Einbau eines Phasenkopplers (DLanľ

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Sotupo
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Einbau eines Phasenkopplers (DLanľ

Beitrag von Sotupo » Dienstag 14. November 2017, 18:02

Hallo...., erst einmal Dankeschön für doe Aufnahme.
Zum Problem : Ich möchte im Gartenhaus auf allen Steckdosen die Möglichkeit Nutzen mit meinen TP-Link Adaptern zugreifen. Da verschiedene Stromkreise auf unterschiedlichen Phasen verlegt worden, kam mir die Idee, einen gebrauchten Phasenkoppler zu verbauen.
Leider funktioniert dieser nicht korrekt. Wie kann ich überprüfen, ob der Koppler funktionstüchtig ist? Bzw. wozu befindet sich am Anschluss L3 2 Anschlüsse?
Vielen Dank schon mal im Voraus....

Elek84
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Re: Einbau eines Phasenkopplers (DLanľ

Beitrag von Elek84 » Dienstag 14. November 2017, 20:11

Hallo , Sotupo.

Was genau funtioniert den nicht ? Ich weiß noch , als ich vor Jahren mal einen eingebaut habe , das in der Einbau Anleitung stand , das der Phasenkoppler über SCHMELZSICHERUNGEN und nicht über Sicherungsautomaten an zu schließen ist ( Sicherungsautomaten dämpfen auf Grund der enthaltenen Spule , RCD´s soweit ich weiß ,dämpfen ebenfalls ) . Desweiteren sollte beachtet werden , das es früher mal Vorschrften gab ( TAB ) , Trägerfrequenzsperren ein zu bauen ..... Ob das heute noch so ist , entzieht sich leider meiner Kenntnis ... Vielleicht hat einer die Antwort für mich :-)

elo22
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Re: Einbau eines Phasenkopplers (DLanľ

Beitrag von elo22 » Mittwoch 15. November 2017, 03:28

Elek84 hat geschrieben:
Dienstag 14. November 2017, 20:11
Desweiteren sollte beachtet werden , das es früher mal Vorschrften gab ( TAB ) , Trägerfrequenzsperren ein zu bauen ..... Ob das heute noch so ist , entzieht sich leider meiner Kenntnis ... Vielleicht hat einer die Antwort für mich :-)
IMHO NAV §13: (2) »Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen.«

Lutz

Elo-Ocho
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Re: Einbau eines Phasenkopplers (DLanľ

Beitrag von Elo-Ocho » Mittwoch 15. November 2017, 08:34

Moinsen,
elo22 hat geschrieben:
Mittwoch 15. November 2017, 03:28
Elek84 hat geschrieben:
Dienstag 14. November 2017, 20:11
Desweiteren sollte beachtet werden , das es früher mal Vorschrften gab ( TAB ) , Trägerfrequenzsperren ein zu bauen ..... Ob das heute noch so ist , entzieht sich leider meiner Kenntnis ... Vielleicht hat einer die Antwort für mich :-)
IMHO NAV §13: (2) »Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen.«

Lutz
Ich bin da nicht so bewandert, aber die Dinger sind in Deutschland frei verkäuflich, zugelassen, "haben CE" und keinen schwurbeligen "nur für den Export"-Hinweis.

Daher denke ich nicht, dass die Geräte nicht benutzt werden dürfen, zumindest sollte der Normalverbraucher, der sich nicht anders zu helfen weiß, als sich im Blöd-Markt so ein Ding zu kaufen, davon ausgehen können, das man das so verwenden darf.

Rechtlich habe ich da erst mal keine Bedenken, obwohl mir klar ist, das einige Dinge, z.B. die Steckdosenfinder aus dem Teleshop oder div. Kindersicherungen nicht verwendet werden dürften.

Gruß,

Ocho
Immer wenn ich Langweile habe, dann melde ich mich in einem Eltern-Forum an und Frage, wie weit man den Schimmel im Pausenbrot der Kinder wegschneiden sollte...

elo22
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Re: Einbau eines Phasenkopplers (DLanľ

Beitrag von elo22 » Mittwoch 15. November 2017, 13:55

Hallo,
Elo-Ocho hat geschrieben:
Mittwoch 15. November 2017, 08:34

Ich bin da nicht so bewandert, aber die Dinger sind in Deutschland frei verkäuflich, zugelassen, "haben CE" und keinen schwurbeligen "nur für den Export"-Hinweis.
Die Hersteller weisen mit Absicht nicht darauf hin. Die Kosten würden in die Höhe schnellen oder den Einsatz gar unmöglich machen wenn da auf dem Waschzettel stehen würde das man eine eingentragene EFK braucht. Mieter hätten sofort die A-Karte.

Lutz

meisterglücklich
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Re: Einbau eines Phasenkopplers (DLanľ

Beitrag von meisterglücklich » Freitag 17. November 2017, 11:07

Ein Foto des Gerätes wär hilfreich.
Der Phasenkoppler soll die Signale induktiv bzw. kapazitiv von einem Außenleiter auf den anderen durchlassen.
Eine Reiheninduktivität vor dem Phasenkoppler dämpft das Signal stark, ein Ferrariszähler erfüllt diese Aufgabe soweit, daß Netzrückwirkungen ausgeschlossen werden, aber auch wie schon erwähnt FI- und Leitungsschutzschalter können diese Induktivität darstellen und den gewünschten Effekt sabotieren.
Ob das erworbene Gerät defekt ist, ließe sich nur mittels Meßschaltung/Phasenvergleich nachmessen, eine grobe Aussage könnte aber auch das Vertauschen von Außenleiteranschlüssen am Phasenkoppler selbst ergeben. Wenn der Fehler (die Disfunktionalität) wandert, dann ist wohl ein Bauteil im Inneren defekt, wenn das gleiche Fehlerbild bestehen bleibt, dann ist die Ursache in der Anlage zu suchen.

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