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  #11  
Alt 27.06.2016, 18:29
Benutzerbild von didy
didy didy ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.395
Zitat:
Zitat von -Claus-
Anstatt dem Bürger das E-Auto unredlich schmackhaft zu machen sollte die Politik lieber dafür sorgen das öffentlicher Nah- und Fernverkehr adäquat ausgebaut wird.
Bin ich absolut bei dir.

Zitat:
Zitat von Strippe-HH
In der Tiefgarage eines Einkaufszentrums, das sich in unserer Nähe befindet, wurde eine Ladesäule für E-Autos installiert.
Nur immer wenn ich daran vorbei fahre, hängt da nie ein Auto an der Strippe.
Henne-Ei:
Ohne Elektro-Autos werden Ladesäulen nicht benutzt. Aber ohne Ladesäulen wird es kaum Elektro-Autos geben.
Dass am Anfang die Ladesäulen nur wenig genutzt sind, ist daher logisch. Irgendwo muss man einen ersten Schritt gehen.

Zitat:
Zitat von jokari
einen Aktionsradius von 250 - 300 km schafft
Bei den meisten Leuten gehen die täglichen Fahrstrecken (Arbeit, Einkaufen, ...) auch mit nur 150km Reichweite, und nur wenige Male im Jahr fährt man weiter.
Ich wage daher zu behaupten, fast alle Familien mit zwei (oder mehr) Autos könnten sofort alle Autos bis auf eines tauschen gegen ein Auto mit nur 150km Reichweite, ohne im Alltag Probleme zu haben.

Natürlich ist die Reichweite ein Thema - dennoch wird es IMHO in der Diskussion viel zu emotional zum Elektroauto-Killer hochstilisiert.
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  #12  
Alt 27.06.2016, 18:56
Benutzerbild von AWS
AWS AWS ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 07.12.2005
Ort: HH
Beiträge: 303
Hallo und moin-moin,

also das Fahren mit einem E-Fahrzeug bedarf einer Umstellung
was das Fahrverhalten und auch das Planen von Fahrten betrifft.
Besonders wenn die Reichweiten der Fahrzeuge noch nicht ganz die des Verbrenners erreicht haben.
Das muss in die Köpfe der Fahrer!

Warum soll ich mein Fahrzeug beim Einkaufen in 45 Minuten auf 80% aufladen?
Reichen eventuell angesprochene 4-5% aus?
Damit komme ich nach Hause und da habe ich meine Wallbox in der Garage und kann
das Fahrzeug über Nacht vollladen.
Dann reichen aufm dem Parkplatz evtl. 2-3 Schnellladesälen und der Rest mit 16 oder 32 Ampere AC.

Und selbst diese 16 oder 32 A werden nicht permanent aus dem Netz "gezogen".
Sinkt der Ladestrom auf sagen wir auf 13 oder 10 Ampere, so kann man die "übrigen" 3 oder 6 Ampere
an einer anderen Ladestation zur Verfügung stellen.
Man hat die Möglichkeiten den Energiefluss zu managen.
Ferner Vergleichbar mit dem Gleichzeitigkeitsfaktor.

Die Chargecontroller können über Bus miteinander kommunizieren,
und dann an Ladeelektronik des Autos "befehlen" wie viel Ampere sie ziehen darf.


Ich will nicht sagen dass die vorhandene Netze dafür 100-%tig ausgelegt sind.

Ich will sagen dass E-Fahren nicht nur große Anforderungen an die Ladeinfrastruktur stellt.
Sondern auch welche an den Nutzer des E-Autos.
- Ich will "emissionsfrei" fahren?
- JA! GERN!
- Was bist Du bereit dafür zu opfern?
Bist Du bereit Deine Fahrten voraus zu planen?
Bist Du bereit "normale" Ladesäule zu nutzen, wenn Du nach dem Einkaufen nach Hause fährst
und die Schnellladesäule einem anderen E-Fahrer zu überlassen, der nach dem Einkaufen
evtl. längere Strecke zu fahren hat?

Das sind nur einige wenige Ansatzpunkte die mir auf die Schnelle aufgefallen sind,
es gibt bestimmt noch mehr.

Man muss nun mal akzeptieren dass die fossiele Energieträger endlich sind,
und das Ende ist bereits in Sicht.
Also muss man sich an die neue (vlcht. nicht unbedingt bessere) Gegebenheiten anpassen.

mfg AWS
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  #13  
Alt 27.06.2016, 22:14
andi2206 andi2206 ist offline
Null-Leiter
 
Registriert seit: 28.09.2015
Beiträge: 66
Tankstelle mit Mittelspannungseinspeisung habe ich schon auf einen Rasthof bei Schweinfurt gesehen.

5 Schnellladesäulen,
eigene Trafostation,
5 Große Schaltschranke.
Allerdings konnten wir niemand fnden, der uns(3 Elektriker, 1 Buchhalter mit Tesslar) die Technik erklären konnte.
Chef war leider nicht vor Ort.

Forschung mit Wasserstoff, meines Wissens zuletzt bei BMW, wurde eingestellt.
Wasserstoff braucht alles in Edelstahl, was die Sache teurer macht,
Hauptgrund zur Einstellung war aber, Wasserstoff ist ein Hochexplosives Gas, das sofort explodiert.
Und das konnten die Ingenieure nicht unter Kontrolle bringen.

andi2206
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  #14  
Alt 28.06.2016, 02:12
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.533
Hallo,

E-Autos mit Batterie sind ein Nischenprodukt.

Für den Stadtmenschen vielleicht nutzbar.

Die Zukunft liegt im Wasserstoff.

Einerseits kann man Benzinmotoren leicht darauf umbauen,
andererseits liefert eine Brennstoffzelle den notwendigen Strom.


...
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  #15  
Alt 28.06.2016, 09:48
Benutzerbild von didy
didy didy ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.395
Zitat:
Zitat von Elt-Onkel
E-Autos mit Batterie sind ein Nischenprodukt.
Aktuell sieht es eher andersherum aus. Elektroautos mit Akku kann man kaufen. Wasserstoff nicht.

Abgesehen davon haben Brennstoffzellen soweit ich weiß einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als ein Akku. Und die Lagerung vom Wasserstoff ist auch so ne Sache, im Sinne von, der verschwindet langsam aus dem Tank weil es so ein kleines Molekül ist.
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  #16  
Alt 28.06.2016, 10:53
Benutzerbild von Jester
Jester Jester ist offline
Kabel-Designer
 
Registriert seit: 05.10.2006
Ort: Pfalz
Beiträge: 72
Zitat:
Zitat von didy
B
..... fast alle Familien mit zwei (oder mehr) Autos könnten sofort alle Autos bis auf eines tauschen gegen ein Auto mit nur 150km Reichweite, ohne im Alltag Probleme zu haben.

Ersten: Ich wohne in Miete und habe a) keine festen Stellplatz b) keine Ladestation greifbar

Zweitens: Ich pendel einfach 35km, macht am Tag 70km - bei nominalen Reichweite von 150km habe ich bei einem "älteren" Akku im Winter schon den täglichen Nervenkitzel und/oder Frostbeulen. Und wenn ich selbt bei neuem Akku und idealer Temperatur meine Kinder nach der Arbeit einsammel und noch einkaufen muss kommt dabei auch der Nervenkitzel dazu.
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  #17  
Alt 28.06.2016, 13:45
Benutzerbild von Schwachstromer
Schwachstromer Schwachstromer ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 18.02.2013
Beiträge: 580
Zitat:
Zitat von andi2206
....
Forschung mit Wasserstoff, meines Wissens zuletzt bei BMW, wurde eingestellt.
Wasserstoff braucht alles in Edelstahl, was die Sache teurer macht,
Hauptgrund zur Einstellung war aber, Wasserstoff ist ein Hochexplosives Gas, das sofort explodiert.
Und das konnten die Ingenieure nicht unter Kontrolle bringen.

andi2206

Dann sind die Ingenieure wohl unfähig oder derjenige der die Schecks unterschreibt wollte nicht mehr.
In HH fahren seit 2003 Wasserstoffbetriebene Busse, siehe hier klicken (link zur Hochbahn_de)
Die Tankstelle ist frei zugängig, kann besichtigt werden, inkl. einiger gut gemachten Erklärungen zu dem Antriebsprinzip und der gewinnung von Wasserstoff. Zu finden ist diese in der Hafenstadt in Hamburg.

Aber zum Thema zurück:
Auch für mich wäre ein E-Auto nicht praktikabel, Mietswohnung mit Laternenparkplatz wo halt grad was frei ist, nächste (2,5km entfernt) "normal-ladesäule" (meines wissens nach 3,5KW Ladeleistung) ist nur mit Kundenkarte vom örtlichen EVU zu nutzen.
Schnellladesäule ist auf einem Autohof in ca. 15km entfernung zu finden.
Ich fahre täglich 100km Arbeitsweg, aufladen beim AG nicht möglich. Der Akku des KFZ hätte also eine restkapazität von ca. 25% ohne annehmlichkeiten wie Heizung oder Radio, das ist mir deutlich zu unsicher wegen der reichweite.
Auch wäre mir mit so einem Fahrzeug ein Besuch bei meinen Eltern unmöglich, die entfernung beträgt 350 km.
Fazit: Solange die E-Autos nicht mindestens 500 KM reichweite bei allen Verbrauchern angeschaltet die im Auto verbaut sind haben UND Bundesweit flächendeckend Schnellladesäulen stehen, die ohne extra Verträge zu nutzen sind, taugen die dinger für mich nix.
__________________
MfG
Schwachstromer

<blink>Ohne Strom geht nix</blink>

Geändert von Schwachstromer (28.06.2016 um 14:15 Uhr).
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  #18  
Alt 28.06.2016, 14:14
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.533
Hallo,

Öl ist in begrenzter Menge auf der Erde verfügbar.

Es wird kein Tanker aus der Glaxis kommen,
an der Erde andocken, und die Vorräte auffüllen.

Wasserstoff kann man per Solarzelle in beliebiger Menge herstellen.

Man muß halt den Umgang mit Wasserstoff optimieren.

Das erste Wasserstoffauto habe ich 1978 in Frankreich gesehen.
Das war ein Citroen mit 4 Stück 40 Liter Stahlflaschen auf dem Dach.

Was braucht es alles an Edelstahl ?

Vielleicht ist CrNi-Stahl gemeint.

Und für welche Bauteile braucht man den ?


...
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  #19  
Alt 28.06.2016, 14:18
Benutzerbild von didy
didy didy ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.395
Zitat:
Zitat von Jester
Ersten: Ich wohne in Miete und habe a) keine festen Stellplatz b) keine Ladestation greifbar
Ich bezog mich rein auf die Reichweite. Das Thema Ladestation ist ein separates, klar.

[quote=Jester]Zweitens: Ich pendel einfach 35km, macht am Tag 70km - bei nominalen Reichweite von 150km habe ich bei einem "älteren" Akku im Winter schon den täglichen Nervenkitzel und/oder Frostbeulen.
Hat jemand genaue Zahlen, wie sich Heizung/Klima auf die Reichweite auswirken? 50% glaub ich nicht.

Zitat:
Zitat von Jester
Und wenn ich selbt bei neuem Akku und idealer Temperatur meine Kinder nach der Arbeit einsammel und noch einkaufen muss kommt dabei auch der Nervenkitzel dazu.
Auf dem Weg von der Arbeit Einkaufen und Kinder einsammeln macht bei dir 70 km Umweg?
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  #20  
Alt 28.06.2016, 14:19
Benutzerbild von didy
didy didy ist offline
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Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.395
Zitat:
Zitat von Elt-Onkel
Öl ist in begrenzter Menge auf der Erde verfügbar.
Klar. Aber ob man den Strom in Akkus oder in Wasserstoff speichert, ist egal, löst beides die Öl-Abhängigkeit.
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