Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

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IH-Elektriker
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von IH-Elektriker » Montag 13. November 2017, 10:42

Lightyear hat geschrieben:
Sonntag 12. November 2017, 15:20
[quote}
Daneben ist natürlich das angestrebte Niveau des Forums ein Hinderungsgrund. Das war aber auch schon immer so, keineswegs ein neuer Effekt.
Die vielen Bastler sehen sich als nicht willkommen, die handelsüblichen Elektriker haben gar kein Interesse dran, sich nach Feierabend noch mit der Materie zu beschäftigen und die Hand voll Profis, die hier wirklich einen Mehrwert für sich mitnehmen, sind entweder schon Mitglied oder halten sich bewusst fern.
Die Diskussionen hier im Forum laufen alle i.d.R. auf einem hohen (fachlichen) Niveau, es ist schon eine gewisses (theoretisches) Grundwissen nötig um bei manchen Diskussionen mitlesen zu können. Der elektrotechnische Laie hat dieses Grundwissen oftmals nicht, das schreckt erst mal ab. Dazu kommt dann das hier seit längerem übliche „Moderieren“ von Laienanfragen – was fachlich bzw. von Seiten der Verantwortung welche man als Elektrofachkraft hat ja nicht verkehrt ist – bei Laien aber sehr schnell eher „arrogant“ ankommt. Einmal eine Laienanfrage gestellt, Thema mit der Quintessenz „hol einen Fachmann der das macht!“ abgeschlossen und schon wird sich der Laie der angefragt hat überlegen ob er hier nochmal anfragt…

Und was den handelsüblichen Elektriker betrifft – der ist normal froh wenn er sein (verdientes) Feierabendbier incl. Abendessen mal ohne Fachdiskussionen zu sich nehmen kann, dazu rufen ggf. Freundin oder Ehefrau und Familie – und er interessiert sich oftmals auch gar nicht für viele der eher „gehobenen“ Themen die hier diskutiert werden – eine Hand voll interessierter Kollegen mal ausgenommen. Ihn interessiert nicht ob es jetzt eine neue Norm für den Schutzleiter gibt – das ist Sache vom Chef…


Und ja, es gibt natürlich noch eine gewisse Menge Menschen, die hier vielleicht sogar gerne Mitglied wäre, die aber so tief in der Praxis verankert ist, um schnell zu erkennen, dass mancher feuchte Traum einiger Foristen halt so meilenweit von der Realität entfernt ist, dass die Distanz zwischen alltäglicher Realität und den Sphären, in denen dieser Träume entstehen, einfach unüberbrückbar groß ist.

Mein (inzwischen) uralter Spruch:
"Was interessieren Diskussionen über Messwertabweichungen im niedrigen Prozentbereich oder über verschiedene Messverfahren diverser Schutzmaßnahmenprüfgeräte, wenn in der Realität bestenfalls(!) ein Duspol zur "Schutzmaßnahmenprüfung" zur Anwendung kommt, weil das gute "Gossen PG0100" beim Chef im Schrank eingesperrt ist und nicht auf die Baustelle darf..? "
Das ist in der Tat ein Problem. Manchmal geht das was hier besprochen bzw. gefordert wird meilenweit an der in freier Wildbahn praktizierten Realität vorbei. Sei es die Umsetzung von Normen, die Durchführung von Prüfungen oder auch die Organisation. Da klafft oftmals ein verdammt breiter Spalt zwischen dem Soll- und Istzustand in der Welt da draußen. Wenn dann noch von einigen Foristen beharrlich darauf bestanden wird die Welt so aufzubauen wie es ihren „feuchten Träumen“ (bzw. dem absoluten Idealzustand) entspricht, der „Realist“ der in der wirklichen Welt arbeitet aber keinerlei Möglichkeit sieht auch nur irgendwas in seiner „realen“ Welt um einen Millimeter zu bewegen – dann ist doch klar das dieser frustiert ist, hier nicht mehr vorbei schaut….

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kabelmafia
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von kabelmafia » Montag 13. November 2017, 11:23

Moin,

ich möchte hier erstmal eine Kleinigkeit richtig stellen
Einer der scheidenden Moderatoren hatte es vor ein paar Wochen sinngemäß so formuliert: "Vieles wird per Telefon, persönlich oder im engeren Kreis besprochen".
Ja, das bezog sich allerdings auf zwei unterschiedliche Dinge. Einmal um Abstimmungen innerhalb des damlaigen Moderatorenteams. Da damals im Zweifel das vier-Augen-Prinzip galt hat man bei der Frage "Ist das Späm oder kann das weg?" mal kurz einen anderen Moderator zu Rate gezogen. Heute gibt es dafür Prozesse und vorgegebene Kommunikations- und Dokumentationswege.
Auch gilt das für fachliche Fragen - viele User des harten Kerns hier sind mir persönlich bekannt und da liegt es oft näher mal einfach anzurufen oder ne Mail zu schreiben. Ist i.d.R. auch einfacher in Hinblick den Datenschutz bei meinen Problemen. Der engere Kreis war für viele Jahr ein geeigneter Zwischenschritt.

Die hier vom Vorstand vorgegebenen Ziele der Rechtssicherheit und der Oragnisation sind objektiv begründet. Natürlich kann man hier Strukturen schaffen, die der eines internationale Großkonzerns ähneln. Damit verdiene ich ja auch mein Geld. Ob dies für einen Verein mit dem Haftungsrisiko unterhalb eines Taubenzüchtervereins auch nötig ist muss der Vorstand entscheiden. Da ich nicht Vorstand bin, hab ich nicht zu entscheiden.

back to topic:
hier wurde eigentlich schon alles zusammengetragen. Die große Zeit der Internetforen ist aus meiner Sicht vorbei. Hier wird nicht mehr das große Alltagsgeschäft abgewickelt, sondern nur noch komplexe Fachdiskussionen, die in keinen Tweet passen und sich nicht für Facebook eignen. Da ist es egal, dass es hier ruhiger wird.
Natürlich ist das Level der User hier weit höher als in der freien Wildbahn. Aber wer von uns ist denn hier noch in der freien Wildbahn tätig? Ich kene keinen User mehr, der als klassischer Installteur-Geselle unterwegs ist. Wir sind hier überwiegend planerisch - beratend - administrativ - überwachend - lehrend tätig. Entsprechend haben sich auch die Fragestellungen geändert von "wozu Schleifenmessung" zu "Bewertung von Schleifenimpedanzen außerhalb vom Betriebsmessbereich unter Refernzbedingungen".

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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von Frank12NR » Montag 13. November 2017, 15:23

Huch, viele antworten. Als ich das letzte mal reingesehen habe, waren's noch zwei :-)

Auf alles will ich nicht eingehen, aber ein paar Dinge:
Olaf S-H hat geschrieben:
Sonntag 12. November 2017, 08:56
Ich hoffe, hiermit ein wenig zur "Aufklärung" begetragen zu haben.
Ja, in der Tat. Deswegen schrieb ich ja, dass es sich um eine Mutmaßung aufgrund verschiedener Einzelfaktoren handelte. Da konntest du mir schon "den Wind aus den Segeln nehmen". Auch Kabelmafias Richtigstellung (heute, 11:23.... werden die Beiträge nicht mehr nummeriert, oder bin ich blind?) half da, ein bisschen zu justieren.


kabelmafia hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 11:23
Natürlich ist das Level der User hier weit höher als in der freien Wildbahn. Aber wer von uns ist denn hier noch in der freien Wildbahn tätig? Ich kene keinen User mehr, der als klassischer Installteur-Geselle unterwegs ist. Wir sind hier überwiegend planerisch - beratend - administrativ - überwachend - lehrend tätig.
Das ist der Teil, den ich so schade finde. Keine Gesellen mehr, keine Azubis mehr, wir entwickeln uns zunehmend zu einem Elfenbeinturm. Gerade die
"Extrem-Praktikersicht" ist es zum Beispiel, die mir (als Lehrer wohl genau das andere Extrem) mitunter am meisten hilft.


Lightyear hat geschrieben: Daneben ist natürlich das angestrebte Niveau des Forums ein Hinderungsgrund. Das war aber auch schon immer so, keineswegs ein neuer Effekt.
Die vielen Bastler sehen sich als nicht willkommen, die handelsüblichen Elektriker haben gar kein Interesse dran, sich nach Feierabend noch mit der Materie zu beschäftigen und die Hand voll Profis, die hier wirklich einen Mehrwert für sich mitnehmen, sind entweder schon Mitglied oder halten sich bewusst fern.
Auch das: Eigentlich schade. "Früher" wurde hier ebenfalls sehr darauf geachtet, dass sich niemand umbringt (ich spitz mal etwas zu), trotzdem tummelten sich hier auch so einige Azubis. Heute wird jeder Neuling gefühlt erstmal so lange lang belehrt, was er nicht darf, bis er wieder geht.
Und ja, ich verstehe die Sicht des Vorstands dahingehend. Ich kenn ja auch die ständig zunehmende RechtsUNsicherheit, wenn auch eher in anderen Bereichen (bei mir ist es z.B. das berühmte "niemals die Tür zu, wenn Du mit einer Schülerin alleine was besprechen musst"). Schade finden kann ich's aber trotzdem ;-)


Olaf S-H hat geschrieben:
Sonntag 12. November 2017, 22:35
Frank12NR hat geschrieben:
Sonntag 12. November 2017, 00:11
... Als nicht-Vereinsmitglied fühlt man sich deshalb inzwischen großteils ausgeschlossen (EDIT: Dass es einen Neu-Moderatoren gibt, der mit 6 Beiträgen dem Forum offenbar nichts am Hut hat, verstärkt diesen Eindruck - oder ist das ein Altnutzer unter neuem Namen?). Und wenn ich an "früher" denke, als hier richtig viel los war, und man es trotzdem geschafft hat, sich von themenähnlichen Foren durch große Fachkompetenz abzuheben, finde ich das sehr schade.
...
Moin Frank,

welchen Neu-Moderator meinst Du? 2500kVA hat lediglich 1 Beitrag geschrieben. Hier hängen die Moderatorenrechte nicht mit der Tätigkeit als Moderator sondern mit einer Tätigkeit für den Verein in Zusammenhang.

Gruß Olaf
Eisen meinte ich, der sich (um noch kurz auf den nicht-zitierten Teil von Lightyear einzugehen) ja auch kurz vorgestellt hatte.
Moderatoren eines Forums sollten m.E. aus dem Forum kommen, nicht aus einem Verein. "Früher" waren das "altgediente" Nutzer, heute fällt da - für mich als nicht-Vereinsmitglied - irgendjemand vom Himmel und sagt "Hi, ich bins, ich bin jetzt Moderator".
Mal so nebenbei: Was ist denn mit Alois, der den Laden hier mal ne Zeit lang fast alleine geschmissen hat? Jetzt nicht mal mehr normaler Mod?



Strippe-HH hat geschrieben:
Sonntag 12. November 2017, 19:01
Ich denke mal der harte Kern wird hier immer aktiv sein, auch wenn es sich nur um fachbezogene Themen handelt.
Und vergrault wurden zu meist nur Laien denen man die Themen sperrte.
Ich dachte dabei eher an den Moderatorenrücktritt von Kabelmafia und die "Flucht" von Oberwelle und Zitteraal. Das alles binnen recht kurzer Zeit und wohl, wenn man den OW/ZA-Thread verfolgt, nicht so ganz "reibungslos".



Anyway, mehr oder weniger (für mich... vorerst :-D ) abschließend zu dem Thema: Danke für die vielen Antworten. Vor allem Olafs erste Erwiederung konnte einiges gerade rücken.

Gruß,
Frank

IH-Elektriker
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von IH-Elektriker » Montag 13. November 2017, 16:00

Frank12NR hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 15:23
"Früher" wurde hier ebenfalls sehr darauf geachtet, dass sich niemand umbringt (ich spitz mal etwas zu), trotzdem tummelten sich hier auch so einige Azubis. Heute wird jeder Neuling gefühlt erstmal so lange lang belehrt, was er nicht darf, bis er wieder geht.
Und ja, ich verstehe die Sicht des Vorstands dahingehend. Ich kenn ja auch die ständig zunehmende RechtsUNsicherheit, wenn auch eher in anderen Bereichen (bei mir ist es z.B. das berühmte "niemals die Tür zu, wenn Du mit einer Schülerin alleine was besprechen musst"). Schade finden kann ich's
Das ist doch heute das größte Problem. Die (heutzutage immer mehr berechtigte) Angst im Falle eines Falles vor Gericht gezerrt zu werden.

Nehmen wir mal an ein Laie fragt zu einem bestimmten Thema was an, er bekommt hier im Forum fachliche Antworten und „pfuscht“ als Heimwerker drauf los. Und wie es der Zufall will fackelt er mit seinem „Pfusch“ sein Eigenheim ab, ggf. noch mit Personenschaden.

Früher hätte da jeder Richter und auch Sachverständige bzw. jede Versicherung gesagt „Selber Schuld“ bzw. das ganze wäre als „tragischer Heimwerkerunfall“ abgetan worden – ein Laie hat nicht gewusst was er tut. Fertig. Die Versicherungen hätten ggf. gezahlt (oder auch nicht) und das wäre es dann gewesen.

Heute sagt aber der Laie aus das er sich ja vorher schlau machen wollte – und im Forum „XYZ“ in welchem ja Fachleute sitzen um Rat gefragt hat und man ihm dort gesagt hat wie das alles funktioniert. Und auf einmal sieht beispielsweise ein Richter eine Mitschuld beim Forum (….weil ohne dessen „Hilfe“ hätte unser Laie die Arbeit ja gar nicht in Angriff genommen) – oder der Rechtsanwalt des Laien sieht die Möglichkeit das sein Mandant ggf. besser aus der Sache rauskommt – oder auch wenn nur die Versicherung „wittert“ das sie da jemanden hat der sich am Schaden beteiligen müsste weil er ja den Schaden quasi irgendwie mit verursacht hat….

Klar, alles reine Spekulation, aber es könnte heute durchaus so passieren das es „Ärger“ für das Forum gibt. In welcher Form sei mal dahin gestellt.

Unter diesem Betrachtungswinkel verstehe ich schon das Laienanfragen sehr schnell mit einem „Das darfst Du nicht“ beendet werden. Für mich verständlich, bei der quasi immer vorhandenen diffusen „Rechtsunsicherheit“ – getreu dem Sprichwort: Vor Gericht und auf hoher See bist Du in Gottes Hand ;)

Olaf S-H
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von Olaf S-H » Montag 13. November 2017, 19:01

Moin Frank,
Frank12NR hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 15:23
... Eisen meinte ich ...
Eisen hat den Status eines Administrators. Den Status benötigt er, um als Vorstandsmitglied das Hausrecht auszuüben.

Gruß Olaf
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.
vde1
Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794

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Oberwelle
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von Oberwelle » Montag 13. November 2017, 19:53

Moin..

gut Platzierung, Kollegen als Co. Admin joint1

Ross und Reiter..

Ist dwarloper nicht auch von der "Gleichen Sorte".. bravo1
Dann ist da noch "Frau Olaf"

Das sind übrigens keine Insider Infos, alles aus offenen Beiträgen..


Ja ich weiß, bin eine spassbr1


Olaf du solltest in die Politik wechseln, das wichtigste Wissen scheint vorhanden richt1 mm:1

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Tobi P.
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von Tobi P. » Montag 13. November 2017, 20:39

Moin,
kabelmafia hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 11:23
Aber wer von uns ist denn hier noch in der freien Wildbahn tätig? Ich kene keinen User mehr, der als klassischer Installteur-Geselle unterwegs ist.
na toll, muss ich jetzt auch noch Artenschutz beantragen so von wegen der letzte seiner Art und so 8o Weil als ich das letzte Mal nachgeschaut hab war ich noch an vorderster Front unterwegs und hab Probleme gelöst die von anderen herbeidiskutiert wurden inocc1

@Olaf: Ja, da hast du recht, man muss natürlich zwischen Nutzeranfragen und "Backoffice" unterscheiden. Letzten Endes läuft das aber auf dasselbe hinaus denn nach der zehntausendsten "In welcher Vorschrift steht denn dass xyz so und so ausgeführt werden muss"-Anfrage wird es einem als Praktiker einfach langweilig. Und dann weicht man halt auf Foren aus in denen eher gefragt wird wie man 5,5t schwere NEAen von der LKW-Ladefläche über unbefestigte Wege nach Punkt A bewegt wenn für Kräne und anderes schweres Gerät kein Platz ist :)


Gruß Tobi

PS: Die Anfrage wurde mit einer sich als funktionierend herausstellenden und technisch sehr einfach realisierbaren Lösung beantwortet :D

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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von Frank12NR » Montag 13. November 2017, 23:50

Olaf S-H hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 19:01
Moin Frank,
Frank12NR hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 15:23
... Eisen meinte ich ...
Eisen hat den Status eines Administrators. Den Status benötigt er, um als Vorstandsmitglied das Hausrecht auszuüben.

Gruß Olaf
Na, genau das ist es ja. Im Verein, der zum Erhalt des Forums gegründet wurde, sind auf einmal Leute, die mit dem Forum offenbar nichts zu tun haben und dann im Forum "das Sagen haben". Ist nichts persönliches gegen Eisen, ich kenn ihn ja nichtmal, aber das wirkt auf mich als Normal-User ohne Vereinsbezug halt seltsam.

Wie dem auch sei, es ist wie es ist, und ich wollte nur mal zum Ausdruck bringen, dass das auf mich (und sicher nicht als einzigen) befremdlich wirkt. Habe ich hiermit getan, damit ist's für mich dann auch erledigt.

Gruß,
Frank

PS: Oberwelles "Dwarloper"-Bezug verstehe ich allerdings nicht. Ich nehme an, dwarslöper ist gemeint? Der ist ja weder Admin noch Moderator, allerdings langjähriges Forenmitglied. Was der mit diesem Thema zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

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Elt-Onkel
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von Elt-Onkel » Dienstag 14. November 2017, 02:18

Hallo,
Frank12NR hat geschrieben:
Sonntag 12. November 2017, 00:11

Inzwischen scheint mir nicht mehr der Verein da zu sein, um das Forum zu erhalten, sondern der Verein hat ganz andere Zwecke ...
Nun glaube ich, den Satz verstanden zu haben.

Könnte es sein, daß sich macht jemand Sorgen macht, das Forum könnte 'durch eine feindliche Übernahme' zweckentfremdet werden ?

Um es vorweg zu sagen, ich meine, daß solche Sorgen unbegründet sind.
Sicher ist es für Quereinsteiger schwierig, in einer homogenen Gruppe seine Heimat zu finden.
Und im Gegensatz dazu sorgen sich bestehende Mitglieder vor Veränderungen, die ihre Heimat in der Gruppe haben.
Dann kommen dann noch die üblichen Reibungspunke von Niedersachsen zu den Westfalen, von den Bayern zu den Sachsen, usw.
Die Politiker fordern von den Bürgern mehr Toleranz.
Das könnte ein Punkt sein. Aber um den müsste sich jeder selbst kümmern.
Ich fände es nicht schön, wenn hier irgendjemand mit einem erhobenen Zeigefinger umher rennt,
und es eine Zwangshomogenisierung gäbe.
Womöglich die Forderung ab sofort nur noch alles in Englisch zu schreiben, damit es Europaweit verstehbar ist ?
In der Summe macht das Forum nach außen einen sehr gesitteten Eindruck.
Da gibt es ganz andere Negativbeispiele, wo Leute öffentlich (schriftlich) beschimpft werden,
und regelmäßig ganze Themen gelöscht und gesperrt werden.
Über den Sinn und Zweck des Vereins ist hinreichend vorgetragen worden.
Leider gibt es nur wenige, die dann irgendwelche Funktionen übernehmen wollen oder (aus Zeitgründen) können.
Es gibt auch kein erforderliches 'Hochdienen'. Wo sollte man auch die Eingangsvoraussetzungen dran festmachen ?
Ich schreibe hier nun seit 13 Jahren. Wie wäre es mit 15 Jahren Mindestdienstalter ?
Wenn sich jemand engagieren will, finde ich das lobenswert.
Es bleibt ja jedem unbenommen, sich auch einzubringen.
Auf den Präsenzphasen (Forentreffen) findet ja hin und wieder eine Wahl zu dem einen oder anderen Job statt.

...

Olaf S-H
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Re: Versuch einer neutralen Betrachtung, was hier so viele Leute vergrault

Beitrag von Olaf S-H » Dienstag 14. November 2017, 06:44

Frank12NR hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 23:50
... Na, genau das ist es ja. Im Verein, der zum Erhalt des Forums gegründet wurde, sind auf einmal Leute, die mit dem Forum offenbar nichts zu tun haben und dann im Forum "das Sagen haben". Ist nichts persönliches gegen Eisen, ich kenn ihn ja nichtmal, aber das wirkt auf mich als Normal-User ohne Vereinsbezug halt seltsam. ...
Moin Frank,

Eisen ist schon seit Jahren dabei - zuerst als stiller Mitleser, dann als Wenigschreiber.

Er hat seit 2014 an den Forentreffen teilgenommen. Insofern kann man hier nicht von einem Neunutzer sprechen. Die Admin-Rechte hat er übrigens schon seit dem 05.03.2016. Dies ist also auch nicht neu.

Gruß Olaf
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.
vde1
Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794

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