Harmonische Oberschwingungen , Netzrückwirkungen - Netzqualität Analyse

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Beitrag von 1mkRE » Mittwoch 3. August 2016, 22:26

Hallo melange ich danke dir für deine strukturierte Antwort.
Ich bin jedenfalls immer noch im Thema nur kann ich momentan "Leider" nicht so oft zurück schreiben und mich meinem absoluten Lieblingsthema besonders vor ca. 16 Jahren widmen.
Deswegen versuche ich mich mal jeder Antwort anzutasten, weil ich im Hinterkopf nur einen Thyristor Gleichrichter habe der mich sehr wahrscheinlich verwirrt.

Daher die Äußere Wirkungsweise wäre eigentlich klar.
Jedoch die Unterschiede der Inneren Wirkungsweise verwirren mich ein wenig.

- Die sogenannte Taktung ist damit gemeint das ich in einem gewissen Takt
z.B. einen Thyristor für einen Phasenanschnitt ansteuere?

- Wie funktioniert das bzw. wie sieht das technisch aus wenn ich eine
sogenannte Führung habe Kommutierungsspannung?

Ich habe im Netz noch nichts für mich verständliches gefunden ich suche aber mal anhand deiner Stichworte vielleicht Hilft das mehr.

Viele Grüße

melange
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Beitrag von melange » Donnerstag 4. August 2016, 07:22

1mkRE hat geschrieben: Ich habe im Netz noch nichts für mich verständliches gefunden ...
schau mal hier, von der Fachhochschule Emden :

Fremdgeführte Stromrichter

Selbstgeführte Stromrichter

Die Dokumente sind wirklich gut gemacht, und mit vielen Beispielen.

Gruß
melange

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Beitrag von 1mkRE » Freitag 5. August 2016, 22:03

Hallo melange danke dir für die links.
Ich lese mal erstmal und melde mich dann wieder vielleicht erklären die links ja alles idee1 :)

Viele Grüße

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Re: Harmonische Oberschwingungen , Netzrückwirkungen - Netzqualität Analyse

Beitrag von 1mkRE » Dienstag 15. Mai 2018, 22:21

Hallo Leute ich habe mal eine Frage noch mal zum Thema Netzrückwirkungen und zwar geht es um folgenden Punkt.

Beschreibung:
Anlage mit 10 Pumpen 250kW Motoren jeweils über einen Softstarter 355kW gestartet werden Leistungsabhängig hochgefahren und Betrieben oder wieder abgeschaltet. Motoren hängen am eigenen Transformator und die Blindleistung soll kompensiert werden.

Zu meinem Problem:

Welche Kompensationsanlage sollte man da verwenden?
Projektant und Softstarter Hersteller sagen keine Verdrosselte.
Ich als investor behaupte das die Kompensationsanlage in disem Fall Verdrosselt sein sollte.
Maschinenhersteller empfiehlt dringend eine geregelte verdrosselte Kompensationsanlage.
Projektant spekuliert was mich auf die Palme bringt.

Nach folgender Norm sind Netzrückwirkungen von Softstartern vernachlässigbar was auch einleuchtend ist aufgrund der Betriebsart:

Softstarters conform to the following norm:
IEC 60947-4-2: Low-voltage switchgear and controlgear - Contactors and motor-starters - AC semiconductor motor controllers and starters,
which states, concerning harmonics:
"8.3.2.1.1 Harmonics
Subclause 7.3.3.2.2 of IEC 60947-1:2007 applies with the following addition:
Because no significant harmonic emissions are produced in the FULL-ON state, tests are not
required on those controllers or starters which run only in the FULL-ON state or which are
by-passed by a mechanical switching device after completing a start.

Ich habe jedoch sorgen das die Betriebsart in unserem Fall und die hohen Leistungen die Kompensationsanlage beschädigen kann in ungünstigen fällen.

Vor einigen Tagen habe ich eine Simulation gemacht siehe Anhänge mit der Software PSIM (die in diesem Thema melange empfohlen hat) deren Ergebnis bzw. das FFT spektrum meiner Meinung nach auch bestätigt das man eine Verdrosselte Kompensationsanlage verwenden sollte.

Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir hier ggf. meine sorgen wegnimmt oder aus Erfahrung sagen könnt welche Kompensationsanlage bei der Beschriebenen Anlage und Leistungen empfehlenswert wäre.

Momentan habe ich den Projektanten darauf verwiesen sich rat bei einem Experten oder Kompensationsanlagen Herstellern zu holen da Spekulationen keinen sinn machen. Jedoch aus Verzweiflung wende ich mich an euch.

Vielen Dank.
Dateianhänge
FFT spektrum.pdf
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Sinusverlauf.pdf
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Schaltung.pdf
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Re: Harmonische Oberschwingungen , Netzrückwirkungen - Netzqualität Analyse

Beitrag von 1mkRE » Freitag 18. Mai 2018, 06:22

Hallo zusammen hat, niemand solch ein problem oder anlage wie oben beschrieben kennengelernt?

Würd mich sehr über einige Antworten freuen.

Funker
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Re: Harmonische Oberschwingungen , Netzrückwirkungen - Netzqualität Analyse

Beitrag von Funker » Freitag 18. Mai 2018, 08:30

Da dein Problem schon recht konkret ist hätte ich da zwei Webadresse

http://www.prof-brechtken.de/ auch über Hochschule Trier

oder alternativ

https://www.vde-dresden.de/de/facharbei ... eitskreise dort an den AK 13 Netzrückwirkungen wenden

E-Mail und Telefonnummern AK Leiter auf der Web Seite ersichtlich.

Ich hoffe das hilft weiter.

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Re: Harmonische Oberschwingungen , Netzrückwirkungen - Netzqualität Analyse

Beitrag von 1mkRE » Samstag 19. Mai 2018, 01:49

Funker danke dir ich versuche es mal auf diesem wege.

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