Tor - Nebenwirkungen

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Elt-Onkel
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Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von Elt-Onkel » Sonntag 22. Oktober 2017, 05:52

Hallo,

ab nächste Woche besteht die Aussicht, daß unser Netzanschluß schneller wird.

Da könnte man ja von Microsoft-Hausmarke Edge auf Tor wechseln.

Nur welche 'Nebenwirkungen' gibt es ?

O.K. Tor gründet sich auf Firefox, und ist wegen der Verschlüsselung langsam.
Das könnte man mit dem schnelleren Anschluß dann ausgleichen.

Da mich die CIA wegen meiner militärischen Vergangenheit wohl sowieso schon gelistet hat,
gäbe es ab nächste Woche die Chance im WWW anonym rumzureiten.
Naja, außer hier in der Steckdose. Hier kennen mich ja sowieso alle.


...

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Tobi P.
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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von Tobi P. » Sonntag 22. Oktober 2017, 21:04

Moin,

ich bin jetzt schon ein paar Jährchen mit Tor unterwegs, Nebenwirkungen habe ich bislang keine festgestellt. Vielleicht tauchen irgendwann mal Fahrzeuge bei dir auf die verdächtig lange vor deinem Grundstück parken aber so wie ich dich kenne gliederst du die dann einfach als Kommunikationsfahrzeuge in deinen Fuhrpark ein inocc1


Gruß Tobi

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Elt-Onkel
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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von Elt-Onkel » Sonntag 22. Oktober 2017, 21:21

Hallo,

naja, vielleicht ist es zu viel Sicherheitsdenken.

Aber ein paar meiner Bekannten benutzen Tante Google schon seit Jahren nicht mehr,
um nicht alle Suchen protokolliert zu bekommen.

Bevor jetzt der Bundestrojaner auf meinen Rechnern aktiv wird,
wollte ich einfach ein paar Sicherungen einbauen.


---

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Tobi P.
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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von Tobi P. » Sonntag 22. Oktober 2017, 21:56

Moin,

zuviel Sicherheit kann es gar nicht geben. Deshalb hab ich hier auch zwei komplett getrennte Netze laufen - ein Projektierungsnetz für berufliche Belange ohne irgendeinen physischen Zugang zum Internet als reines Inselsystem und ein Netz mit Internetzugang für Recherche/private Belange etc. Jeweils mit eigenen Routern/Switches.

Gruß Tobi

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Chris
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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von Chris » Montag 23. Oktober 2017, 13:24

Du bist da nur so schnell, wie die Knoten das erlauben , "Nadelöhr".

Und naja, wahrscheinlich ist Tor naturbedingt noch besser überwacht als das Clearnet,auch wenn es deutlicher schwieriger ist, sehr viel schwieriger.
Ist wie immer im Leben, man muss wissen was man tut.

Aber um die Urlaubsfotos von Sylt mit der Familie zu teilen, sollte das mehr als reichen ;-)

Intresanter ist eher, die Ebene davor zu verbessern..und von Windoof wegzukommen. Gibt ja mittlerweile mehr als genug Linux distributionen, die den Umstieg erleichtern

https://netzpolitik.org/2017/geheime-do ... n-nutzung/

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/ ... -xkeyscore

Tor ist ein Werkzeug.Nutze die Kraft NN1

jf27el
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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von jf27el » Montag 23. Oktober 2017, 14:03

Und wie macht Ihr das mit Pa*pal im Darknet doh1 verd1

IH-Elektriker
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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von IH-Elektriker » Montag 23. Oktober 2017, 16:10

jf27el hat geschrieben:
Montag 23. Oktober 2017, 14:03
Und wie macht Ihr das mit Pa*pal im Darknet doh1 verd1
Bitcoins..... ;) verd1

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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von Elt-Onkel » Dienstag 24. Oktober 2017, 04:33

Hallo,

eine Sache habe ich noch nicht verstanden.

Man schickt ein Datenpaket über z.b. 5 Knoten zu einem Empfänger.
(Dann müsste das Datenpaket ja eine Endadresse mitführen. ?)
(Wie soll sonst das Sende-Datenpaket sein Ziel finden ?)

Der Empfänger antwortet.

Woher weiß das Antwort-Datenpaket die Adresse des Empfängers ?

Wenn nun im Antwort-Datenpaket die Antwort-Adresse mitgeführt wird,
ist doch alles für die Katz ?

Und keine Sorge, hier 'at home' betreibe ich mein eigenes 'Darknet'.
Zumindest hoffe ich, daß es 'dark' für Außenstehende ist.
Sonst würde ja 'Hinz und Kunz' auf meinen Farbdrucker zugreifen,
und hier unerwünschte Werbung ausdrucken.

...

jf27el
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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von jf27el » Dienstag 24. Oktober 2017, 06:54

hier 'at home' betreibe ich mein eigenes 'Darknet'.
Ja, ich mach auch immer das Licht aus :D gutnacht1
(Dann müsste das Datenpaket ja eine Endadresse mitführen. ?)
(Wie soll sonst das Sende-Datenpaket sein Ziel finden ?)
Genau das sollen die Knotenpunkte verhindern. Es sollen nur die Zwischenadressen weitergegeben werden. Deshalb auch weltweit verschiedene Server.
Deshalb wird auch "deine ganz persönliche" Leitung abgehört (Man in the Middle), da ist dann egal ob das 3 oder 5 mal um die Welt geht.

.....vielleicht gibts aber hier auch jemand der sich damit und den verschiedenen Übertragungsleveln besser auskennt und ein paar Worte dazu schreibt.

Gruß
jf27el
grundsätzlich ist darknet nicht verboten oder strafbar. Strafbar sind teilweise die Geschäfte <Waffenhandel, Rauschgifthandel, Urheberrechtsverletzungen, Pornographie .....>die darüber abgewickelt werden könnten.

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Re: Tor - Nebenwirkungen

Beitrag von IH-Elektriker » Dienstag 24. Oktober 2017, 11:55

Elt-Onkel hat geschrieben:
Dienstag 24. Oktober 2017, 04:33

Zumindest hoffe ich, daß es 'dark' für Außenstehende ist.
Sonst würde ja 'Hinz und Kunz' auf meinen Farbdrucker zugreifen,
und hier unerwünschte Werbung ausdrucken.

...
Das weckt Erinnerungen an die Zeit wo ich noch ein Faxgerät mit „echtem“ Faxpapier auf Rolle und ohne automatischen Seitenschnitt auf einer eigenen Fax-Nummer hatte…..und diese Faxnummer im offiziellen Faxverzeichnis der Telekom stand.

So zwischen 1 und 5 laufende Meter Faxpapier mit Werbung pro Woche waren üblich. Was dazu geführt hat das ich das Faxgerät ganz schnell wieder vom Netz genommen habe. Denn ich wollte weder einen Blitzerwarner kaufen noch hatte ich andauernd ein Auto zu Verkaufen – auch mit viele Kilometer und one Tüv, zahla Bar und Hochstpreisen fur Export – und auch mein Interesse an irgendwelchen dubiosen Büchern zur Erfolgssteigerung war ich nicht interessiert.

Viel schlimmer als die Tatsache das jemand im Internet feststellen kann wie oft ich hier gesteckdöselt habe oder sonstige Seiten besuche stört mich das ich mit meinem Handy für Google bzw. Apple eigentlich immer ortbar bin. Bewegungsprofile, wo gehe ich hin um zu shoppen (Google erkennt wenn ich jede Woche am Freitag in den gleichen Supermarkt fahre), wo arbeite ich und wo wohne ich, weldhes ist meine Lieblingskneipe – all das ist für Google kein wirkliches Geheimnis. Und so lange das „nur“ dazu verwendet wird das mir Google automatisch sagt das ich auf meinem Arbeitsweg einen Stau habe oder mir halt entsprechende Werbung vorschlägt mag das noch relativ egal sein – aber wenn solche Daten in falsche Hände kommen und mit anderen Daten kombiniert werden ist das nicht so gut.

Aber wer das nicht will muss vermutlich inzwischen völlig analog leben, kein Handy, kein Internet, keinen Festnetzanschluss usw. ;)

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