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  #11  
Alt 16.01.2017, 13:01
Benutzerbild von NZ-Tafel
NZ-Tafel NZ-Tafel ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 06.02.2016
Beiträge: 352
Zitat:
Zitat von chris11
Das wird auch durch Wiederholung nicht richtig.
Ein 5x2,5 wird durch Auftrennen im N genau so wenig überlastet wie der NAYY in der Straße.

Mit freundlichen Grüßen
Christian

Eben. Im Haushalt ist eine Überlastung sehr unwahrscheinlich. Die größten Verbraucher sind ohmsch. Da machen die 200 - 300VA für die umrichtergesteuerte Waschmaschine den Kohl nicht fett.
Der größte Verbraucher welcher Oberwellen erzeugen könnte, wäre ein Induktionskochfeld. Und gerade dieser Verbraucher ist immer als aufgeteilter Drehstromkreis ausgeführt
Abgesehen davon ist schon seit langer Zeit die PFC (= Power Factor Correction) anzuwenden, welche Oberwellen auf ein verträgliches Maß reduziert. Das Problem mit den Oberwellen war faktisch nur in den 80er in Großraumbüros und Serverräumen vorhanden, in denen die Netzteile keine PFC hatten.
Bevor ich den Neutralleiter größer dimensioniere, will ich eine technisch plausible Erklärung, sowie Schadensberichte durch die Verwendung von aufgeteilten Drehstromkreisen, mit dem Querschnitt des Neutralleiters = Querschnitt des Außenleiters, sehen.
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  #12  
Alt 16.01.2017, 13:17
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.438
Zitat:
Zitat von NZ-Tafel


Bevor ich den Neutralleiter größer dimensioniere, will ich eine technisch plausible Erklärung,
sowie Schadensberichte durch die Verwendung von aufgeteilten Drehstromkreisen,
mit dem Querschnitt des Neutralleiters = Querschnitt des Außenleiters, sehen.

Kann man haben.

Siehe Artikel:

"Das halbe Büro abgebrannt"

Wer heute noch den N unbeobachtet lässt,
agiert grob fahrlässig.

Das haben wir hier vor ca. 2 jahren ausführlich beleuchtet.
(Incl. der unsinnigen Vorschrift, die Strombelastbarkeit der Außenleiter
zu reduzieren, damit der Querscnitt vom Neutralleiter ausreicht.)

Im Ergebnis kann man festhalten, daß der N immer eine Stufe
höher dimensiniert werden sollte.

Ab 4 mm² kann man dann zusätzlich überlegen, den PE eine
Stufe zu reduzieren.
Das ist zwar heute noch nicht zulässig,
würde aber dann die Kupfermenge einigermaßen konstant halten.

Die Optimierung wäre dann z.B. ein 5 - adriges NYM 1x2,5 + 3x4 + 1x6.

Die 5x2,5 / 5x4 / 5x6 / kann man dann ersatzlos aus dem Verkehr ziehen.
(Nicht mehr produzieren.)

Ich lege seit 10 Jahren schon NYM 5x2,5 bei 16A LS als Zuleitung,
wenn hinten aufgespalten wird, und ich Schaltnetzteile vermuten muß.


...
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  #13  
Alt 17.01.2017, 07:31
Benutzerbild von Oberwelle
Oberwelle Oberwelle ist offline
Nie Auslernender
 
Registriert seit: 04.04.2005
Beiträge: 8.695
Moin..

wenn man wie in deinem angesprochenen 15 Jahren alten Thema ( Link ) 30 Rechner an einer CEE betreibt, würde ich den Neutralleiterquerschnitt auch erhöhen.

Ansonsten gab es in der jüngeren Vergangenheit schon einige Beiträge, die durch Messungen belegen konnten, daß die Neutralleiterüberlastung im Haushalt bzw. beim Versorger kein Problem darstellt.
Die Versorger hatten in der Vergangenheit den N teilweise reduziert, dies ist mittlerweile Geschichte..

Neutralleiterprobleme sind bei halbwegs vernünftiger Installation, nur in der Industrie zu finden.


OW
__________________
.
Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen. Immer alle Vorschriften beachten !
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  #14  
Alt 17.01.2017, 14:42
HPG HPG ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 08.02.2004
Ort: Horgen am Zürichsee
Beiträge: 499
Zitat:
Zitat von Suntu
Mion,

ich habe eine Frage. Muss man einen 3 Poligen Automat einbauen wenn zB eine Leitung zum festangeschlossenem Verbraucher geht?!
Zum Beispiel ein Drehstromboiler im Baustellencontainer.
Jetzr sind 3 normale B16 im Kasten
Wenn ja welche VDE?

Gruß
Suntu

Bei uns ist das so; z.B. Boiler, möchtest Du den LS als Boilerschalter brauchen dann ein 3-poliger mech. gekoppelten LS, bei 3 einzelnen LS ist dann ein Boiler-Schalter Pflicht.
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