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  #4291  
Alt 14.03.2016, 22:07
Jörgi-1911 Jörgi-1911 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 644
Zitat:
Zitat von IH-Elektriker
Besonders bemerkenswert finde ich auch noch das unter dem fahrzeug eine Zivilperson völlig ohne Schutz steht - das ist für mich auch bei einem abgsetützten Fahrzeug nicht optimal. Was passiert wenn sich die gute Dame an irgend einem hervorstehenden teil am Unterboden den Kopf anschlägt -
.
.
.


Das jemand unter seinem Auto rumläuft ist vollig normal und in manchen
Bereichen auch so gewollt. Zum Beispiel die Dialogannahme im Autohaus.
Da ist es gewünscht, das der Kunde direkt unter seinem Auto technische
Details vom Annahmemeister erfährt und sich verrückt machen läßt.
Die Last ist zwar durch das Hebezeug gesichert, aber tropfende
Betriebsstoffe oder gratige Teile fängt er (sie) mit dem Kopf.
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  #4292  
Alt 14.03.2016, 22:37
Benutzerbild von Tobi P.
Tobi P. Tobi P. ist offline
Meister in Ausbildung
 
Registriert seit: 18.11.2007
Ort: 41516 Grevenbroich
Beiträge: 1.303
Moin,

Zitat:
Zitat von IH-Elektriker
Und dazu gehört das eben der Aufenthalt unter schwebenden Lasten ein No-Go ist.

mit derartigen Pauschalaussagen wäre ich vorsichtig, das stimmt so nämlich nicht ganz. Es gibt Bereiche in denen es absolut zulässig und auch üblich ist dass sich Personen unter schwebenden Lasten aufhalten. Solange die verwendeten Hebezeuge, Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel bestimmte Anforderungen erfüllen ist das völlig problemlos.



Gruß Tobi
__________________
Gründer und 1. Vorsitzender des "Vereins der Freunde des 175kVA Bosch"
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  #4293  
Alt 15.03.2016, 02:55
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist gerade online
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.223
Hallo,

das war ein 'stinknormaler' Abschlepp-LKW für PKW's.

Unter Hebebühnen in Werkstätten ist das etwas ganz anderes.
Die haben ein Schneckengetriebe, welches selbstsperrend ist.

Hier reden wir über eine Fahrzeughydraulik,
die den Arm hebt und senkt.

Bei dem einen Rad gegenüber kann man das Einhaken sehen.

Die Krananlage dieser 'Abschlepper' ist nicht dafür gebaut,
um unter einem PKW zu arbeiten.

Die Katze war nicht in Not.
Sie hatte sich nur versteckt.
Es ging also noch nicht einmal um das Leben von dem Kater.

Man hätte auch 3 Stunden warten können,
Dann hätte sie der Hunger von dort vertrieben.


...

Edit:

Ausnahmen gibt es, wenn die Lasten nicht Kraftschlüssig,
sondern Formschlüssig angeschlagen sind,
und der Sicherheitsfaktor hinreichend hoch angesetzt ist.

Desweiteren bei der Veranstaltungstechnik.
Z.B. doppelte Sicherung.
(Da kann dann NN mehr dazu sagen.)

Alles war hier nicht vorhanden.

Geändert von Elt-Onkel (15.03.2016 um 05:03 Uhr).
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  #4294  
Alt 15.03.2016, 07:01
melange melange ist offline
Spannungstester
 
Registriert seit: 01.04.2015
Ort: südliches Ruhrgebiet
Beiträge: 102
Steckdosentester und klassische Phasung

Am Wochenende hatte ich mal Gelegenheit, meinen kleinen Steckdosentester
auf eine harte Probe zu stellen.

Dazu habe ich eine Steckdose (vorübergehend) falsch verdrahtet,
Neutralleiter (blau) auf den rechten Steckkontakt,
Außenleiter (schwarz) auf den linken Steckkontakt und auf den Schutzleiterkontakt, also klassische Phasung und damit Lebensgefahr,
Schutzleiter (grün/gelb) nicht angeschlossen.

Der Steckdosentester sagt : L rechts, alles OK

In der Produktbeschreibung die Behauptung :
Die Steckdosenprüfgeräte Testavit Schuki 1A und 3A .... zeigen alle lebensgefährlichen Anschlussfehler an Steckdosen, Kabeltrommeln und Verbindungskabeln in 230-V-Anlagen durch bestimmte Leuchtenkombinationen der LEDs an.

In der Bedienungsanleitung finden sich noch folgende einschränkende Hinweise :

Das Prüfgerät ist nicht geeignet für Zwei-Leiter-Netze
(klassische Nullung).
Vertauschung von Neutralleiter und Schutzleiter
(Erdung) wird vom Gerät nicht erkannt!


Meine Prüfsituation fällt dann wohl in die Kategorie "Zwei-Leiter-Netze"
Angehängte Grafiken
  
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  #4295  
Alt 15.03.2016, 08:25
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 11.01.2005
Beiträge: 11.377
Zitat:
Zitat von melange
... Meine Prüfsituation fällt dann wohl in die Kategorie "Zwei-Leiter-Netze"

Moin melange,

so ist es.

Zitat:
Zitat von melange
... Steckdosenprüfgeräte ...

Naja, Prüfgerät würde ich so einen "Teststecker" nicht unbedingt nennen. Die vollständige Bedienungsanleitung einschließlich der Konformitätserklärung könnten hier sicherlich die erforderliche Aufklärung liefern.

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #4296  
Alt 15.03.2016, 08:50
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 11.01.2005
Beiträge: 11.377
Moin melange,

Zitat:
Zitat von Bedienungsanleitung Schuki 3A
... NUR FÜR DEN EINSATZ DURCH FACHKUNDIGES PERSONAL VORGESEHEN ...

dies entspricht VDE 0100-100:2009-06, Abschnitt 134.1.1.

Zitat:
Zitat von Bedienungsanleitung Schuki 3A
... Jeder, der dieses Prüfgerät verwendet, sollte entsprechend ausgebildet und mit den besonderen, in einem industriellen Umfeld auftretenden Gefahren bei der Spannungsprüfung, den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und den Verfahren zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion des Gerätes vor und nach jedem Gebrauch vertraut sein. ...

Auch dies entspricht VDE 0100-100:2009-06, Abschnitt 134.1.1.

Zitat:
Zitat von Bedienungsanleitung Schuki 3A
... Prüfnorm IEC/EN 61010-1 (DIN VDE 0411) ...

Die befähigte Fachkraft weiß, dass Prüfgeräte zur Prüfung von elektrischen Anlagen der Reihe VDE 0413 "Elektrische Sicherheit in Niederspannungsnetzen bis AC 1000 V und DC 1500 V - Geräte zum Prüfen, Messen oder Überwachen von Schutzmaßnahmen" entsprechen müssen. Die Reihe VDE 0411 "Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte" ist für Prüfgeräte alleine nicht ausreichend.

Insofern gibt der Hersteller alle erforderlichen Informationen bekannt. Diese müssen lediglich "richtig" gelesen und verstanden werden. Dann ist der Einsatzbereich eindeutig definiert (z. B. Anschauungsobjekt für Seminare).

Gruß Olaf
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  #4297  
Alt 15.03.2016, 09:09
Zitteraal Zitteraal ist offline
Alter Sack
 
Registriert seit: 10.02.2004
Ort: Tagsüber in der Firma, sonst Zuhause.
Beiträge: 3.331
Hier liegt das eigentliche Problem:

https://www.google.de/search?q=Testa...IBigB&dpr=0.9#

Das Teil ist für Jedermann erhältlich, der Laie erwirbt es und wägt sich in vermeintlicher Sicherheit.
__________________
Liebe Grüße, Bernd

---------------------------------------------------
Der Narr tut was er nicht lassen kann, der Weise lässt was er nicht tun kann.

Konfuzius
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  #4298  
Alt 15.03.2016, 15:50
melange melange ist offline
Spannungstester
 
Registriert seit: 01.04.2015
Ort: südliches Ruhrgebiet
Beiträge: 102
Hallo Olaf_SH

alles was du schreibst, ist mir schon bewusst.

Ich wollte mit dem Beitrag auch diejenigen Mitleser erreichen, die
nicht so bibelfest sind oder die Bedienungsanleitung (wenn überhaupt)
erst lesen, wenn es schon gekauft ist.

Aber, und das ist das zweite Problem nach dem von Zitteraal genannten :
Mit welchem Recht jedoch darf der Hersteller behaupten :
Die Steckdosenprüfgeräte Testavit Schuki 1A und 3A .... zeigen alle lebensgefährlichen Anschlussfehler an Steckdosen, Kabeltrommeln und Verbindungskabeln in 230-V-Anlagen durch bestimmte Leuchtenkombinationen der LEDs an.

Gruß
melange
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  #4299  
Alt 15.03.2016, 16:26
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 11.01.2005
Beiträge: 11.377
Moin melange,

mein Beitrag war ja nicht "gegen" Dich gemeint.

Im Anhang habe ich mal die Beschreibung des Herstellers beigefügt. Die Aussage unter der Überschrift "Steckdosenprüfgeräte" ist nicht eindeutig.
  • Es ist kein Prüfgerät im Sinne der Reihe VDE 0413.
  • Es werden nicht alle lebensgefährlichen Anschlussfehler angezeigt.

All dies wird in der "ausführlichen" Bedienungsanleitung relativiert.

Ob es sich hierbei um eine Täuschung des Verbrauchers oder gar um Betrug handelt, mag ein Jurist bewerten. Es kann auch sein, dass hierdurch nur der Bedarf der Heimwerkerkönige gedeckt werden soll (Marktlücke). Irgendetwas muss ja den Hersteller angetrieben haben, diese Geräte zu produzieren und zu vertreiben.

Gruß Olaf
Angehängte Grafiken
Dateityp: pdf lang_0_name_TESTAVIT-SCHUKI-3A.pdf (400,0 KB, 41x aufgerufen)
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Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

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  #4300  
Alt 15.03.2016, 21:54
Jörgi-1911 Jörgi-1911 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 644
Ich hab so ein Ding:

Name:  fi-tester.jpg
Hits: 541
Größe:  7,1 KB

So lange es blau leuchtet ist schonmal nichts lebensgefährlich. Bei rot wird es
brenzlich. Zusätzlich zeigt das Display wo L und N ist und man kann die
Auslösezeit und den Auslösestrom vom RCD sehen. Geht nur für RCD Typ A.
Ehe ich die Prüftaste am RCD drücke und weiß nur ob er auslöst oder
nicht, weiß ich mit dem Ding zusätzlich ob mit dem Auslösestrom alles stimmt.
Nebenbei wird auch noch die Netzspannung angezeigt.

Für den gelegentlichen Funktionstest im Haushalt ist das mehr als andere tun.
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