Lebe wohl alte "Dose"

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Alois
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Re: Lebe wohl alte "Dose"

Beitrag von Alois » Sonntag 17. September 2017, 20:58

Hallo Trumbaschl,
Möge phpBB keine zu großen Sicherheitsprobleme verursachen!
Je verbreiteter eine Software, desto größer ist die Gefahr, dass es Sicherheitsprobleme gibt, weil es sich "rentiert" sich der Software "anzunehmen".

Es hilft hier nur zeitnah Updates einzuspielen, sobald sie von den Herstellern - bie phpBB eine Community - herausgegeben werden. Auch die alte Software hatte Sicherheitslücken wie uns das eine oder andere mal vor Augen geführt wurde. Allerdings beschränkte sich die Lücke darauf, dass dümmliche Aktivitäten möglich wurden die Teile der Forumsoftware zeitweilig lahm legten.

Daten von Usern abgreifen konnte keiner. Zumindest habe ich davon nichts mit bekommen.

Wichtig in dem Zusammenhang ist, dass User für private Dinge (Banking u.a.) und Foren völlig unterschiedliche Passwörter und Mail-Adressen verwenden.

Gut ist, dass der Verein sich dafür entschieden hat https zu verwenden. Das ist ein echter Sicherheitsgewinn.

Gruß

Alois

elo22
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Re: Lebe wohl alte "Dose"

Beitrag von elo22 » Montag 18. September 2017, 05:52

Trumbaschl hat geschrieben:
Samstag 16. September 2017, 14:54
Inhaltlich und persönlich habe ich das Forum immer geschätzt, mit der Software dagegen konnte ich nie warm werden (und ich bin seit ca. 2001 Mitglied in unzähligen Foren mit zig Softwareversionen). Insofern ein großes Dankeschön für den Wechsel, bei meinem ersten Test scheint alles um Welten besser zu laufen als vorher! Ich werde vBulletin nicht vermissen! Möge phpBB keine zu großen Sicherheitsprobleme verursachen!
Da kann ich mich nur anschliessen. vBulletin und wie sie alle heissen werden nie meine Freunde werden.

Lutz

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Alois
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Re: Lebe wohl alte "Dose"

Beitrag von Alois » Sonntag 24. September 2017, 12:31

Hallo,
Da kann ich mich nur anschliessen. vBulletin und wie sie alle heissen werden nie meine Freunde werden.
Ich bin erstaunt über die hiesige Akzeptanz von Open Source Software. Im "richtigen" Leben ist das leider nicht der Fall. Obwohl im Hintergrund meist ein Linux werkelt (was die wenigsten wissen), wird an anderer Stelle gern und viel Geld für einen fast Monopolisten heraus geworfen.

Anmerkung: Der Server auf dem dieSteckdose läuft ist mit großer Sicherheit ein Linux-Server. So war das auch bei der alten Steckdose.

Dass der Umstieg auf Linux möglich ist zeigt mir eine Schule die ich servertechnisch betreue. Man hat dort alte Hardware als Schülerrechner. Mit XP funktionierte die Hardware noch leidlich. Ich habe auf Ubuntu umgestellt, weil W7 auf den Rechnern quasi nicht mehr zu betreiben ist.

Siehe da, nach anfänglichem Wehklagen über das nicht mehr vorhandene Windows arbeitet man jetzt mit Ubuntu und ich höre kaum noch klagen. In einem zweiten Raum in dem Wahlweise W7 oder Ubuntu gestartet werden kann wird ebenfalls mehrheitlich mit Ubuntu gearbeitet.

Es geht also auch mit Open Source.

Gruß

Alois

Olaf S-H
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Re: Lebe wohl alte "Dose"

Beitrag von Olaf S-H » Sonntag 24. September 2017, 12:52

Moin Alois,

mir ist es eigentlich ziemlich egal, welche Weichware ich einsetze. Hauptsache sie funktioniert und hat, wenn ein Datenaustausch erforderlich ist, Schnittstellen zu anderen Programmen.

Gruß Olaf
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.
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Re: Lebe wohl alte "Dose"

Beitrag von elo22 » Sonntag 24. September 2017, 15:18

Alois hat geschrieben:
Sonntag 24. September 2017, 12:31
Es geht also auch mit Open Source.
Die Kinder werden aber in der realen Welt nicht zurechkommen da ihnen Kenntnisse fehlen.

Lutz

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Alois
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Re: Lebe wohl alte "Dose"

Beitrag von Alois » Sonntag 24. September 2017, 16:09

Hallo Elo,
Die Kinder werden aber in der realen Welt nicht zurechkommen da ihnen Kenntnisse fehlen.
Mit dem ähnlichen Totschlagargument wird dagegen gehalten, wenn es um den Einsatz von Open Source Software in der Berufsschule geht.

Da lautet das Argument immer "aber die Industrie setzt das doch ein, da müssen wir das auch tun".

Wichtig ist dass man Prinzipien bei der Datenverarbeitung erkennt, dann ist die Software egal.

Im übrigen befindet sich die von mir supportete Schule in einem sozialen Brennpunkt. An einen ausgesonderten Computer kommt dort so ziemlich jeder, an ein aktuelles Betriebssystem oder eine Office Lösung kommt man nur legal, wenn man Linux nutzt. Oft geben die Kinder ihre zu Hause angefertigten Arbeiten im Open-Document-Format ab, was dafür spricht, dass man auch an der Schule mit Open Source arbeitet.

Gruß

Alois

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Re: Lebe wohl alte "Dose"

Beitrag von Trumbaschl » Montag 25. September 2017, 18:47

Ich weiß bis heute nicht, ob es an der praktischen Implementierung von vBulletin in der alten Steckdose oder an der Software an sich lag, aber ich habe kaum jemals sonst ein derart zickiges Forum erlebt! "Beiträge als gelesen markieren" funktionierte zwischen "mehr schlecht als recht" und "absolut nicht" (in letzterem Fall liest man alle neuen Beiträge in einem Unterforum, markiert dann noch händisch alles als gelesen, und in der Übersicht werden trotzdem ungelesene Beiträge angezeigt) und das Springen zum letzten ungelesenen Beitrag war auch ziemlich unberechenbar. Ersteres war Steckdosen-spezifisch, letzteres kenne ich auch von Tapeheads.com.

Ansonsten hatte ich eigentlich noch mit keiner Forensoftware als User grobe Probleme, sei es Woltlab Burning Board, sei es Simple Machines Forum oder phpBB.

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