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  #11  
Alt 15.05.2017, 10:00
Benutzerbild von Tobi P.
Tobi P. Tobi P. ist offline
Meister in Ausbildung
 
Registriert seit: 18.11.2007
Ort: 41516 Grevenbroich
Beiträge: 1.334
Moin Lutz,

ja aber gerade nicht greifbar. Ich hab momentan Urlaub und alles was ich an Bildern habe liegt auf dem Büroserver. Ich kann aber welche raussuchen wenn ich das nächste Mal im Büro bin.
Ist aber nix dolles, ich verwende meistens Feldverteiler von Hager mit den zugehörigen Sammelschienenfeldern.


Gruß Tobi
__________________
Gründer und 1. Vorsitzender des "Vereins der Freunde des 175kVA Bosch"
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  #12  
Alt 15.05.2017, 13:09
Trumbaschl Trumbaschl ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 11.02.2004
Beiträge: 1.578
Zitat:
Zur WAGO: Ja, Provisorium, weil der alter Verteiler gegen den neuen im laufenden Betrieb getauscht wurde und sich die Bewohner beschwert hätten, wenn es mehrere Stunden keinen Strom gegeben hätte.

Sag das dem Kollegen, der drei Wohnungen und die Allgemeinbereiche über Nacht ohne Strom lassen wollte, weil der neu eingegpiste Vorzählerverteiler noch nass war und sowieso bald Feierabend...

Das Stiegenhauslicht und die Sprechanlage wurde dann provisorisch per Stecker von einer Wohnung eingespeist, und weil wir nette Menschen sind, durften sogar die betroffenen Wohnungen für die eine Nacht per Verlängerung ein paar Notgeräte betreiben. Aber auf den "Fachbetrieb" war ich mörderisch sauer! Gegen 9 Uhr Steigleitungssicherungen gezogen und bis ca. 14 Uhr am Folgetag keine Versorgung im Bereich! Dass die Anlage bei einer Prüfung sofort durchgefallen wäre (der VZ-Verteiler war nicht einmal fingersicher, falsche Abdeckung mitgeliefert und vom Monteur irgendwie zugesägt spiegelverkehrt montiert, der Zählerverteiler mit zwei FIs hatte grobe Probleme mit den N-Leitern, teils an den FIs vorbei, usw.).

Tobi: deine Anlagen sind wohl eher selten Wohneinheiten normaler Größe. Da verzichte ich üblicherweise zur Gänze auf Klemmen, es sei denn Bestandsleitungen sind grob zu kurz. Dann verwende ich für die Zuleitung eine Hauptleitungsklemme und für Endstromkreise Wago 273/2273 mit Hutschienenhalter. Die Einspeisung der FIs erfolgt mit feindrähtig und Doppel-Endhülsen oder eindrähtig (vom Hersteller freigegeben) von FI zu FI. Die N der Endstromkreise gehen auf die LSS mit N-Trennung. Der/die L und N der jeweiligen Stromkreise werden gebündelt und sauber gebogen (immer nur L1-L3 und N des jeweiligen Kreises, nicht alle Leitungen gemeinsam).
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  #13  
Alt 15.05.2017, 13:22
nagmat84 nagmat84 ist offline
Null-Leiter
 
Registriert seit: 09.12.2011
Beiträge: 14
Hallo zusammen,

danke erstmal für die vielfältigen Antworten. Hier erst mal noch ein Bild für die Gesamtübersicht.

(Ignoriert das Chaos im Klemmenanschlussraum, die fliegenden WAGOs, die provisorischen Verlängerungen und das einsame Eltako Nachlaufrelais mitte rechts. Das war alles provisorisch während des Umbaus.)

Gesamtbild des Verteilers (Aufteilung des N-Leiters erfolgt auf der 2. Hutschienenreihe, am 1. Klemmenblock rechts von der Einspeisung))


Zitat:
Zitat von Strippe-HH
Reihenklemmen wie vorher abgebildet erfordern natürlich viel Platz in Verteilerschränke.
An besten finde ich ja die Lösung von Hager mit den Klemmenblöcken die oben oder unten aufgesteckt werden und die Hutschienen freihalten.
Dort ist es mit der Aufteilung der N-Leiter am besten zu losen.

Ich kenne die Klemmenblöcke von Hager, aber das würde in Kombination mit Reihenklemmen doch für viel mehr Chaos im Verteiler sorgen. Ich müsste dann ja mit dem N-Leiter erstmal ganz noch oben an allen Reihenklemmen vorbei, um anschließend wieder nach unten zu den FIs zu gehen.

Zitat:
Zitat von Funker
Das hier angefragte weiterschleifen des N von N Sammelschienen zur nächsten halte ich unabhängig davon, ob diese ausreichend Strom tragfähig ist für eine sehr schlechte Lösung insbesondere aus Gründen des strukturierten Anlagenaufbaus [...].

Aus Gründen [...] der sinnvollen Prüfbarkeit der Anlage im Betrieb, sollen ab den Einspeiseklemmen die N-Leiter möglichst immer parallel zu den zugehörigen Phasenleitern verlaufen, analog so als ob man ab Einspeisung nach entsprechenden Vorsicherungen für alles RCD installiert hätte.

Die Überlegung finde ich total nachvollziehbar. Wie hättest Du es also gemacht. Den N-Leiter mit nach unten auf die 4. Reihe gezogen und dann rechts von den Neozeds aufgeteilt?

Zitat:
Zitat von Tobi P.
Moin,
ich baue das in der Regel mit Sammelschienensystemen auf. In den Verteiler kommt ein fünfpoliges Sammelschienensystem mit Neozed-Reitersicherungselementen die dann als Vorsicherungen für die einzelnen Gruppen dienen.
Hättest Du mal ein Bild und/oder Typ für mich. Am bestens ein Typ, der sich in obigen Schrank integrieren lässt? Ich muss die Neozeds nämlich eh noch um zwei Gruppen erweitern.

Zitat:
Zitat von Tobi P.
Nachtrag: Bei den PTI-Klemmen fehlen die Abschlussdeckel, die Auflageböcke sind nicht als Abschluss für die jeweils letzte Klemme gedacht!

Ups!?! :-O Dann wurde mir das falsch beigebracht, ich habe das bislang immer verkehrt gesehen, auch bei Verteilern, die von Schaltschrankbauern kamen und auch meine eigenen habe ich immer bislang so gebaut. Es hat mich auch noch nie einer darauf hingewiesen. Ich glaube Dir zwar, aber da muss ich gleich mal bei Phoenix nachfragen. Dumm di dumm.
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  #14  
Alt 15.05.2017, 15:13
Funker Funker ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 23.04.2015
Beiträge: 660
Wenn ich so einen Verteiler wie den abgebildeten prüfen soll,

ist das erste Kriterium unabhängig davon wieviel auf RCD liegt der gesamte
Differenzstrom.
Das entspräche der Tatsache, daß vor dem Verteiler ein RCD für alles liegt.
Wenn die Bedingungen so sind, daß dieser nicht auslösen würde,
z.B. bei der dargestellten Anlage 10 mA oder kleiner, sieht die Welt schon einmal freundlicher aus, unabhängig von einem nachfolgenden Drahtgewühl.

Den Differenzstrom könnte man allgemein vor dem Hauptschalter messen bevor sich alles aufteilt.
Am besten geht das im Bereich der isolierten flexiblen Verbinder zwischen Einspeiseklemmen und Hauptschalter.
An den starren Adern geht das ab 10 qmm und aufwärts sehr schwierig,
zumal, wen der Hauptschalter oder die Klemmen ganz links sitzen, wie hier.

Da wie hier die Zuleitung von oben kommt,
hätte ich die Einspeiseklemmen eine Etage höher gesetzt, dabei den PE ankommend zuerst auch auf eine isolierte Klemme und dann von dort alles
5 x flexibel ausreichend locker und zugänglich zum Hauptschalter verbunden, damit man einzelne Phasen, den N und PE auch einmal herauszeihen kann um die einzelnen Ströme messen zu können.
Neben den Hauptschalter wenn dreipolig dann eine N und PE Klemme und dann alles weiter nach unten zum 5 poligen Sammelschienensystem, daß hier nicht sichtbar ist.

Die Hutschiene rechts vom Hauptschalter bleibt komplett frei.

Von unten dann über D0 oder ähnliche Gruppensicherung oder Einzelsicherung mit oder ohne RCD der Aufbau der jeweiligen Abgänge
immer den jeweiligen N von unten mit nach oben führen.

Im Bereich der Hutschiene dann die Führung der Zwischenverbindungen der abgehenden Leitungen vor den Abgangsreihenklemmen vor der Hutschiene, damit zugänglich, damit kommt man bei Widerholungsprüfungen auch wieder an jede Gruppe zu Strommessungen einzeln und als Differenzstrommessung heran, so ähnlich wie die Leitungen der drei rechten Gruppen geführt sind eben an einer Stelle der Verteilung im Vordergrund.

Dann könnte man im Zeitalter von I4.0, wenn es einmal, was sehr bald sein wird, kein Personal mehr für Wiederholungsprüfungen gibt, an diesen Stellen
Stromindikatoren einsetzen, dieses per Funk an den Hauscomputer melden,
der dann eine EFK zur Reparatur einbestellt.

Alle Verteiler, die nicht so strukturiert sind, wird man wohl neu bauen müssen und das bei fehlendem Personal.

Auf dem Bild sind ja zumindestens Ansätze einer solchen Struktur erkennbar.
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  #15  
Alt 15.05.2017, 21:06
ego11 ego11 ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 12.11.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.639
Der Verteiler sieht doch bis auf die lieblos hingerotzten Abgangsleitungen absolut brauchbar aus.

Warum neben dem AB-PTI/3 noch ein D-PTI/3 von nutzen seinv soll, ist mir unklar. Hab ich noch nie so gemacht/gesehen.
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  #16  
Alt 15.05.2017, 21:49
Benutzerbild von Tobi P.
Tobi P. Tobi P. ist offline
Meister in Ausbildung
 
Registriert seit: 18.11.2007
Ort: 41516 Grevenbroich
Beiträge: 1.334
Moin,

wegen Produkttyp schau ich mal nach. Kommt aber auf den Verteilertyp an, ein Hager-Feld passt nicht unbedingt in ein ABB-Gehäuse.
Die Abschlussdeckel rasten im Gegensatz zu den Auflageböcken an der Klemme ein, damit ist jederzeit voller Berührungsschutz gewährleistet. Verwendet man nur die Auflageböcke ist beim verschieben des Auflagebocks zb bei einer Erweiterung des Klemmenblocks kein Berührungsschutz gegeben. Andere mögen das anders sehen aber für mich gehört der Abschlussdeckel auf die jeweils letzte Klemme drauf. Hab ich von unserem Schaltschrankbauer auch noch nie anders geliefert bekommen.


Gruß Tobi
__________________
Gründer und 1. Vorsitzender des "Vereins der Freunde des 175kVA Bosch"
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  #17  
Alt 15.05.2017, 22:24
ego11 ego11 ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 12.11.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.639
Unter dem Argument müsste auf jede Klemme ein Deckel.
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  #18  
Alt 15.05.2017, 22:35
zebra-ma zebra-ma ist offline
Feuerwehrler
 
Registriert seit: 25.06.2007
Ort: Dinslaken
Beiträge: 609
Moin,

so war extra noch mal im Keller schauen. Habe dort eine Mustertafel von Phönix und da ist es wie folgt aufgebaut:

Bei den Übergängen von PTI4 auf PTI 2,5 und an den Enden sind keine Abschlussdeckel vorhanden.... also macht der Hersteller das auch schon falsch?

Gruß
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