strukturierte Verkabelung

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Tobi P.
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Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von Tobi P. » Freitag 13. Oktober 2017, 17:33

Moin Alois,

letzten Endes bestimmt der Kunde was beauftragt und bezahlt wird. Ist er mit der Installation von LWL einverstanden ist alles gut, ist er nicht einverstanden und besteht auf Kupfer gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich nehme den Auftrag an und installiere nach schriftlichem, vom Kunden zu quittierendem Hinweis auf die zu erwartenden Probleme nach Kundenwunsch oder - naja, man muss ja nicht jeden Auftrag annehmen, nicht wahr?
Wobei ich solche Probleme aber eigentlich nicht kenne, bislang hatten wir immer das Glück bei Neuinstallation von Netzwerken auch gleich mit der Neuinstallation der zugehörigen Elektroanlage beauftragt zu werden.
Mit dem Preis einer LWL-Installation hast du aber durchaus recht. Ist bei uns mittlerweile schon fast Tagesgeschäft, das Zeug kostet einfach nix mehr. Wenn ich mal bedenke was vor zehn Jahren ein Stück Fusionsspleiß gekostet hat und was wir heute dafür nehmen..............


Gruß Tobi

geloescht

Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von geloescht » Freitag 13. Oktober 2017, 17:42

Hallo Elt-Onkel,
dann also tatsächlich Glas zwischen den Wohnungen.

Und über welche Umsetzer reden wir da ?
ein Switch mit der Möglichkeit Gbics einzusetzen. Ich habe welche von HP im Einsatz. Kosten ca. 200 Euro/Stück. Der Switch hat bis zu 24 Ports mit Gigabit. Pro Gbic musst Du (wenn neu) noch mal ca. 60 Euro kalkulieren (gebraucht bekommst Du die Teile für wenige Euro).

Wenn Du ganz flexibel sein willst, dann kannst Du auch von Unifi Switches kaufen. Die haben die gleiche Ausstattung wie die HP´s. Der Vorteil. Sie haben auch POE auf allen Ports. Damit kannst Du auch die Access-Points von Unifi betreiben. Das Unifi-System ist relativ preisgünstig und funktioniert sehr gut. Es ist relativ einfach zu administrieren. Viele Schulen haben das System im Einsatz wegen der vorgenannten Vorteile. Die UNIFI Switches und die Unifi Access-Points werden problemlos vom kostenlosen Unifi-Controller (Software die unter Windows oder Linux läuft) eingebunden und sind zentral managbar.

Im übrigen sind beide vorgeschlagenen Switches managbar. Das bedeutet, dass man sie in mehrere Switches aufteilen kann. Damit kann man auf einem Switch mehrere Netze betreiben. Über die Glasfaser kannst Du dann die verschiedenen Netze auf einen oder mehrere Switches übertragen und wieder bestimmten Ports zuordnen.

Der HP-Switch (hier mit 24 Ports)

Switch ProCurve 1820-24G 24x1GBit-RJ45/2xMiniGBIC (19-Zoll, Metallgehäuse, managebar, 2xSFP, Layer 2)

Von Unifi habe ich diesen Switch (hier mit 48 Ports) im Einsatz

Ubiquiti Unifi managed PoE+ Switch - US-48-500W 48xGigabit RJ45 Port, 2x SFP Ports, Switchkapazität: 140 Gbps, unterstützt POE+ IEEE

Gruß

Alois

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Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von Elt-Onkel » Freitag 13. Oktober 2017, 18:47

Hallo,

ein Unifi mit 8 Ports kostet bei Amazon 250,- EUR + 15,- Versand aus Italien.

Dann müsste man die beiden Postadern (a+b) über die Fritzbox da einstecken.

Noch VOIP abzweigen, und fertig.

Glasfaser als Meterware oder fertige Längen mit Anschluss ?


...

geloescht

Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von geloescht » Freitag 13. Oktober 2017, 19:46

Hallo Elt-Onkel,
Dann müsste man die beiden Postadern (a+b) über die Fritzbox da einstecken.
nein, ein Switch ist kein Router.
Glasfaser als Meterware oder fertige Längen mit Anschluss ?
Fertig konfektioniert mit zwei oder mehr Paaren. Ein oder zwei Paare Reserve kann nicht schaden.

Gruß

Alois

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Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von Elt-Onkel » Freitag 13. Oktober 2017, 22:09

Hallo,

klar, daß ein Switch kein Router ist.

Daher hatte ich oben den Weg über die Fritzbox beschrieben.

Dann fertig konfektionierte Glasfaserleitungen.

Aber welche ?

Als ich vor ein paar Jahren mal die Anschlüsse gesichtet habe,
gab es rund ein Dutzend verschiedene Ausführungen.

Wo sind denn beim Unifi - Switch die Glasfaser Steckdosen ?


...

Olaf S-H
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Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von Olaf S-H » Samstag 14. Oktober 2017, 00:11

Alois hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 08:29
Hallo Olaf,

im gegebenen Fall ja. In den meisten Fällen wird das so sein, da TN S nur in neuen Gebäuden installiert wird. ...
Moin Alois,

also die alte Laier: Entweder Elektriker hat nichts gesagt und einfach gebaut oder es wurde ihm nicht zugehört.

Das Problem liegt nicht in der Ausführung sondern in der schlechten oder unterlassenen Fachplanung.

Gruß Olaf
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, BekBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden. Die Nennung von Fundstellen in Regelwerken stellt keine Rechtsberatung sondern nur die Sichtweise des Verfassers dar.
vde1
Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794

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Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von Elt-Onkel » Samstag 14. Oktober 2017, 03:50

Hallo,

nun habe ich in den letzten Stunden mal den Glasfasermarkt in Augenschein genommen.

Die Art und Menge von Leitungen als Meterware ist ja völlig unüberschaubar.

Was dann da für Stecker angebaut werden müssen, habe ich auch noch nicht herausgefunden.

Dann gibt es einfache und doppelte Leitungen.
Für einfache Leitungen habe ich Abstandsgrenzen von 2 km gefunden.
Für doppelte Leitungen sollen 20 km möglich sein.

20 km für eine Doppelleitung zu je 1,50,- EUR pro Meter sind mal eben 30'000,- EUR - ein echtes Schnäppchen.
Aber wer hat schon ein sooooo großes Grundstück.

Dann habe ich im 'C-Kaufhaus' Umsetzer von Glas auf Cu für 30,- gefunden,
O.K., man braucht zwei Stück, um eine Glasfaserstrecke zu eröffnen.
Aber warum für je 250,- EUR dann ein unifi ?

Dann die Gbic's. Die passen dann in eine RJ45-Steckdose ?
Offensichtlich wandeln die von Glas nach Cu um.
Da soll es dann verschiedene Typen für Glasfaserentfernungen von 10 Meter bis 80 km geben.

Fragen über Fragen.


...

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Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von Elt-Onkel » Samstag 14. Oktober 2017, 06:23

Hallo,

nun habe ich auch den Reichelt Katalog durchgelesen.

O.K., je nach Endgerät sind die LWL-Stecker unterschiedlich-

Es gibt dann alle möglichen Kombinationen.

Schön sind ja die ST-Stecker.
Da hat offensichtlich BNC Pate gestanden.
Die gibt es auch als Schott-Durchführungen.

Die Patch-LWL habe ich dort mit bis zu 20 Meter gesehen.

Nehmen wir an, ich müsste 60 Meter überbrücken.
Kann ich dann 3 Längen benutzen, und unterwegs mit 2 Schottdurchführungen ST kuppeln ?
Was sagt dann die Dämpfung ?

Bei Reichelt gibt es auch schwarze Outdoor-LWL.
Z.B. eines mit 4 Fasern.
Aber wie zaubere ich da je Ende 4 ST-Stecker dran ?
An jedem Ende eine Spleissbox ?


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geloescht

Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von geloescht » Samstag 14. Oktober 2017, 07:56

Hallo Elt-Onkel,

Ich bin gerade unterwegs und habe wenig Zeit lang zu schreiben.

Ich beantworte Dir die Fragen sobald ich Zeit habe.

Gruß Alois

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Re: strukturierte Verkabelung

Beitrag von Elt-Onkel » Samstag 14. Oktober 2017, 08:45

Hallo,

kein Problem.

Nach 24 Stunden Lesen und Schreiben über LWL mache ich jetzt mal ein Paar Stunden Pause.


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