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  #1  
Alt 15.05.2017, 21:49
Benutzerbild von cyclist
cyclist cyclist ist offline
Bionische Stromerzeugung
 
Registriert seit: 23.11.2005
Ort: Ruhrpott, tief im Westen u. OWL
Beiträge: 2.189
Wie zweifelsfrei einen RCD Typ AC erkennen?

Hallo zusammen!
Bei uns stellte sich in den letzten Wochen mehrfach die Frage, wie man sicher und zweifelsfrei einen - nicht mehr in D zugelassenen - RCD/FI-Schutzschalter vom Typ AC (nur Wechselfehlerströme) von einem üblichen RCD vom Typ A (pulsstromsensitiv) unterscheiden kann.
Bei vielen älteren RCD lassen sich leider nicht die, für einen RCD vom Typ A, üblichen Symbole finden.
Andererseits, auch bei vielen echten AC-Typen fehlt die AC-typische Sinuswelle.

Hat vielleicht einer Beispielbilder für "echte" RCD vom Typ AC?

Wie kann ich anhand der Auslösewerte einen AC- vom A-Typ unterscheiden? Keine Auslösung mit der Halbwelle bei AC-Typ?
Dem ist wohl leider nicht so...

schon mal!

PS: Das ein Austausch des betreffenden RCD/FI, in Bezug auf das Alter (meist so >30 J.), trotzdem für sinnvoll erachtet wird, kommt so oder so in die Mängelliste.
__________________
Ciao + Gruss
Markus
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  #2  
Alt 15.05.2017, 22:08
Benutzerbild von kabelmafia
kabelmafia kabelmafia ist gerade online
Meister-Prüfer
 
Registriert seit: 07.04.2003
Ort: eigentlich Hamburg, aber überall und nirgends
Beiträge: 7.364
Moin,

ich handhabe das so, dass ich vermeitnliche AC-RCD mit Halbwelle prüfe. Wenn sie das mitmachen und (wie erwartet) auslösen, dann sind es RCD A.

Tatsächlich gibt es einige Herstelle aus dem ehemaligen Ostblock, die AC aufdrucken und tatsächlich A liefern. Scheinbar ist es günstiger doch die zwei Teilchen mit einzubauen, die einen AC zu einem A machen als sie wegzulassen.

Ein entsprechender Hinweis im Protokoll wird vermerkt, am RCD wird ein Klebchen "RCD Typ A" angebracht.
__________________
Der Strom kann ruhig bunt sein-ohne Kabel nützt das nix.
Bild: NAKBA 3x95/50sm 0,6/1kV VDE U 0250:1936
Dieser Beitrag wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf fundierten Kenntnissen der elektrotechn. Regelwerke. Er ist eine pers. Interpretation des Autors. Etwaige rechtliche Empfehlungen und Hinweise sind unverbindlich, eine Rechtsberatung findet nicht statt.
Haftungsansprüche gegen den Autor, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der angebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht werden, sind ausgeschlossen.
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  #3  
Alt 15.05.2017, 22:13
Benutzerbild von cyclist
cyclist cyclist ist offline
Bionische Stromerzeugung
 
Registriert seit: 23.11.2005
Ort: Ruhrpott, tief im Westen u. OWL
Beiträge: 2.189
Hallo KM!
Mir ging es eher um ältere Modelle und wie diese zu unterscheiden sind. Daher auch die Frage nach Beispielbildern.

Das es immer noch AC-Modelle im Handel gibt, auch wenn nicht mehr in D zugelassen - in manchen europäischen Ländern sind Nicht-AC-Fehlerströme ja immer noch nicht existent... - ist bekannt.
__________________
Ciao + Gruss
Markus
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  #4  
Alt 15.05.2017, 22:38
Benutzerbild von didy
didy didy ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.374
Zitat:
Zitat von kabelmafia
die zwei Teilchen mit einzubauen, die einen AC zu einem A machen
Sind das wirklich zusätzliche Bauteile? Ich habe bislang gedacht, das ist vorwiegend eine andere magnetische Auslegung / anderes Kernmaterial bei Stromwandler oder Auslösemagnet oder derartiges?
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  #5  
Alt 17.05.2017, 16:26
Probator Probator ist offline
ISO-Norm Entsprechend
 
Registriert seit: 19.09.2016
Beiträge: 80
Zitat:
Zitat von kabelmafia
ich handhabe das so, dass ich vermeitnliche AC-RCD mit Halbwelle prüfe. Wenn sie das mitmachen und (wie erwartet) auslösen, dann sind es RCD A.
Wenn man da genauer hinschauen muss, dann unbedingt die Halbwelle mit beiden Richtungen testen. Ich hatte schon einen AC-Typen, der in einer Richtung ausgelöst hat, in der anderen nicht.
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