Innungs-Mitgliedschaft aktuell noch interessant - oder eher antiquiert ?

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Meister_Stefan
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Beitrag von Meister_Stefan » Sonntag 26. Juni 2016, 20:35

Das fängt doch schon bei Rauchmeldern an.
Ich sehe Schornsteinfeger mit Aufklebern rumfahren
Ich sehe heizungsbauer mit Aufklebern rumfahren
Alles mit den Untertitel ihr Innungsbetrieb

Ich sehe Elektriker rumfahren, da steht nichts dran mit rm.
Es wird teilweise der Trend verschlafen.
Und draußen wird erzählt, wie toll doch die Elektriker sind.
Das Geschäft mit den RM machen die anderen.

Ps. Ich habe kein Interesse RM zu montieren und zu verkaufen.
Wenn einer die habe will, kein Problem machen wir, mehr aber nicht.

jokari
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Beitrag von jokari » Montag 27. Juni 2016, 19:49

hier wollen die Purschen rund 460 euro Jahrebeitrag,
+ noch 2 Promille vom Letzten.......


Gegenleistung:
Rechtsberatung bei Tariffragen,
verbilligte Telekom-Raten,
30% billigerer Einkauf,
Vergünstigungen bei Lehrgängen...
....
na ja...

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Wulff
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Beitrag von Wulff » Montag 27. Juni 2016, 20:57

Naja, es kommt natürlich auch drauf an, wie man sich einbringt. In vielen Innungen gibt es natürlicherweise auch viele Ehrenamtliche. Und je mehr diese sich einbringen, desto mehr können sie erreichen, oder auch erhalten. Wer nur meckert und sich selbst nicht die Mühe macht, mitzuarbeiten, hat eigentlich da etwas nicht verstanden.

Leider wird auch die Innung heutzutage nur noch als reiner Konsumliefrant gesehen, ist aber leider nicht nur bei der Innung so. Kann wohl jeder Sportverein ein Lied von singen....

jokari
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Beitrag von jokari » Sonntag 10. Juli 2016, 16:46

Wulff hat geschrieben: Leider wird auch die Innung heutzutage nur noch als reiner Konsumliefrant gesehen,...
ist aber so. Nur weil sich paar Gestopfte sich die Taschen noch voller stopfen möchten?
Die Betragshöhe ist eher fraglich...vs. Gegenleistung, weil Rechtsberatung erhalte ich dort nur für den Bereich "Arbeitsrecht". Habe ich technische Probleme, wird nur ein gerichtlich anerkannter Gutachter akzeptiert..und keine Innung -
( u. Lehrlinge ausbilden....tun nur noch die Wenigsten - der Pole bietet weniger unproduktive Stunden ( Krankheit, Schule, Urlaub, Überbetrieblich, )....
Die Meisten wechseln nach der Ausbildung eh in die Industrie - weshalb dann noch ausbilden, wenn der Bulgare oder Pole es genauso kann - die Grob-Arbeit?

zebra-ma
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Beitrag von zebra-ma » Sonntag 10. Juli 2016, 17:14

Moin,
ich will und kann nicht über alle Innungen urteilen. Es gibt sicherlich sehr viele GB, die nen super Job machen.....

Als bei uns vor vielen Jahren die Entscheidung ob Mitglied oder kein Mitglied hat man sich seitens der Innung seltenst dämlich verkauft.....

Welche großen Vorteile hat man heute noch als Innungsmitglied?

Gruß

Meister_Stefan
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Beitrag von Meister_Stefan » Montag 11. Juli 2016, 06:03

Du bekommst Rabatt beim Tanken und beim telefonanbieter.😂
Also was man auch so bekommt.
Ich kenne eine Innung, da ist es Pflicht beim Innungsnotdienst mitzumachen.
Wir mich ein nogo

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Beitrag von AWS » Montag 11. Juli 2016, 06:57

Moin-moin
zebra-ma hat geschrieben: Welche großen Vorteile hat man heute noch als Innungsmitglied?
Du darfst "E-Check" Aufkleber verteilen.

Gruß AWS

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Beitrag von zebra-ma » Montag 11. Juli 2016, 07:48

AWS hat geschrieben:Moin-moin



Du darfst "E-Check" Aufkleber verteilen.

Gruß AWS
Okay, da gibt es auch gute Alternativen!

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Wulff
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Beitrag von Wulff » Dienstag 12. Juli 2016, 12:30

Wer es mal direkt wissen will, kann ja beim LIV-SH eine aktuelle Ausgabe (03-2016) der ehn-direkt anfordern, oder sich vom LIV einen Seitenauszug der Seite 4-9 geben lassen, da steht so einiges drin.

Veröffentliche ich hier aber nicht wegen wahrscheinlicher Urheberrechte an der Mitgliederzeitschrift.

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Beitrag von Wulff » Dienstag 12. Juli 2016, 12:35

jokari hat geschrieben:ist aber so. Nur weil sich paar Gestopfte sich die Taschen noch voller stopfen möchten?
Wenn du Mitglied wärst, könntest du zum Beispiel auf der Jahreshauptversammlung dich dahin wählen lassen, wo du über die gehälter mitbestimmen darfst...

jokari hat geschrieben:
( u. Lehrlinge ausbilden....tun nur noch die Wenigsten - der Pole bietet weniger unproduktive Stunden ( Krankheit, Schule, Urlaub, Überbetrieblich, )....
Die Meisten wechseln nach der Ausbildung eh in die Industrie - weshalb dann noch ausbilden, wenn der Bulgare oder Pole es genauso kann - die Grob-Arbeit?
Und wer macht dann die Feinarbeit, wenn du nicht ausgebildet hast und die anderen nur die Grobarbeit machen?

Warum machst du deinen Betrieb nicht so attraktiv, dass deine Auszubildenden bleiben? Ach so, bildest du überhaupt aus oder sind das nur Allgemeinplätze?

Oder ziehst du dann die Leute aus den Betrieben, die trotzdem noch ausbilden?

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