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  #1  
Alt 08.12.2010, 12:45
Benutzerbild von street style03
street style03 street style03 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 19.05.2009
Ort: Göttingen
Beiträge: 584
Nachschulung von Gesellen?

Gibt es die Möglichkeit Gesellen zu sowas wie einer nach Prüfung zu schicken? Das grenzt manchmal an Körperverletzung was die einem erzählen wollen.
__________________
Danke und Gruß
Niklas
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  #2  
Alt 08.12.2010, 13:16
Benutzerbild von Jeff1
Jeff1 Jeff1 ist offline
Neu-Single
 
Registriert seit: 22.06.2004
Beiträge: 1.493
Hi street style03,

nun ja, Lehrjahre sind keine Herrenjahre - sagt man.

Sind denn alle Gesellen, die du kennst gleichermaßen schlecht drauf, was das Fachliche anbelangt? Oder gibt es Unterschiede? Wollen sie dich vielleicht veralbern? Dafür solltest du ein Gespür entwickeln und gegebenenfalls - wenn es so ist - auch einen Fehler/Anlass bei dir selbst suchen.

Wenn die Gesellen unterschiedlich gut sind, würde ich Ihre Antworten (still für mich) entsprechend würdigen.

Schulungen werden von verschiedenen Einrichtungen (Haus der Technik, Essen; TÜV-Akademie etc.) angeboten, jedoch steht die Frage der Bezahlung.

Selbst hatte ich das Glück an einigen kostenlosen Produktschulungen von Herstellern (Hager, Tehalit, ABB, CEAG, Gessler, Hensel, Moeller, Phoenix Contact, Dehn, mehrere Schalter-Hersteller usw.) teilnehmen zu dürfen. Diese wurden vor einiger Zeit angeboten um die Produkte besser kennen zu lernen und vermehrt einzusetzen.

Vielleicht können deine Gesellen und du mal an so einer Schulung teil nehmen.

Auf jeden Fall bitte ich dich, nicht vorschnell den einen oder anderen Gesellen aufgrund vermeintlich schlechteren Wissens weniger zu achten. Ich denke, du kannst von jedem einzelnen etwas lernen.
Welche Stärken jeder einzelne hat und somit was du von ihm lernen kannst, musst du selbst heraus finden.

Gruß Jeff1
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  #3  
Alt 08.12.2010, 13:48
Benutzerbild von street style03
street style03 street style03 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 19.05.2009
Ort: Göttingen
Beiträge: 584
Wenn ein Geselle vor mir den PE unter Spannung setzt und meint das darf man der wird ja nicht benötigt dann muss ich leider denken das er nicht mehr alle Latten am Zaun hat
__________________
Danke und Gruß
Niklas
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  #4  
Alt 08.12.2010, 13:52
Benutzerbild von Alois
Alois Alois ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 28.07.2004
Ort: Hessen GG
Beiträge: 10.646
Hallo Street Style,

recht Kostengünstig (und früher vom Arbeitsamt gefördert - ob sie heute noch gefördert werden ?? -) waren/sind diese Lehrgänge.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronik-Pass

Allerdings werden dort Dinge wie VDE-Bestimmungen nicht angesprochen.

Dass Dein Geselle die grün-gelbe Ader verwendet ist unschön, funktionieren tut es, erlaubt ist es nicht. Letztlich muss er es verantworten.

Gruß

Alois
__________________
http://from-science-to-art.eu
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  #5  
Alt 08.12.2010, 17:47
jf27el jf27el ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 02.08.2007
Ort: BW
Beiträge: 3.834
Wenn du es nicht weitersagst, erzähle ich Dir meinen Wahlspruch:

"Es ist kein Elektriker so schlecht, dass er nicht wenigstens als abschreckendes Beispiel dienen kann."

Du wirst nicht von allen Gesellen was lernen können, aber in irgend einem Bereich haben die meisten irgendwelche Fähigkeiten. Nichts ist für diese Leute schlimmer, wie wenn irgendein Azubi intelligenter ist und dies auch noch zeigt.

irgendwann wirst Du selbst Lehrlinge haben und ........
---- dann ist die Zeit es richtig zu machen.

Gruß
jf27el
__________________
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ (I.Kant)
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  #6  
Alt 08.12.2010, 22:01
Gerhard Gerhard ist offline
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Registriert seit: 13.02.2005
Ort: Reichshof
Beiträge: 593
Zitat:
Zitat von street style03
Wenn ein Geselle vor mir den PE unter Spannung setzt und meint das darf man der wird ja nicht benötigt dann muss ich leider denken das er nicht mehr alle Latten am Zaun hat

Der wird das auch nur von seinem Gesellen/Meister so gelernt haben. In vielen Betrieben ist die anderweitige Nutzung des Grün/Gelben, wenn er als Schutzleiter nicht benötigt wird, leider Standard/Gewohnheit. Da wird nun mal einfach, für z.B. Wechselschalter, weder ein 3x ohne PE, noch ein 5x verlegt.

Diese Falschinformation liegt unter anderen auch daran das eine VDE als Informationsquelle nun mal Bekanntermaßen für einen normalen Gesellen unbezahlbar ist. Und da nicht jeder Geselle oder Meister hier im Forum mit liest, weiß er im Grunde auch dadurch nicht, das es beim Grün/Gelben keine Ausnahmen für Missbrauch gibt.
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  #7  
Alt 08.12.2010, 22:24
Benutzerbild von street style03
street style03 street style03 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 19.05.2009
Ort: Göttingen
Beiträge: 584
Es geht ja nicht nur um den Gr/Gb.
Wenn mein Geselle mich z.B. anmacht, weil ich TAE NFN Dosen in Reihe schalte anstatt parallel kann ich mir nur denken Nicken, Lächeln und *****loch denken.
Der Geselle kann oder will uns nichts beibringen die Azubis aus dem ersten Lehrjahr schreit er regelmäßig an, weil Sie angeblich für alles zu lange brauchen.


Kleine Zwischenfrage wenn ich als Azubi Brandschotts dicht mache stehe ich auch dafür gerade ich meine ich darf das ja nicht aber der Geselle meinte ich soll es machen sonst kann ich meine Sachen packen.
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Danke und Gruß
Niklas
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  #8  
Alt 08.12.2010, 23:02
ohoyer ohoyer ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 27.12.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 2.919
Hui, das ist ein wirklich heisses Eisen- wenn bei solchen Sachen was schiefgeht, ist auch der Monteur dran wegen schlechter Ausführung...
Und danach ggf. auch der Vorgesetzte wegen Organisationsverschulden und so, sofern der Anwalt da was drauf hat, wenn man nen Azubi da ranlässt, ohne nachzukontrollieren etc.

Was sind das für Schottungen? Allgemeines Zeugs, was man per "Jedermannrecht" ohne Schulung verarbeiten darf, oder werden da z.B. Kombischotten gebaut, wo man für das Zeugs ne Einweisung braucht?
(Kombischott=Rohre und Kabel durch eine Durchführung)

Habe mir da selbst mal entsprechende Schulung geben lassen- es ist eigentlich in den meisten Fällen relativ simpel, aber oft wird dann in der Praxis auch gepfuscht, weil passendes Material gerade nicht da ist. Der Klassiker: Weichschott aufmachen, neues Kabel rein, und mit der Paste verschmieren, die man gerade aufm Wagen hat=Materialmix im Schott. Und das ist richtig böse, weil dann im Brandfall im schlimmsten Fall nix mehr funktioniert, weil das Zeugs andere Eigenschaften hat.
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„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

Friedrich Nietzsche (Werk: Jenseits von Gut und Böse, Aph. 146)
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  #9  
Alt 09.12.2010, 06:37
Benutzerbild von street style03
street style03 street style03 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 19.05.2009
Ort: Göttingen
Beiträge: 584
Ich kann dir sagen, dass der Schott weiß war musste vorher noch so ne Art watte da reinstopfen. Auf dem Eimer stand sogar nur von geschulten Personal zu benutzen.

Naja ich meine AuS zählt im moment zu meinem Tagesgeschäft und das an einer 630 kva NSHV.
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Danke und Gruß
Niklas
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  #10  
Alt 09.12.2010, 16:27
ohoyer ohoyer ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 27.12.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 2.919
Diese "Watte" ist Mineralwolle, auf die dann entsprechende intumeszierende Masse (meist weiss) aufgetragen wird, die dann im Brandfall aufschäumt.
Klassisches Weichschott, leider auch oft der Klassiker, dass es dort eingebaut wird, wo es nicht hingehört :-(

Wenn auf dem Eimer steht "Nur von geschultem Personal zu benutzen" dann würde ich hier auch mal von Organisationsverschulden ausgehen, wenn man Dich da ohne einweisung ranlässt.

Im Brandschutzbereich ist das normalerweise so, dass die Monteure auf eine Schulung zum Herstellen müssen, meist ein Tag, und dann nach der Einweisung die Bestätigung bekommen, diese Materialien verarbeiten zu dürfen. Da werden zwar keine Geheimnisse erklärt, aber so stellen die Hersteller sicher, dass man denen nicht kommen kann, dass man nicht gewusst hat, wie man das Zeugs zu verarbeiten hat. Ich z.B. bin auch nach einer entsprechenden Schulung berechtigt, mit Materialien der Firma Hilti Kombischottungen zu errichten und dafür auch beim DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) eingetragen...

Kannst Du noch die Marke/Typ dieser weissen Spachtelmasse rausbekommen? Gerne auch per PN.
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