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  #1  
Alt 07.01.2017, 17:37
Homer Homer ist offline
Null-Leiter
 
Registriert seit: 04.01.2014
Beiträge: 28
Reihenklemme auf Hutschiene im Schaltschrank

Hallo,

ich setzte eine Reihenklemme auf eine Hutschiene. Die Hutschiene ist auf einer verzinkten Montageplatte im Schaltschrank montiert. Mit der Reihenklemme wird der L3 eines Motors zwischengeklemmt (wegen Ankerkutzschlussbremsung). Den Schutzleiter des Motors würde ich direkt auf der verzinkten Montageplatte anschließen.
Oder sollte ich eine Schutzleiterklemme neben die Reihenklemme auf die Hutschiene montieren?

Was meint ihr?

MFG Homer
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  #2  
Alt 07.01.2017, 18:08
Benutzerbild von Oberwelle
Oberwelle Oberwelle ist offline
Nie Auslernender
 
Registriert seit: 04.04.2005
Beiträge: 8.675
Moin..

Motor komplett auf Klemmleiste..

W
__________________
.
Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen. Immer alle Vorschriften beachten !
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  #3  
Alt 08.01.2017, 09:03
ThomasR ThomasR ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 481
War da nicht was mit SK2 in Schaltschränken?
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  #4  
Alt 08.01.2017, 12:54
Benutzerbild von Wulff
Wulff Wulff ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 02.05.2014
Beiträge: 210
Zitat:
Zitat von ThomasR
War da nicht was mit SK2 in Schaltschränken?

Kann sein, muss aber nicht.
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  #5  
Alt 09.01.2017, 13:38
IH-Elektriker IH-Elektriker ist offline
Unter Strom
 
Registriert seit: 09.01.2013
Beiträge: 984
Schutzleiterklemme(n) auf Hutschiene, diese über einen extra PE vom zentralen PE-Klemmpunkt im Schank angefahren (z.B. Haupt-Schutzleiterschiene) wäre die optimale Lösung, natürlich unter Beachtung der nötigen Querschnitte.

Die Hutschiene nur über die Befestigungspunkte und Montageplatte zu verbinden ist suboptimal. Vor allem müssen dann die Befestigungspunkte der Hutschiene alle Anforderungen an einen fachgerechten Schutzleiteranschlusspunkt erfüllen….

Achtung – die maximale Strombelastbarkeit der Hutschiene ist zu beachten ! (normale Hutschiene 35mm breit aus Stahl, Materialstärke 1mm sind i.d.R. entsprechend 16mm² CU-Schutzleiter, die gleiche Schiene mit 1,5mm entspricht 50mm²….)
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  #6  
Alt 09.01.2017, 14:55
Benutzerbild von Tobi P.
Tobi P. Tobi P. ist offline
Meister in Ausbildung
 
Registriert seit: 18.11.2007
Ort: 41516 Grevenbroich
Beiträge: 1.315
Moin Thomas,

Zitat:
Zitat von ThomasR
War da nicht was mit SK2 in Schaltschränken?

bei Zählerschränken und Unterverteilungen ist das üblich, bei Maschinensteuerungen dominiert dagegen SK1. Ich wüsste jetzt auf Anhieb zum Beispiel nicht wie ich einen TS8-Schrank von Rittal als SK2 aufbauen könnte


Gruß Tobi
__________________
Gründer und 1. Vorsitzender des "Vereins der Freunde des 175kVA Bosch"
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  #7  
Alt 09.01.2017, 15:02
Benutzerbild von langer
langer langer ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 05.07.2010
Ort: Am Rande des Ruhrpotts
Beiträge: 1.355
Schaltschränke im Maschinenbau kenne ich eigentlich auch nur SK1, egal von welchem Hersteller.
Sicher wird es da auch Ausnahmen geben.

Tobi war schneller
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  #8  
Alt 09.01.2017, 15:44
IH-Elektriker IH-Elektriker ist offline
Unter Strom
 
Registriert seit: 09.01.2013
Beiträge: 984
Zitat:
Zitat von langer
Schaltschränke im Maschinenbau kenne ich eigentlich auch nur SK1, egal von welchem Hersteller.
Sicher wird es da auch Ausnahmen geben.

Tobi war schneller

Im Maschinenbau ist SK2 ein absoluter Exote. Normal sind Metallschränke in SK1.
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  #9  
Alt 10.01.2017, 12:32
ThomasR ThomasR ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 481
Trotzdem würde ich eine Reihenerdklemme setzen. Damit wäre eindeutig klar, welcher PE zu diesem Gerät gehört. Bei Einzelanschlüssen auf einer Montageplatte muß man evtl. rätselraten.....
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  #10  
Alt 10.01.2017, 15:45
IH-Elektriker IH-Elektriker ist offline
Unter Strom
 
Registriert seit: 09.01.2013
Beiträge: 984
Zitat:
Zitat von ThomasR
Bei Einzelanschlüssen auf einer Montageplatte muß man evtl. rätselraten.....

Und genau dieses "Rätselraten" ist streng genommen bei einem Maschinenschaltschrank nicht mehr normkonform, schließlich muss „jeder Leiter unter Zuhilfenahme der Dokumentation identifizierbar“ sein – also auch der Schutzleiter (siehe u.a. EN60204-1/13.1 )

Oder anders ausgedrückt ich muss wissen wenn ich einen „beliebigen“ Schutzleiter ausklemmen will was ich da gerade abklemme, sprich welchen Motor oder Verbraucher o.ä. ich gerade abklemme.

Somit muss eine Art Kennzeichnung her – Klemmennummern, Klartextbezeichnungen, halt irgendwas womit ich den Schutzleiter „identifizieren“ kann. Ist diese Identifikation über die räumliche Zuordnung zu den Klemmen der „aktiven Leiter“ möglich so kann man sich ggf. andere Maßnahmen ersparen.

Unter Umständen ist das halt die beste bzw. einfachste Methode.

Das ganze hängt stark von der Ausrüstung ab – es gibt quasi „Maschinenschaltschränke“ von XXS mit 20 x 20cm bis hin zu XXXXL als meterlange, gefühlt quasi „unendlichen“ Schrankreihen von 2m-Standschränken…da sucht man auch mit Doku tlw. bis man einen Abgang findet, vor allem wenn sich der Maschinenbauer nur wenig Gedanken hinsichtlich sauberer Gruppenbildung usw. macht….

Da die Norm in diesem Punkt der Kennzeichnung nur sehr schwammig geschrieben ist gibt es erheblichen Spielraum in der Auslegung – was in der Praxis teilweise ganz schöne Probleme mit sich bringen kann.

Von der Problematik der maximalen Strombelastbarkeit einer Montageplatte falls diese als Schutzleiterverteilung verwendet wird will ich jetzt gar nicht anfangen. Bei „normalen“ Querschnitten wie 16mm² oder so ist das i.d.R. ja kein Thema – aber wenn es dann irgendwann mal in richtung 70mm² oder 120mm² oder auch noch mehr geht stellt sich die Frage was eine 2 oder 3mm Stahlplatte macht wenn wirklich mal größere Ströme fließen…
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