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#1
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Moin,
kein Bild, dafür 'ne Gerichtsverhandlung nach tödlichem E-Unfall: http://www.nn-online.de/artikel.asp?...2&kat=10&man=3 |
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#2
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Zitat:
Verstehe ich nicht, wieso steht der "25-jährige Elektriker" vor Gericht? Aus den zugegeben mageren Fakten entnehme ich eine Hauptverantwortung der VEFK, in diesem Fall war sogar ein "neues Prüfgerät" vorhanden. Weiter wäre zu klären, ob der "25-jährige Elektriker" die Anweisung bekam, die Anlage zu prüfen. Dann käme auch noch die Frage ins Spiel, ob der AN die dafür nötige Qualifikation vermittelt bekam. Alles etwas mysteriös.... ![]()
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Liebe Grüße, Bernd --------------------------------------------------- "Wenn man von einer Sache keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten"! |
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#3
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Ich gehe mal davon aus dass der Elektriker derjenige war der die Anlage installiert hat. Da er demzufolge wohl der letzte war der daran gearbeitet hat übernimmt er auch die Haftung dafür.
Zum Thema Prüfung: Wenn ich eine Anlage installiere - und sei es nur eine Schukosteckdose - dann brauche ich nicht erst die VEFK anrufen und fragen "Soll ich jetzt messen oder nicht?" sondern ich packe das Schutzmassnahmenprüfgerät aus und mess die Anlage sofort nach Fertigstellung durch. Die Prüfung nach Fertigstellung ist schliesslich Teil der Arbeiten. Und zur Qualifikation: Man sollte doch wohl davon ausgehen dass ein ausgebildeter Elektroinstallateur in der Lage ist ein Schutzmassnahmenprüfgerät zumindest soweit zu bedienen dass er damit ne simple Steckdose prüfen kann. Wenn jemand ne Steckdose installiert und dann zum messen seinen Meister anrufen muss hat derjenige den falschen Beruf gewählt, tut mir leid. Gruß Tobi |
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#4
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An dieser Stelle mal ne "doofe" Frage: Wie oft werden in der Praxis bei so "Kleinkrams" nun wirklich Messungen oder Prüfungen durchgeführt, die über simple Funktionstests hinausgehen? Bzw. in welcher Firma hat jeder Installateur, der zum Kunden rausfährt, um dort was zu installieren (also das klassische: Mach da mal ne Lampe an die Wand, und den Schalter da links neben die Tür) ein eigenes Prüfgerät aufm Auto?
Wir können hier gerne (oder sollten es vielleicht besser sogar bei entsprechender Beteiligung) dafür ein neues Thema aufmachen...
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„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ Friedrich Nietzsche (Werk: Jenseits von Gut und Böse, Aph. 146) |
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#5
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Moin Tobi,
Zitat:
eigentlich ja, die Erfahrung lehrt mich jedoch etwas völlig anderes.
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Der Strom kann ruhig bunt sein - ohne Kabel nützt das nix. License ![]() Dieses Werk ist unter Creativcommons lizenziert. Aktuelles Bild: NAKBA 3x95/50 SM 0,6/1kV nach VDE U 0250:1936 kabelmafia - der auch gerne mal dies Kabel als unbarmherzige Moderatorenkeule benutzt ![]() Die in diesem Beitrag getätigten Aussagen müssen nicht vollständig und richtig sein. Durch das Medium "internet" bleiben zwangläufig wichtige Detailinformationen auf der Strecke. Dieser Beitrag ersetzt auf keinen Fall eine fach- und sachkundige Beratung vor Ort. |
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#6
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davon abgesehen, dass fürs Bad ein RCD hätte vorhanden sein müssen.
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Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl. |
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#7
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Hallo !
Zitat:
Titel: "Durchführung von Prüfungen im Installationsbereich in Theorie und Praxis" Meiner Erfahrung nach wird speziell bei geringfügigen Arbeiten im Wohnungsbereich (Deckenlampe austauschen, Steckdose neu oder austauchen und ähnlicher Kleinkram) gar nicht oder nur sehr unzureichend geprüft. Und wenn dann beschränkt sich die Prüfung auf eine Nutzung des Lügenstifts (nicht der Azubis, sondern der "Phasenprüfer"!), oder vielleicht auch noch auf den Duspol (mit / ohne Auslösetaste). Dazu ist den einfachen E.-Inst. die neue Norm (0100-410 --> RCD für alle Steckdosen zur normalen Nutzung) doch immer noch vielfach nicht bekannt. So, weiter am besten im neuen Thema?!
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Ciao + Gruss Markus |
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#8
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Das hört sich doch stark nach "klassicher Phasung" an.
Möglicherweise schon im Verlauf der Zuleitung. Ein "simples" Schutzleiter/Aussenleiter vertauschen wäre aufgrund der nicht funktionsfähigen Waschm. wohl aufgefallen. Hier hätte auch ein Schukomat nicht geholfen. Ein ähnlich erschreckendes Beispiel, zum glück mit glimpflichem Ausgang deckte gestern ein Kollege auf: Fehlermeldung in einem von uns betreutem Mehrfamilienhaus einer grossen Wohnungsgesellschadft: Mieter klagt über unter Spannung stehender Seifenschale im Bad. Der Kollege fand auch entsprechend der Beschreibung 230V zwischen Seifenschale und Wanne vor. Spannung stand auch nach abschalten der Wohnung an. Im Treppenhaus fielem ihm neue Deckenleuchten auf, nicht die Standart RZB oder Popp Cappello Nurglasleuchten die sonst dort immer hängen. Eine Inspizieren der neuen Leuchten brachte das Unheil ans Tageslicht: Leuchtenzuleitung NYA 2x1,5 grau/rot, sämtliche Leuchtengehäuse waren mit dem roten Leiter verbunden. Der Nulleiter war natürlich die graue Ader. Aktuell forschen wir wer diese Leuchten montiert hat, möglicherweise ein Mittbewerber, den Mietern zu folge aber ein Malerbetrieb... |
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#9
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Praktisch alle Steckdosen sind mit FI auszurüsten!
Zitat:
Dafür! 50Hertz |
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#10
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Moin ego11,
Zitat:
Zitat:
Ich kann nur nicht nachvollziehen, warum dann die Schale unter 230V Spannung steht.. Da muß doch noch ein Fehler bei den Erdungsverhältnissen sein ( TN Netz ) oder im TT Netz ist der RCD defekt.. ?! ![]()
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. Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen. Immer alle Vorschriften beachten ! |
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