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  #1  
Alt 05.02.2017, 11:31
Benutzerbild von SPS
SPS SPS ist offline
Im Ruhestand
 
Registriert seit: 16.07.2004
Beiträge: 3.290
Iso-Messung übliche Werte

Welche Werte sind bei der Iso-Messung üblich.
Ich habe bei einem Freund mein Messgerät getestet.
4 Pol. FI abgeschaltet Messung über alle Stromkreise gemessen und einen Wert von ca. 150 M Ohm. Gefordert ist 1 M Ohm also alles gut?
Es gab hier einige FI Auslösungen ohne die Fehler eingrenzen zu können.
Ein 2 Pol. FI gemessen mit 1 Stromkreis Wert größer als das Gerät anzeigen kann.
__________________
Mit freundlichem Gruß sps
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  #2  
Alt 05.02.2017, 12:11
hm-electric hm-electric ist offline
Elektromeister
 
Registriert seit: 20.07.2009
Beiträge: 51
Ein üblicher Wert für die Isolationsmessung, ist für mich > 500 MOHm, und das ist bei meinem Fluke Messgerät das größte, was es Messen kann. Ich messe grundsätzlich immer zuerst PE gegen N. Dadurch weiß ich dann auch schon, was ich bei der Messung PE gegen L erwartet bzw. Messen werde. Dadurch, dass du die Automaten eingeschaltet listest, hast du in einer Parallelschaltung gemessen. Denn so misst du Automat 1, 4,7 und 10. Oder 2, 5, 8, und 11, Oder 3, 6, 9 und 12. Wenn du die Automaten einzeln Messen tust, wirst du folgendes feststellen:
Messung PE -N immer noch 150 MOHm. Messungen PE-L größer als Messung PE-L. Eventuell misst du an einem oder zwei Stromkreise einen kleineren Wert.
Beachte bitte folgendes: Ein Relais, Stromstoßschalter, kann dir die Messung versauen, da du über die Spule des Relais messen tust.
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  #3  
Alt 05.02.2017, 12:32
Benutzerbild von SPS
SPS SPS ist offline
Im Ruhestand
 
Registriert seit: 16.07.2004
Beiträge: 3.290
Hallo,
bei der Messung alle LSS einer Phase gegen N und PE habe ich doch den kleinsten Wert der Stromkreise. Einzeln kann es nicht schlechter werden, nur Besser.

Dann ist es besser hier noch mal einzeln zu messen?

150 MOhm ist doch ein guter Wert ?
__________________
Mit freundlichem Gruß sps
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  #4  
Alt 05.02.2017, 12:58
hm-electric hm-electric ist offline
Elektromeister
 
Registriert seit: 20.07.2009
Beiträge: 51
Die Messung L gegen N, wird bei der Isolationsmessung nicht mehr ausgeführt, weil man dadurch evtl. elektronische Geräte zerstören könnte. (Schaltnetzteil)
Ich messe grundsätzlich nur einzeln. 150 MOhm ist für mich "In Ordnung"
Gut wäre für mich alles was über 250 MOhm ist. Bei 20 MOHm rümpf ich schon mit der Nase.....
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  #5  
Alt 05.02.2017, 13:41
Lötauge35 Lötauge35 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 03.03.2007
Beiträge: 637
Zitat:
Zitat von hm-electric
Gut wäre für mich alles was über 250 MOhm ist. Bei 20 MOHm rümpf ich schon mit der Nase.....

Villeicht solltest du auch mal erwähnen, welchen ISO Wert die VDE vorschreibt.
Ansonsten ist die pauschale Aussage 250MOhm etwas daneben...
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  #6  
Alt 06.02.2017, 07:42
Heinrich Heinrich ist offline
Null-Leiter
 
Registriert seit: 29.08.2016
Beiträge: 17
Zitat:
Zitat von SPS
Gefordert ist 1 M Ohm also alles gut?
Es gab hier einige FI Auslösungen ohne die Fehler eingrenzen zu können.

Nun gut, m mit einen Isomesser sporadisch auftretende Fehler zu finden braucht man viel Erfahrung, manchmal reicht auch etwas Glück .
Nur in der Verteilung messen wird nicht reichen, oft sind es Geräte die sich selbst spordisch einschalten die Probleme machen(Der Klasiker:Tauchpumpe).

Für die Fehlersuche relevant ist so der Bereich bis 20 MOhm. Alles was darüber ist würde ich mal als wirklich gut ansehen.

mfg
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  #7  
Alt 06.02.2017, 17:06
breadley-dr breadley-dr ist offline
Vox Safety
 
Registriert seit: 09.02.2013
Beiträge: 190
Zitat:
Zitat von SPS
Gefordert ist 1 M Ohm also alles gut?
Es gab hier einige FI Auslösungen ohne die Fehler eingrenzen zu können.
Ein 2 Pol. FI gemessen mit 1 Stromkreis Wert größer als das Gerät anzeigen kann.

Ich habe da keine Erfahrung, aber hast du mal nachgerechnet bei welchem ohmschen Fehler ein RCD auslöst? der Grenzwert von 1 MOhm erzeugt doch mal gerade 230 µA ...

bis denne
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  #8  
Alt 06.02.2017, 21:50
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.509
Zitat:
Zitat von SPS
... Gefordert ist 1 M Ohm also alles gut? ...

Moin SPS,

für Neuanlagen ist dies richtig. Bei Bestandsanlagen gelten andere Werte (VDE 0105-100).

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #9  
Alt 07.02.2017, 00:02
i_do_it i_do_it ist offline
Null-Leiter
 
Registriert seit: 19.11.2015
Beiträge: 30
Zitat:
Zitat von Olaf S-H
Moin SPS,

für Neuanlagen ist dies richtig. Bei Bestandsanlagen gelten andere Werte (VDE 0105-100).

Gruß Olaf
aber die waren nicht höher
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  #10  
Alt 13.02.2017, 14:54
Probator Probator ist offline
ISO-Norm Entsprechend
 
Registriert seit: 19.09.2016
Beiträge: 89
Zitat:
Zitat von hm-electric
Die Messung L gegen N, wird bei der Isolationsmessung nicht mehr ausgeführt, weil man dadurch evtl. elektronische Geräte zerstören könnte. (Schaltnetzteil)
Das kann man so nicht stehen lassen, die Aussage halte ich ohne weitere Kommentare für hochgefährlich.
Sie ist für die Wiederholungsprüfung praktisch zwar oft richtig, aber bei einer Erstprüfung einer Neuanlage komplett auf die Messung zwischen allen Leitern zu verzichten ist ziemlich fahrlässig.

Zitat:
Zitat von SPS
Es gab hier einige FI Auslösungen ohne die Fehler eingrenzen zu können.
Wenn der Fehler sich hinter irgendwelcher Elektronik (Relais, elektronische Schalter, Netzteil) versteckt, wird dir deine Iso-Messung nicht viel nützen.
Da wäre eine für wenige Milliampere empfindliche Stromzange (die möglichst um alle 4 Aussenleiter gelegt wird) das richtige Mittel.
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