Kleinspannungsversorgung

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SPS
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von SPS »

Elt-Onkel hat geschrieben: Dienstag 17. Januar 2023, 00:26 Gibt es irgendwelche Ideen, wie man so ein Y-Kabel (5x2,5) realisieren kann?
https://www.kaufland.de/product/3015004 ... _highPrice

Ob das mit den klemmen passt? Zugentlastung in der Verschraubung?
Mit freundlichem Gruß sps
E-Jens
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von E-Jens »

Hallo,

ich mache so etwas mit Schrumpfschlauch, der innen eine Klebschicht besitzt. Auf der einen Seite kommen dann zwei Kabel oder mehr Kabel raus. Der Zwickel zwischen den Kabeln, wird in unverschrumpftem Zustand mit Karosseriekleber aufgefüllt. Beim verschrumpfen beginne ich an der Seite an der das einzelne Kabel heraufkommt. Wenn genügend Karosseriekleber drin ist, kommt ein Teil beim Verschrumpfen heraus. Das habe ich mehrfach auch für Bootstrailer gebaut, die auch regelmäßig Wasserkontakt hatten. Das sind aber nur 12 V oder 24 V.
Gruß Jens
tm90
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von tm90 »

Elt-Onkel hat geschrieben: Dienstag 17. Januar 2023, 00:26 Hallo,
Elt-Onkel hat geschrieben: Montag 16. Januar 2023, 16:45
Es muss dann eben dort eine CEE-Steckverbindung mit Y-Kabel liegen.
In dem Zusammenhang:

Gibt es irgendwelche Ideen, wie man so ein Y-Kabel (5x2,5) realisieren kann?

Ja, es gibt Schrumpfaufteilkappen.

Aber die haben so kurze Enden.

Schöner wäre was mit langen 'Tüllen'.
Die Konstruktion von Schrupfmuffen aus der Fernmeldetechnik mit
Einsteckklemmen und massig Schmelzkleber sind was zum Eingraben
im Erdboden.
Hier wäre etwas schönere Optik besser.

Wenn es doof kommt, könnte man eine Aufteilkappe verwenden,
und dann von den zwei Kupplungen 2x5 Adern = 10 bis in den Stecker führen.
Das bedingt dann natürlich ca. 50cm Schrumpfschlauch,
so dass man aus den 10 Adern ein 'Kabel' baut.
Nur Schrumpfschlauch ergibt so biegesteife 'Kabel'.
Schöner wäre z.B. Kaltschrumpfschlauch in lang.
Nur den habe ich bisher nur in maximalen Längen von 30cm gefunden.

Was tun sprach Zeuss ?

...
Moin,

Es gibt solche Verteilerblöcke als Alternative

https://www.amazon.de/Lectra-Kreuzverte ... th=1&psc=1
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Elt-Onkel
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von Elt-Onkel »

Hallo,

leider nur IP44.

Die FUK fordert IP67.

Ich fürchte, man kann den Würfel nicht umbauen.


...
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SPS
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von SPS »

Mit freundlichem Gruß sps
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Elt-Onkel
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von Elt-Onkel »

Hallo,

das macht schon mehr Sinn.

Mal sehen, sprach der Blinde.


...
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Elt-Onkel
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von Elt-Onkel »

Hallo,

nun habe ich den Kasten gewogen.

Es sind in der Summe incl. der Gel-Akkus 24 kg.

Nachfolgend zwei Fotos vom Innenleben.
Es sind noch etwa 2 bis 3 % Reservefläche drin.
Man könnte auch von einer optimalen Raumausnutzung sprechen.
Weil das Gerät ja auch mobil eingesetzt werden soll,
sind potentielle Scheuerstellen der Einzeladern mit Gewebeschlauch
überzogen.
Die beiden Gel-Akus und das zugehörige 24V-Ladegerät
befinden sich unter der Hutschiene.
Die Hutschiene ist zugleich Verliersicherung der Akkus.
Der Akku-Halter ist innen rundrum mit 3mm Schaumstoff ausgeklebt,
so dass Erschütterungen etwas abgemildert werden.
Die Schaumstoffkissen stammen von Hensel.
Es gibt keine Bestellnummer dafür.
Auf den Moosgummi-Abdichtplatten der Gehäuseverbinder fallen
genügend m² als Abfall an.

.
Umformer_innen_2a.jpg
.
Umformer_innen_1a.jpg
.

Ja, es fehlt noch eine Schraubenabdeckung am Handgriff w.g. SK2.

...
ThomasR
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von ThomasR »

Der RCD von ADELID ist nur AC und damit in D nicht zulässig. Gerade mit einem Gleichrichtergerät dahinter (Akkulader) problematisch.

Und deren LS erfüllen keine Energiebegrenzungsklasse, jedenfalls finde ich keine Kennzeichnung (Klasse 3 wäre gefordert).

Den polnischen Kram baue ich nie wieder irgendwo ein.
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Elt-Onkel
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Re: Kleinspannungsversorgung

Beitrag von Elt-Onkel »

Hallo,

da ist in der Bestellung wohl was schiefgelaufen.

Wenn man die Kaufleute nicht umfassend kontrolliert.
Im Einkauf hat man AC = Wechselspannung gesetzt.

Der Drehstromtrafo mit seiner Gleichrichtung hängen da nicht dran.

Ganz theoretisch müsste sogar die CEE-Speisesteckdose im Haus einen
vorgeschalteten RCD - A besitzen.

Zu den LS:
Wo steht denn dass die LS bei Kleinspannung Klasse 3 haben müssen ?

Naja, und bei den 4-Ampere-LS geht es ja nur darum einen etwaigen
Fehler vom Trafo zu begrenzen.
Vor der Speisesteckdose in der Hausverteilung müssten ja theoretisch
16-Ampere-LS C oder B sitzen.
Die 230V-AC-Steckdosen haben keine Absicherung im Gerät.
Der Geräteeinbaustecker ist ein 16A-CEE.

...
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