stromschwankungen?

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plattin

stromschwankungen?

Beitrag von plattin » Montag 6. Oktober 2003, 03:21

Hallo!
ich bin vor kurzem umgezogen, und zwar in dem gleichen haus, bloß eine etage höher. ich habe mein pc angechlossen und muss feststellen, daß der immerwieder mit komischen meldungen abstürzt. ich habe mich damit beschäftigt und komme zu dem ergäbniss, daß es höchstwahrscheinlich an minimalen stromschwankungen an der steckdose liegen könnte. die vormieterin der wohnung meinte sie hätte das bei ihren geräten auch gehabt, daß manche plötzlich aus irgendwelchen gründen kaputt gingen. nun die frage: wie kann ich das zuverlässlich testen, mit welchem gerät? gibt es etwas spezielles extra dafür gedacht? ihr müsst bedenken, daß ich davon überhaupt keine ahnung habe, jedoch sagen mir begriffe wie multimeter und oszilosop etwas. ich besitzte jedoch keins davon. eine andere frage wäre dann: wenn ich nun festestelle, daß es tatsächlich stromschwankungen gibt, was mache ich da? ist es sache des vermieters die stromanlage zu reparieren? und wie beweise ich ihm das?

vieleicht könnt ihr mir sagen, wie ihr verfahren würdet. achso: an der selben steckdose hängt auch eine lampe, ich sehe es aber nicht flackern wenn der rechner sich verabschiedet. der rechner macht auch kein reset, deshalb denke ich auch, daß es minimale stromschwankungen sind, die zwar ausreichend für den pc sind ihn anzuhalten, jedoch bei eine lampe nicht sichtbar sind. denk ihr auch so?

vielen dank!

Gast

Beitrag von Gast » Montag 6. Oktober 2003, 16:09

Hallo,

zunächst mal eine zwei Fragen:

Welchen Bodenbelag hat der Fußboden, in dem der PC steht. Es könnte sein, daß statische Aufladungen den PC "abschießen".

Ist der PC vernetzt (möglicherweise mit anderen Geräten, die ein Stockwerk tiefer stehen und die ein metallisches Gehäuse haben)? Wenn dem so ist, dann würde ich Dir raten mal die Beiträge verPENtes Netz (links im Bord) zu lesen (lohnt sowieso ;) ).

Um festzustellen, ob irgendwelche Störungen auf dem Stromversorgungsnetz sind gibt es (sehr teure) Meßgeräte, die die Oberschwingungen (hervorgerufen z.B. durch Netzteile im PC, oder Energiesparlampen) messen. Die Stromversorgungsunternehmen besitzen solche Geräte. Du solltest mal nachfragen, ob man bei Dir nicht mal messen könnte.

Gast

Beitrag von Gast » Montag 6. Oktober 2003, 18:06

hier links zu Seiten, auf denen die Folgen eines verPENten Netzes nachzulesen sind.

http://www.kes.info/archiv/online/00-03-18-leitung.htm

oder dieser Beitrag

http://www.thesunscreenman.com/download/elan0001.pdf

oder der

http://www.pflaum.de/de.dir/de/archiv/2 ... geb01.html


Gruß

Rolf Keller
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Beitrag von Rolf Keller » Dienstag 7. Oktober 2003, 18:56

Original von rau0155
hier links zu Seiten, auf denen die Folgen eines verPENten Netzes nachzulesen sind.
Ja, interessant zu lesen, dass das so schlimm werden kann.

Übrigens: Seit einiger Zeit (Januar 2001?) dürfen Neugeräte in DE solche unerwünschten Oberwellen nicht mehr erzeugen. Die modernen PC-Netzteile haben deswegen eine integrierte Korrekturschaltung, die die Oberwellen filtert und den Leistungsfaktor dicht an 1 heranbringt. Aber ob jeder Taiwan-PC und Japan-TV diese Vorschrift wirklich beachtet??

Gast

Beitrag von Gast » Donnerstag 9. Oktober 2003, 21:46

Du bist ne Wohnung höher gezogen und dein PC versagt... ich nehme mal an du hattest den schon unten gehabt und da hat er fuktioniert. Evetuelle Störungen im Stromnetz hätte sich aber ganz sicher auch in der unteren Wohnung bemerkbar gemacht. Vielleicht liegts am Spanungsfall.... der wird, bei im Keller installierter Hauptverteilung, nach oben hin immer größer. Vielleicht fängt man erstmal an mit einem Multimeter zu messen wie hoch die Spannung ist die tatsächlich an der Steckdose anliegt.

Rolf Keller
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Beitrag von Rolf Keller » Freitag 10. Oktober 2003, 09:28

Original von BadLuck
Evetuelle Störungen im Stromnetz hätte sich aber ganz sicher auch in der unteren Wohnung bemerkbar gemacht.
"Ganz sicher"?
Wenn es wirklich solche Störungen sind, dann können die an jeder Steckdose anders sein. Außerdem hängen die auch noch davon ab, wie man die anderen Geräte mit dem PC verbunden hat. Und manchmal sogar davon, wir herum man die Stecker in die Dosen steckt.

Ich halte es allerdings eher für unwahrscheinlich, das es solche Störungen sind. 99 % aller PC-Probleme kommen woanders her. (Und wenn man einmal zugesehen hat, wie einer seinen PC behandelt, dann wundert man sich, das der überhaupt noch geht.)
Vielleicht liegts am Spanungsfall.... der wird, bei im Keller installierter Hauptverteilung, nach oben hin immer größer.
Ja, er wird größer. Aber ein normales PC-Netzteil reagiert da kaum drauf und funktioniert auch mit Unterspannung. Manche funktionieren sogar ganz offiziell mit 90 - 250 V. Das liegt an dem Prinzip der Schaltung.

Aber der Spannungsabfall hängt natürlich von den anderen Verbrauchern ab, und wenn die ein- und ausgeschaltet werden, gibt es Spannungssprünge und Störimpulse. Solche Störimpluse zeigt ein Multimeter gar nicht an.
[/QUOTE]

Ach ja, man soll ja immer konstruktiv sein. Also: ICH würde zunächst den PC öffnen und kontrollieren, ob noch alle Steckverbinder festsitzen und alle Lüfter laufen.

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