Einbaulage von NH Sicherungen und Überlast

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ego11
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Beitrag von ego11 » Donnerstag 30. März 2017, 21:11

Ich glaube, deine Theorie entbehrt jeglicher Grundlage!:cool:

Funker
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Beitrag von Funker » Donnerstag 30. März 2017, 21:37

ego11 hat geschrieben:Ich glaube, deine Theorie entbehrt jeglicher Grundlage!:cool:
Warum, wäre die Frage ?

Ich stelle ja nur die Frage nach der Lageabhängigkeit der Überlastfunktion. Der Rest stammt alles von anderen - zum Teil höchst offiziellen Stellen wie dem ZVEI.

ThomasR
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Beitrag von ThomasR » Donnerstag 30. März 2017, 21:50

Kapillarwirkung?

Kann es nicht sein, daß das Lot so aufgebracht ist, daß es beim Schmelzen in die "richtige" Richtung gezogen wird?

Jörgi-1911
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Beitrag von Jörgi-1911 » Freitag 31. März 2017, 07:12

Elt-Onkel hat geschrieben: .
.
.
Das Herstellen von einem Gemisch von zwei Metallen unterhalb von der
Erstarrungstemperatur und ohne mechanische Krafteinwirkung wäre etwas neues,
und Nobellpreisverdächtig.
...
...dann mal her damit. :D
Im Ernst: Schütt mal Quecksilber in eine Schale aus Messing. Alles bleibt kalt.
Warte einfach ein paar Tage und Dein Hg verteilt sich in der Bude. Warum tut
es das? Hg und Sn verbinden sich. Hab es anschließend probiert. Man kann es
einfach miteinander verrühren. Das Zinn verflüssigt sich. Genau das ist auch
in meiner Messingschale passiert. Übrig geblieben ist der Cu-Anteil.

So viel dazu, das beide Metalle schmelzen müssen. Müssen sie nicht.

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Elt-Onkel
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Beitrag von Elt-Onkel » Freitag 31. März 2017, 07:58

Hallo,
Jörgi-1911 hat geschrieben:...dann mal her damit. :D
Im Ernst: Schütt mal Quecksilber in eine Schale aus Messing. Alles bleibt kalt.
Warte einfach ein paar Tage und Dein Hg verteilt sich in der Bude. Warum tut
es das? Hg und Sn verbinden sich. Hab es anschließend probiert. Man kann es
einfach miteinander verrühren. Das Zinn verflüssigt sich. Genau das ist auch
in meiner Messingschale passiert. Übrig geblieben ist der Cu-Anteil.

So viel dazu, das beide Metalle schmelzen müssen. Müssen sie nicht.
So, so.

Bitte mal meinen Beitrag genau lesen.

Die Erstarrungs- =ca. Schmelztemperatur von Quecksilber liegt bei - 39 °C.

Also den Versuch bitte bei Minus 50 °C wiederholen.

Und keine mechanische Energie zuführen.


...

Funker
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Beitrag von Funker » Freitag 31. März 2017, 11:07

ThomasR hat geschrieben:Kapillarwirkung?

Kann es nicht sein, daß das Lot so aufgebracht ist, daß es beim Schmelzen in die "richtige" Richtung gezogen wird?
Da was ich bis jetzt gesehen habe, da ist das Lot wie oben in der Abbildung
als aufgebrachter Punkt über der Engstelle einseitig oben aufgebracht oder
in einer durchgängigen Vertiefung(Rille) ebenfalls oberhalb der Engstellen.
Von Kapillaren ist oder Rillen war da nichts zu sehen und da hätte man sonst in der Darstellung sicher darauf hingewiesen.

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Elt-Onkel
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Beitrag von Elt-Onkel » Freitag 31. März 2017, 12:30

Hallo,
Jörgi-1911 hat geschrieben:
Schütt mal Quecksilber in eine Schale aus Messing...
... Hg und Sn verbinden sich.
Sorry, aber früher bestand Messing mal aus Kupfer und Zink.

Cu und Sn zusammen ergibt Bronze.


...

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Lightyear
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Beitrag von Lightyear » Freitag 31. März 2017, 12:54

Elt-Onkel hat geschrieben: Hg und Sn zusammen ergibt Bronze.
Nein, Cu und Sn ergibt Bronze

Duncan70
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Beitrag von Duncan70 » Freitag 31. März 2017, 13:22

Den physikalischen Vorgang der dem Mechanismus zugrunde liegt, gibt es definitiv. Stichwort "Diffusion von Festkörpern".
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Diffusion

Die Diffusion wird aktiviert über Temperatur und es ist plausibel, das sie bei bereits geschmolzenem Lot auf festem Kupfer in endlicher Zeit stattfindet.

Wers nicht glaubt, nimmt eine Leiterplatte und hält einen Lötkolben lange auf eine Lötstelle. Das Kupfer wird dünner und löst sich zum Teil im Lot auf. Auch ist der Vorgang der Grund, warum minderwertige Lötspitzen schnell verschleissen.

Elt-Onkel hat geschrieben:Hallo,



Das halte ich für ein Gerücht.

Messing und Bronze sind Legierungen.
Das kann man Erschmelzen.

Das Herstellen von einem Gemisch von zwei Metallen unterhalb von der
Erstarrungstemperatur und ohne mechanische Krafteinwirkung wäre etwas neues,
und Nobellpreisverdächtig.


...

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Tobi P.
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Beitrag von Tobi P. » Freitag 31. März 2017, 14:10

Moin,

ihr macht euch ernsthaft Gedanken über die Einbaulage von NH-Sicherungen? Dann macht euch doch mal Gedanken über den Einbau derselben in Masttrennschaltern mit Stangenbedienung - da hängt das Schriftbild nämlich nach unten :p


Gruß Tobi der die Sicherungen immer so einsetzt dass die Beschriftung lesbar ist ohne sich auf den Kopf stellen zu müssen
Gründer und 1. Vorsitzender des "Vereins der Freunde des 175kVA Bosch"

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