerder irgendwann zum Problem des Versorgers.

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