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  #21  
Alt 25.10.2016, 16:58
ThomasR ThomasR ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 518
Das wird sich schon finden, die Antwort liegt in den Beiträgen. Wenn das Schulgeräte sein werden, muß jemand den Datenmüll nach jeder Benutzung (täglich/stündlich) entsorgen. Also auch alle fälschlicherweise gemachten Einstellungen rücksetzen und Daten löschen. Das geht sinnvollerweise nur mit kompletten "Loads" über entsprechende Dockingstationen (oder 20 Leitungen stecken

In den Docks werden die Geräte auch geladen. Selbst bei Dauerbetrieb werden die gegenwärtigen Geräte locker 6 Schulstunden durchhalten, in Android kann man genug "Schrott" abschalten um das zu gewährleisten. Danach wieder "Reset und Laden". Und das in einer zentralen Station, ähnlich den Ladestationen für drahtlose Mikrofone/Headsets von Konferenzsystemen. Macht dann genau EINE Steckdose mit maximal 500 Watt Last....
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  #22  
Alt 25.10.2016, 18:12
a.w.c.s a.w.c.s ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 30.10.2013
Beiträge: 283
Zitat:
Zitat von IH-Elektriker
Solche Mehrfachdosen-Orgien gibt es übrigens in der Industrie ebenfalls: gefühlte 95% der Besprechungsräume sind nicht für die heutige Laptopdichte konzipiert, es fehlen schlichtweg Steckdosen in den Tischen !
Es scheint da doch große Unterschiede zu geben. Die Besprechungsräume, in denen ich war, gehörten zu den 5%. Vielleicht passt die Prozentzahl doch nicht ganz.
__________________
Gruß werner
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  #23  
Alt 25.10.2016, 20:34
Trumbaschl Trumbaschl ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 11.02.2004
Beiträge: 1.563
Wieso geht eigentlich jeder davon aus, dass die Schüler vollen Zugriff auf Einstellungen des Betriebssystems oder auch nur die Festplatte haben? Admins (meistens Informatiklehrer) mit einem kleinen Rest Hirn lassen den Schülern nur eingeschränkte Zugänge oder verwenden gleich Software wie Novell CampusLan, die den Schülern gar keinen direkten Zugriff auf das Betriebssystem gibt. Gespeichert wird nur im eigenen Netzwerkordner, der nicht besonders groß ist.

Wie Bastellösungen für eLearning aussehen können, habe ich ebenfalls live erlebt. Die Laptops sind schuleigen und werden immer nur für ausgewählte Unterrichtseinheiten verwendet, die Akkus müssen also maximal 100 Minuten (Doppelstunde) durchhalten. Gelagert und geladen werden die Rechner in einem Spezialwagen mit genügend Steckdosen und einer einzigen Netzzuleitung, während der Verwendung gibt es keine Verbindung zum Stromnetz. Außerdem enthält der Wagen wenn ich mich richtig erinnere einen Accesspoint, der per Netzwerkkabel mit dem Schulnetz verbunden wird. Pro Stockwerk gibt es einen solchen Wagen.

In "Laptopklassen" gilt normalerweise BYOD in eingeschränktem Ausmaß (alle kaufen zu Beginn das gleiche Gerätemodell). Wie das mit der Überprüfung funktioniert keine Ahnung, ich vermute fast Schulen sind da in Österreich (noch) unter dem Radar. Uns wurde nur vom Brandschutzbeauftragten (auch ein Lehrer im Nebenjob) damals (2005) mitgeteilt, dass private Wärmegeräte unzulässig sind. Da die Brandschutzbegehungen angekündigt stattfanden, verschwanden halt Wasserkocher und Kaffeemaschine für die Zeit in einem Spind... Schule der Technik (Schul-Werbespruch).
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  #24  
Alt 25.10.2016, 21:00
ThomasR ThomasR ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 518
Hallo Trumbaschl,

nicht jeder Informatiklehrer ist ein IT Spezialist und eine Bande Schüler findet immer einen Weg. Speziell bei älteren Lehrern wird der clevere Schüler u.U. seinen Lehrer in Sachen IT bald überflügeln. Und die Dinger sollen ja auch in anderen Stunden verwendet werden. Meine Englischlehrerin konnte gerade einen (nicht programmierbaren) Taschenrechner richtig bedienen.

Die Frage war am Anfang, wie die E-Versorgung gehen soll. Dafür scheint es aber bereits Lösungen zu geben.
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  #25  
Alt 26.10.2016, 08:01
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.438
Hallo,

und als Ergänzung zum Beitrag 11:

Nein, eLearning ist nicht das Allheilmittel.

Wir brauchen nicht zwingend Multimedia-Tafeln.

Pfiffige Lehrer sind auch was wert.

Beispiel:

Mein Mathematik-Lehrer hat in der 6.Klasse den Satz vom Pythagoras
rein analog unter Zurhilfenahme von Fischertechnik bewiesen.

Das war eine klasse Leistung.

Also, er hat eine Waage zur Herstellung eines stabilen Gleichgewichts
gebaut.
Dann die Flächen an den Dreiecksseiten gestaltet als Halbmonde,
Quadrate, usw.
Diese Flächen aus Pappe ausgeschnitten,
und dann auf die Waage gelegt.
Schwupps konnte man das Gleichgewicht erkennen.

So etwas ist um Längen besser, als per PowerPoint 20 Klicks
zu projezieren.

...
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  #26  
Alt 26.10.2016, 09:23
Elo-Ocho Elo-Ocho ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 16.07.2014
Ort: Münsterland
Beiträge: 190
Moinsen,

mit der elektrischen Ausstattung unserer Schulen bin ich einigermaßen vertraut.

Daher kenne ich auch solche Laptopwagen mit Ladestationen, die Lösung ist sicherlich nicht die schlechteste.

Für die meisten Schulen mag gelten, das die technische Ausstattung nicht auf dem neuesten Stand der Technik ist, auch nicht nach der Sanierung.
Die Frage ist, ob das denn sein muss. Vieles wäre schön zu haben, würde aber auch nicht zu besseren Ergebnissen führen.

Ansonsten bin ich beim Onkel. Wenn der (oder die) am Pult nichts vermitteln kann, dann hilft auch kein 10-Finger-Touch-ichweißnichtwievielZoll-Activeboard, wenn der (oder die) echt was auch dem Kasten hat, dann reicht eine Kreidetafel in 8 von 10 Unterrichtsstunden vollkommen aus.

(Hab die meiste Polemik vor dem Abschicken gelöscht. Ich hoffe, ist in Ordnung so. Das Thema ist halt sehr emotional, gerade für Eltern. Die Stromversorgung der Endgeräte ist da echt eins der am leichtesten zu lösenden Probleme.)

Gruß

Ocho
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  #27  
Alt 26.10.2016, 09:37
Elo-Ocho Elo-Ocho ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 16.07.2014
Ort: Münsterland
Beiträge: 190
Moinsen,

Zitat:
Zitat von gernersepp
Hallo zusammen,

mich beschäftigt Frage in Sachen Schulgebäude und Maximallast. Aktuell wird ja darüber diskutiert, dass die Schulen in Deutschland flächendeckend mit WLAN ausgestattet werden sollen (Bundesregierung will 5 Milliarden Euro bereitsstellen), damit die Schüler mit Tablet und PC arbeiten können. Schön und gut. Ich frage mich dabei folgendes:

Weder bei Notebooks noch bei Tablets halten aktuell die Akkus eine Nutzungszeit von 6 Schulstunden durch. Die Schüler eine Klasse werden also nicht drumrumkommen, die Geräte permanent per Netzkabel am Strom zu halten.

Eine stinknormale Durchschnittsschule in Deutschland hat in pro Klassenraum ca. 4-5 Steckdosen.

Da wahrscheinlich alles gesagt ist, aber noch nicht von jedem, möchte ich meinen Senf zum Thema auch noch mal abgeben:

Zitat:
Zitat von gernersepp
Frage 1: Würden die aktuell in Schulen verbauten Leitungen oder Sicherungskästen es überhaupt verkraften, wenn in allen Klassenräumen 30 Notebooks gleichzeitig am Sromnetz hingen?

Das hängt natürlich sehr von der Schule ab, 1.200 Nasen Gymnasium oder nicht mal 80 Schüler an einer Dorfschule die von Jahr zu Jahr um den Erhalt kämpft? Ich denke, an den Schulen mit denen wir durch sind schon.
Nagelt mich aber nicht drauf fest, wenn dem mal nicht so ist.

Zitat:
Zitat von gernersepp
Frage 2: Ginge das überhaupt aufgrund rechtlicher Richtlinien? Man dürfte doch wohl kaum an einer Steckdose mehrer 3-Stecker hintereinander schalten, oder? (Kabelgewirr)

Steckdosen an (in) den Tischen. Muss ja nicht gleich Vitra sein, das lässt sich hinbekommen.

Zitat:
Zitat von gernersepp
Frage 3: Seht ihr weitere Einschränkungen hinsichtlich der Elektroinstalltion, wenn eine Schule für alle Schüler gleichzeitig Stromanschlüsse bereithalten müsste?

Muss man prüfen, was von Sinus übrig bleibt. Wäre auf jeden Fall lösbar.

Zitat:
Zitat von gernersepp
Würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.
LG
GS

Bitte, gerne.

Aber denkt dran, nicht alle Laptops gleichzeitig einschalten, denkt an den Melmac.

Gruß,

Ocho
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  #28  
Alt 26.10.2016, 13:11
IH-Elektriker IH-Elektriker ist offline
Unter Strom
 
Registriert seit: 09.01.2013
Beiträge: 995
Generell finde ich es nicht verkehrt wenn Schüler von Anfang an mit neuen Medien umgehen lernen – und dazu gehört heute einfach so Tools wie Powerpoint zu „beherrschen“ (nicht unbedingt die Programmbedienung, sondern eher das „was mache ich damit und wie mache ich es….“ – denn nur so zieht man eben keine PPT-Junkies groß.

Indem man ganz einfach vermittelt das präsentieren nur via PPT eben nicht das Allerheilmittel ist, sondern ein Zusatz und eine Ergänzung

Oder anders gesagt, die Medienkompetenz und das „wie präsentiere ich mich“ bzw. „wie vermittle und präsentiere ich Informationen bzw. Arbeitsergebnisse“ wird in der heutigen Welt immer wichtiger – und dazu gehört auch das Wissen das eben Powerpoint nicht das Allerheilmittel ist.

Ebenso gehört der richtige Umgang mit der Informationsquelle Internet zu einer ordentlichen Medienkompetenz. Und sowas kann man nur durch praxisnahen Unterricht rüberbringen – und nicht durch Wissensvermittlung via Overheadfolie und einem quasi „virtuellen“ nicht vorhandenem Internet – das geht einfach nicht gut. Das wäre das gleiche als wie wenn ich jemandem das Auto fahren rein auf dem Papier erklären würde….

Die anderen Themen wie Youtube, Facebook & Co sind dann andere „Baustellen“ - und tlw. große Stolperfallen für junge Leute.

Digitale Grundkenntnisse und den allgemeinen Umgang mit dem PC muss man nicht unbedingt beibringen, das kommt vollautomatisch bei den jetzigen Generationen. Wir „alten Säcke“ dürfen da auch nicht von uns auf die junge Schüler-Generation, den „digital natives“ schließen. Die gehen mit dem PC völlig anders um und auch völlig anders an Probleme mit dem PC ran wie wir analogen alten Säcke
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  #29  
Alt 26.10.2016, 17:40
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.469
Zitat:
Zitat von Elo-Ocho
... denkt an den Melmac. ...

Moin Ocho,

den werden wahrscheinlich nur wir verstehen, die wir zur Sesamstraße-Folge-1-Generation gehören.

Gruß Olaf, der mal gucken muss, welche Alternative zum SLT* heute auf dem Speiseplan steht

*: Schinken-Lucky-Toast
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #30  
Alt 27.10.2016, 12:04
Trumbaschl Trumbaschl ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 11.02.2004
Beiträge: 1.563
Toaster haben aber mehr Leistung als Laptops (oder waren das Haartrockner? Verdammt, ist das lang her...)

Grundkenntnisse im kritischen Umgang mit jeglichen Medien sind eindeutig überlebensnotwendig! Allerdings stimme ich nicht zu, dass Grundkenntnisse und allgemeiner Umgang mit dem PC heute mit der Muttermilch aufgesogen werden - wie man das Ding in Gang kriegt und Programme startet vermutlich schon halbwegs, aber Problembehebung und Sicherheitsfragen sind bei wahrscheinlich 80% der "Digital Natives" genauso ein Buch mit sieben Siegeln wie bei der Generation 60+. Wenn dann noch "Experten" dazukommen wie eine Wiener Polizeibeamtin mit Spezialgebiet Sicherheit für Jugendliche, die bei einem Vortrag in der Schule wörtlich erzählt, dass alles was in gedruckten Büchern steht gut ist und alles was im Internet steht dumm macht...
*grusel*
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