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  #1  
Alt 08.01.2011, 23:45
Benutzerbild von Chris
Chris Chris ist offline
statisch unbestimmt
 
Registriert seit: 25.07.2004
Ort: Hessen
Beiträge: 3.403
USV mit ohne PE?

Die USV hat eingangseitig den PE nicht angeklemmt.... Ausgangsseitig liegt er auf den Gehäuse.

Schutzklasse ist nicht angeben.

Wie soll das funktionieren?
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  #2  
Alt 09.01.2011, 00:20
Lötauge35 Lötauge35 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 03.03.2007
Beiträge: 636
für die Funktion einer USV ist kein Schutzleiter erforderlich.

Da auf dem Foto ja ein Schutzleiter am Gehäuse angeschlossen ist, muß dieser auch eine leitende Verbindung zur Zuleitung haben.
Ist die Ausgangssteckdose auch mit Schutzleitersnschluß so muß diese auch angeschlossen sein.
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  #3  
Alt 09.01.2011, 01:17
Teletrabi Teletrabi ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 10.02.2004
Beiträge: 3.668
Hersteller von dem Schund?

Sehe ich das richtig, zwei Abgangsdosen?
Steht was zu längenbegrenzung etc. im Handbuch... Könnte bestenfalls als Schutztrennung mit mehreren Verbrauchern laufen...
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  #4  
Alt 09.01.2011, 07:29
Benutzerbild von Oberwelle
Oberwelle Oberwelle ist offline
Nie Auslernender
 
Registriert seit: 04.04.2005
Beiträge: 8.709
Moin..

ist der Grün/Gelbe denn mit dem Gehäuse leitend verbunden ?
Sieht nach Kunststoff aus .. ?

Kann die Verbindung "nur" als Potentialausgleich zwischen den angeschlossenen Geräten funzen ?


Grüße OW
__________________
.
Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen. Immer alle Vorschriften beachten !
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  #5  
Alt 09.01.2011, 11:55
Bödeker, Klaus Bödeker, Klaus ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 27.08.2002
Beiträge: 1.478
Schutzleiter-Schutzklasse

Zitat:
Zitat von Chris
Die USV hat eingangseitig den PE nicht angeklemmt
Bö: Da sie keine berührbaren leitfähigen Teile hat, muss das hinsichtlich der Sicherheit/Schutzmaßnahme auch nicht sein. Wenn die USV ihn funktionell benötigen würde, hätte der Hersteller ihn wohl auch benutzt.

.... Ausgangsseitig liegt er auf den Gehäuse.
BÖ: Das heißt, das ( ich hoffe leitfähige ???) Gehäuse wird als Schutzleiterbahn benutzt. Das ist zwar nicht so schön, aber nicht verboten,
*wenn ihre Verbindungen die Vorgaben für den Schutzleiteranschluss erfüllen und
* da bei einem Trennen des Gehäuses von den anderen Teilen wohl keine Funktion mehr möglich und somit kein Schutzleiter am Ausgang erforderlich ist.


Schutzklasse ist nicht angeben.
BÖ: Da das Gerät die Schutzklasse I hat (berührbare an den Schutzleiter angeschlossene Teile (Gehäuse, Steckkontakte) sind vorhanden) ist die Angabe der Schutzklasse auch nicht erforderlich und auch nicht möglich (blöde Lösung) , da es kein Zeichen für Schutzklasse I gibt.

Wie soll das funktionieren?


Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag trotz der miesen Wetterei
Gruß KlausBö
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  #6  
Alt 09.01.2011, 13:43
Benutzerbild von Lightyear
Lightyear Lightyear ist offline
selbst und ständig
 
Registriert seit: 10.06.2007
Ort: Nürnberg
Beiträge: 3.195
Nur 'Mal zum Verständnis (da ich vermute, dass es hier Missverständnisse gibt): Die USV hat einen Einbau-Kaltegrätestecker zur Versorgung des Gerätes und damit auch zur Versorgung der angeschkossenen Hardware.
An diesem Einbau-Kaltegrätestecker sind nur der Neutralleiter- und der Außenleiteranschluß belegt, der Schutzleiteranschluß "hängt in der Luft". Ist messtechnisch nachgewiesen, dass es keine leitfähige Verbindung zwischen dem Schutzleiterstift im Kaltgeräte-Einbaustecker und den Schutzleiterbuchsen der abgangsseitigen Kaltegrätedosen gibt?
Somit wäre natürlich auch das Metallgehäuse keineswegs mit dem Schutzleiter des Versorgungsnetzes verbunden.
__________________
Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


Alles unter 1000°C ist HANDWARM!

Alle Tipps ohne jegliche Gewähr, die Einhaltung aller Vorschriften obliegt dem Ausführenden!
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  #7  
Alt 09.01.2011, 14:28
Bödeker, Klaus Bödeker, Klaus ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 27.08.2002
Beiträge: 1.478
Miss(t) verständnis

Zitat:
Zitat von Lightyear
Nur 'Mal zum Verständnis (da ich vermute, dass es hier Missverständnisse gibt): Die USV hat einen Einbau-Kaltegrätestecker zur Versorgung des Gerätes und damit auch zur Versorgung der angeschkossenen Hardware.
An diesem Einbau-Kaltegrätestecker sind nur der Neutralleiter- und der Außenleiteranschluß belegt, der Schutzleiteranschluß "hängt in der Luft". Ist messtechnisch nachgewiesen, dass es keine leitfähige Verbindung zwischen dem Schutzleiterstift im Kaltgeräte-Einbaustecker und den Schutzleiterbuchsen der abgangsseitigen Kaltegrätedosen gibt?
Somit wäre natürlich auch das Metallgehäuse keineswegs mit dem Schutzleiter des Versorgungsnetzes verbunden.

Das ist dann wohl ein Mist-Gerät.
* Das leitfähige Gehäuse, das ja mit den aktiven Leitern des Versorgungssnetzes in Berührung kommen kann (Fehler der Basisisolierung), muss natürlich mit dem Schutzleiter des Eingangssteckers und der Anschlussleitung verbunden sein.

Zum Verständnis noch: Welche Spannung kommt den am Ausgang heraus?
Bewirkt die USV eine sichere Trennung zwischen Ein-und Ausgang?
Dann könnte sie auch die Schutztrennung realisieren und Teletrabi hätte recht mit seiner Vermutung, der sekundäre Schutzleiter wäre dann normgerecht ein PA-Leiter ohne Verbindung zum PE.
Gruß KlausBö
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  #8  
Alt 09.01.2011, 14:53
jf27el jf27el ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 02.08.2007
Ort: BW
Beiträge: 4.181
Hallo Klaus,
Zitat:
Zitat von Bödeker, Klaus
Bewirkt die USV eine sichere Trennung zwischen Ein-und Ausgang?
Dann könnte sie auch die Schutztrennung realisieren und Teletrabi hätte recht mit seiner Vermutung, der sekundäre Schutzleiter wäre dann normgerecht ein PA-Leiter ohne Verbindung zum PE.

Ja und genau an dieser Stelle "Schutztrennung" versagen IMPO alle Überprüfungsmaßnahmen nach 701/702 Prüfspannung 500v statt 5000V eine sek !!!

Gruß
jf27el
diese Geräte schutzisoliert mit Metallgehäuse und eingeführtem Schutzleiter werden immer mehr.
__________________
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ (I.Kant)
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  #9  
Alt 09.01.2011, 16:36
Bödeker, Klaus Bödeker, Klaus ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 27.08.2002
Beiträge: 1.478
Mach meine Norm nicht schlecht

Zitat:
Zitat von jf27el
Hallo Klaus,


Ja und genau an dieser Stelle "Schutztrennung" versagen IMPO alle Überprüfungsmaßnahmen nach 701/702 Prüfspannung 500v statt 5000V eine sek !!!

Gruß
jf27el
diese Geräte schutzisoliert mit Metallgehäuse und eingeführtem Schutzleiter werden immer mehr.

Die 5000V sind eine Typ- oder Stressprüfung, bei denen man eine Zerstörung riskiert, sie haben bei der Wiederholungsprüfung nichts zu suchen. Sie sind auch in der DIN VDE 0701-0702 verschwunden (außer Elektrowerkteuge) Mitunter bewirken ja schon die 500V den "letzten Schrei " der Isolation.
Wie man sich vom Zustand der sicheren Trennung überzeugt, dass muss - wieder einmal -. die zuständige prüfenden EFk entscheiden
* Isolationwiderstand mit 250V (Nennspannung)
* Berührungsstrommessung
* Optische Kontrolle, Gottvertrauen in den (ehrbaren) Hersteller und sein CE/GS-Zeichen
Gegen die Geräte ist ja nichts zu sagen, wenn sie den Vorgaben der Schutzmaßnahme entsprechen.
Gruß KlausBö
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  #10  
Alt 09.01.2011, 20:55
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.475
Moin Chris,

eine ähnliche Thematik hatten wir auf dem Forentreffen in Bochum.

Kann es sein, dass der USV-Hersteller den N der Zuleitung als PEN missbraucht, um ein TN-System am Ausgang zu generieren?

Hast Du einen Schaltplan dazu?

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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