Bahn mit 1435 mm Spurweite

Hier kommt alles rein was mit Modelleisenbahnen zu tun hat
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Elt-Onkel
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Beitrag von Elt-Onkel » Dienstag 3. November 2015, 23:12

Hallo,

und genau deswegen benutze ich mein GSM-R IMMER.

Die Mauschelei habe ich satt.

Ich rufe auch die ZES per GSM-R an,
um die Mittelspannung zu schalten.

Die ZES mäkelt dann.
(Na klar, die haben ja die Tonaufzeichnung, nur ich nicht.)
Die Netzis machen das nicht.
Die telefonieren weiter über D2.

Ich hatte schon einmal ein Problem.
Text: Eischalten mit Ausnahme von ...
Ergebnis: Von der ZES wurde der ganze Bahnhof eingeschaltet.
Ich habe dann sicherheitshalber geprüft.
Und siehe da:
Die ZES hatte ALLES eingeschaltet.
Den Text. Mit Ausnahme von. hatte niemand beachtet

...

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didy
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Beitrag von didy » Mittwoch 4. November 2015, 01:30

kabelmafia hat geschrieben:Die Regel ist, dass der Fdl immer anzurufen ist.
Also war Elt-Onkels "Darf ohne FDL wenn" nicht korrekt.

Wie ich es sage. Unachtsamkeit, shit happens, PZB greift wie vorgesehen ein, dann kommt der Kardinalsfehler.
kabelmafia hat geschrieben:Vor einigen Jahren war ich mal ein paar Stunden bei einem Fdl, bei ihm war eine gestörte PZB-Streckeneinrichtung im Stellbereich. Erst der 14. Zug, der eine Zwangsbremse erhielt hat mal angerufen.
Top...
kabelmafia hat geschrieben:Eine nachvollziehbare Aufzeichnung von Gesprächen gab es ja bis zur Einführung von GSM-R nicht.
Aufgezeichnet auf Endlos-Magnetband wurde der analoge Zugbahnfunk meines Wissens nach schon. Nur hatte das halt nur einige Stunden/Tage Lebensdauer, und wurde nur angehört wenns kracht. Wenn nix passierte, wars schnell wieder weg.

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didy
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Beitrag von didy » Mittwoch 4. November 2015, 01:34

Elt-Onkel hat geschrieben:und genau deswegen benutze ich mein GSM-R IMMER.
Biene Maja? :D
Elt-Onkel hat geschrieben:(Na klar, die haben ja die Tonaufzeichnung, nur ich nicht.)
Heißt, bei denen werden auch Gespräche mit dem normalen Telefon aufgezeichnet?
(Was bringt dann GSM-R für dich? Angst, dass die ZES im Zweifelsfall die Aufzeichnungen des normalen Telefons löschen kann?)
Elt-Onkel hat geschrieben:Text: Eischalten mit Ausnahme von ...
Ergebnis: Von der ZES wurde der ganze Bahnhof eingeschaltet.
Ich habe dann sicherheitshalber geprüft.
Und siehe da:
Die ZES hatte ALLES eingeschaltet.
Erdungsstange hängen lassen? :D

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Beitrag von Elt-Onkel » Mittwoch 4. November 2015, 01:44

Hallo,
didy hat geschrieben:Biene Maja? :D


Heißt, bei denen werden auch Gespräche mit dem normalen Telefon aufgezeichnet?
(Was bringt dann GSM-R für dich? Angst, dass die ZES im Zweifelsfall die Aufzeichnungen des normalen Telefons löschen kann?)


Erdungsstange hängen lassen? :D
Beim Einschalten hängt da keine Erdungsstange.

Ja, die Angst, daß die ZES etwas löscht.
(Hatte ich im letzten Jahr im Bf Emden - es wäre gelöscht gewesen, wenn ich denn nicht GSM-R benutzt hätte.)

Nein, die Biene Maja haben nur die Büp's.
Ich habe etwas besseres.

...

P.S:
Sprachaufzeichnung ZES = Auftraggeber
Sprachaufzeichnung GSM-R = Auftraggeber UND Auftragnehmer

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Beitrag von didy » Mittwoch 4. November 2015, 07:44

Elt-Onkel hat geschrieben:Beim Einschalten hängt da keine Erdungsstange.
In dem Bereich, der nicht eingeschaltet werden darf?
Welchen Grund hat das nicht-einschalten-dürfen, wenn keine Erdungsstange?

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Beitrag von Elt-Onkel » Mittwoch 4. November 2015, 15:29

Hallo,

die Reihenfolge war eine andere.

Nachdem der ganze Bahnhof wegen einer Baustelle ausgeschaltet
gewesen war, sollten alle Schaltgruppen mit Ausnahme von xy
eingeschaltet werden.

Anschließend habe ich xy geprüft, und hätte xy erden wollen.

Dann hätte eine nächste Baustelle auf einem Bahnhofsgleis stattfinden sollen.

Bei der Prüfung leuchtete der Spannungsprüfer dann aber rot.

Der Mitarbeiter von der ZES hatte nur die erste Hälfte des Satzes
aktiv aufgenommen.
Den zweiten Teil: "mit Ausnahme von" hatte er mental nicht verarbeitet.

Hätte ich die Erdungsstange eingehängt,
solange der ganze Bahnhof ausgeschaltet war,
hätte es garantiert 'Bums' gemacht.

Den Ärger hätte ich nicht haben wollen.

Damals gab es kein GSM-R.

Wie hätte ich mein Schaltgespräch beweisen sollen ?

...

Edit:

Alternativ hätte ich sagen können:
"Folgende Schaltgruppen erdfrei und frei zum Einschalten:
ay, by cy, dy, ey, fy."

Das war mir aber zu umständlich.

Also habe ich den Satz gewählt:
"Alle Schaltgruppen im Bahnhof AAAA mit Ausnahme von xy,
erdfrei und frei zum Einschalten."

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Beitrag von Elt-Onkel » Montag 16. November 2015, 07:28

Hallo,

am vergangenen WE bei Gehrden (Region Hannover).

Wie killt man das Hochspannungsnetz der DB ?

Am schnellsten mit einem Rübenroder.
Dateianhänge
110_KV_Gehrden.jpg
110_KV_Gehrden.jpg (108.94 KiB) 325 mal betrachtet

Teletrabi
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Beitrag von Teletrabi » Montag 16. November 2015, 10:27

....und wieso brauchten die 5 h zum Freischalten und Erden?

Sauwetter
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Beitrag von Sauwetter » Montag 16. November 2015, 10:35

Die sind ja sonst auch nie pünktlich, eher immer mit Verspätung unterwegs!
Man kann Versicherungen manches vorwerfen, aber schadenfroh sind sie nicht.

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Beitrag von Elt-Onkel » Montag 16. November 2015, 14:07

Hallo,
Teletrabi hat geschrieben:....und wieso brauchten die 5 h zum Freischalten und Erden?
Naja, das schreiben die Medien.

In Wirklichkeit wird man zweimal versucht haben, die Leitung wieder
einzuschalten, und dann war der Saft endgültig wech.

Das Erden ist dann schon schwieriger.
Bei Hochspannung passt das mobile Geschirr für 15 kV nicht.

Selbst bei 15 kV Speiseleitungen braucht man spezielle Kabel,
UND jemanden, der auf den Mast klettert.

Also wird man in den beiden Hochspannungsschaltanlagen geerdet haben.
Und bis dann der Mokel bis auf den Acker kommt,
um das zu Bestätigen, können schon mal 2 Stunden vergangen sein.

...

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