Drehstrommotoren

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willyklein
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Beitrag von willyklein » Samstag 6. September 2003, 19:50

Hallo Freunde
Die Sicherheit ist immer mit dabei zu berücksichtigen.
Wenn man ein Kondensator anschließt, gibt es dabei auch Klemmen oder Kontakte. Die Bauform des Kondensators passt bestimmt nicht in die Anschlußdose des Motors. Also Berührungssicherheit. Gehäuse des Kondensators sehr oft aus Metall usw.
Willy

Gast

Beitrag von Gast » Donnerstag 11. September 2003, 16:41

@willyklein

ich habe nirgendwo im großen weiten Internet einen Hinweis gefunden, daß es mal 127 V Drehstrom in Deutschland gab. Ich würde mich freuen, wenn Du mal einen Link zu einer zuverlässigen Quelle legen würdest, aus der das hervorgeht.

@BadLuck

nach einem Eingriff (Reparatur) muß das Gerät auf Einhaltung der Isolationswiderstände und auf Niederohmigkeit des Schutzleiters geprüft werden.

Ich denke, daß das auch für den Fall gilt, in dem das Gerät neu angeschlossen wurde.

Gruß

Gast

Beitrag von Gast » Donnerstag 11. September 2003, 18:22

Warum sollte sich nach Anschluss des Gerätes der Iso-Wert ändern? Auf den Schutzleiter hatte ich bereits hingewiesen. Wenn du dein Bügeleisen ansteckst kommst du auch net mitm Messgerät und prüfst erstmal allerhand Sachen. Natürlich wäre man auf der sicheren Seite aber nötig ist es bei bekannter Mangelfreiheit des Gerätes nicht.

Gast

Beitrag von Gast » Donnerstag 11. September 2003, 22:36

Gegenfrage, warum sollte sich nach dem Eingriff in ein Gerät irgend etwas ändern? Trotzdem sagen einschlägige Bestimmungen (VDE 0701 und UVV) aus, daß die Geräte geprüft werden müssen.

Gast

Beitrag von Gast » Freitag 12. September 2003, 15:36

Was war das für ne Frage? Wenn ich ein Gerät öffne tu ich das nicht um mal reinzuschauen wie es da so aussieht. Entweder ist das Gerät defekt oder irgendwas anderes stimmt nicht damit. Auf jeden Fall wird doch wohl etwas an oder in dem Gerät gemacht. Irgendwas wird gelötet, gewickelt, gesteckt, ausgetauscht. Dadurch können sich natürlich die gerätespezifischen Betriebswerte ändern und nun sollte man prüfen ob die Werte noch den Bestimmungen genügen. Deshalb messen.

Gast

Beitrag von Gast » Samstag 13. September 2003, 09:23

Es gibt Menschen, die "im Zweifel" alles ganz anders sehen als der praktisch arbeitende Mensch. Siehe link!

http://www.diesteckdose.net/thread.php? ... &styleid=4

Meine Frage ging in die Richtung, ist der Anschluß eines Elektrogerätes ein so "tiefgreifender" Eingriff, daß eine Prüfung nach 0701 notwendig ist oder nicht.

Inzwischen weiß ich auch, woher die 127 Volt kommen.

In Industriebetrieben betreibt man IT-Systeme zwecks Ausfallsicherheit. Um nun auf 230 Volt zu kommen hat man dort Drehstrom bei der ein Außenleiter gegen Sternpunkt 127 Volt hat. Also nichts historisches, sondern up to date.

Gruß

Gast

Beitrag von Gast » Samstag 13. September 2003, 14:13

Original von rau0155

Meine Frage ging in die Richtung, ist der Anschluß eines Elektrogerätes ein so "tiefgreifender" Eingriff, daß eine Prüfung nach 0701 notwendig ist oder nicht.
Ich meinte eben das dies nicht so ist. Der Anschluss eines Elektrogerätes ist überhaupt kein Eingriff. Das Gerät wird in keinster Weise verändert oder beeinflusst. Es verändert sich weder die Funktionsweise des Gerätes noch irgendwelche gerätespezifischen Werte.

Noch ne Frage zu den 127 Volt, ich hab das jetzt so verstanden das die IT-Systeme mit Drehstrom betrieben werden damit die Ausfallsicherheit größer ist. Jetz hab ich zwei Fragen: Warum sollen grade die IT-Systeme ausfallsicher sein und Warum ist Drehstrom ausfallsicherer als Einphasen-Wechselstrom??

Rolf Keller
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Beitrag von Rolf Keller » Sonntag 14. September 2003, 09:28

Original von rau0155
Es gibt Menschen, die "im Zweifel" alles ganz anders sehen als der praktisch arbeitende Mensch.
[...]
Meine Frage ging in die Richtung, ist der Anschluß eines Elektrogerätes ein so "tiefgreifender" Eingriff, daß eine Prüfung nach 0701 notwendig ist oder nicht.
Ob Praxis oder Theorie: Nur eine präzise Spache ermöglicht eine sinnvolle Kommunikation. Das Wort "Eingriff" kommt von "Hineingreifen" und bedeutet deshalb NICHT "irgendetwas damit tun" (wie z. B. Anschließen).

Das Anschließen eines Motors ist also ein Eingriff hinsichtlich der Gesamtanlage, aber kein Eingriff hinsichtlich des Motors.
In Industriebetrieben betreibt man IT-Systeme zwecks Ausfallsicherheit. Um nun auf 230 Volt zu kommen hat man dort Drehstrom bei der ein Außenleiter gegen Sternpunkt 127 Volt hat.
127 * Wurzel(3) ergibt aber 220 und nicht 230 ...

Gast

Beitrag von Gast » Sonntag 14. September 2003, 19:46

In "älteren" VDE Bestimmungen gab es die Begriffe TN-Netz, TT-Netz und IT-Netz. Diese Begriffe wurden geändert (warum entzieht sich meiner Kenntnis) in TN-System, TT-System und IT-System. Der Begriff IT-System hat in diesem Fall nichts mit Computern zu tun!

Was die Frage Eingriff oder nicht angeht, würde ich mich grundsätzlich auf die sichere Seite begeben. Warum? Siehe meinen Link aaO.

Gruß

Rolf Keller
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Beitrag von Rolf Keller » Montag 15. September 2003, 13:31

Original von rau0155
In "älteren" VDE Bestimmungen gab es die Begriffe TN-Netz, TT-Netz und IT-Netz. Diese Begriffe wurden geändert (warum entzieht sich meiner Kenntnis) in TN-System, TT-System und IT-System. Der Begriff IT-System hat in diesem Fall nichts mit Computern zu tun!
Ja und? Hat das denn hier irgendjemand in Zusammenhang mit EDV gebracht oder DIESEN Begriff kritisiert? ;-)

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