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  #21  
Alt 05.08.2013, 10:57
Benutzerbild von kabelmafia
kabelmafia kabelmafia ist offline
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Registriert seit: 07.04.2003
Ort: eigentlich Hamburg, aber überall und nirgends
Beiträge: 7.439
Moin,

Ich muss gestehen, dass mich mein Excel geärgert hat.
Ja, tatsächlich wirkt sich der Blindanteil kaum aus. Zumal ein Blick in die Datenblätter kaum hilft - die Angabe des Induktiven Widerstandes fehlt fast immer.

Ich kann Etrick zustimmen - man hätten diesen Teil rauslassen können. Die Temperaturkorrektur ist da schon der wichtigere Teil.

Aber es beruhigt mich, dass ich hier nicht der einzige bin, der nicht richtig rechnen kann...

Mit der kleinen Excel-Rechnung im Anhang komme ich jetzt zu verwertbaren Ergebnissen, keine Ahnung ob die 100% ist...

Alles in Allem halte ich die Formel nicht für Praxisnah und frage mich, wie die Prüfgerätehersteller nachziehen um ihre Spannungsfallmessung normativ korrekt hin zu bekommen.
Angehängte Dateien
Dateityp: xls Spannungsfall neu.xls (26,5 KB, 330x aufgerufen)
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Der Strom kann ruhig bunt sein-ohne Kabel nützt das nix.
Bild: NAKBA 3x95/50sm 0,6/1kV VDE U 0250:1936
Dieser Beitrag wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf fundierten Kenntnissen der elektrotechn. Regelwerke. Er ist eine pers. Interpretation des Autors. Etwaige rechtliche Empfehlungen und Hinweise sind unverbindlich, eine Rechtsberatung findet nicht statt.
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  #22  
Alt 05.08.2013, 14:19
Etrick Etrick ist offline
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Registriert seit: 03.08.2007
Beiträge: 1.132
Hallo,

als Gerätehersteller würde ich den Term einfach weglassen und die Angabe zur Fehlergrenze etwas hochsetzen.

"Mein" Extrembeispiel ist an der Querschnittsgrenze (Kabel mit daumendicken Leitern) simuliert, bei der sich der Skineffekt noch nicht auswirkt und nur dort kommt die Induktivität der Leitung gerade so in relevante Bereiche.

Der Faktor 0,00008 ohm/m gilt dort schon längst nicht mehr.

Sollen also Geräte für alle Eventualitäten einsetzbar sein, ist eine Induktivitätsmessung zu den Berechnungen nötig, sonst hat man ein Schätzeisen, das genauso ungenau ist, wie wenn der fragliche Term unter den Tisch fällt.

Alternative wäre beim Messen Lasten mit unterschiedlichem cos PHI zuzuschalten - noch aufwendiger...


Gruß

Achim
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  #23  
Alt 05.08.2013, 15:11
Benutzerbild von -Claus-
-Claus- -Claus- ist offline
im Ruhestand
 
Registriert seit: 21.01.2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 2.890
Hallo KM
Im Beitrag 1 gibst Du WS=1 und DS=2 an, im Excel-Blatt ist es umgekehrt.
Was ist richtig?
Gruß
Claus
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  #24  
Alt 05.08.2013, 20:17
Benutzerbild von kabelmafia
kabelmafia kabelmafia ist offline
Meister-Prüfer
 
Registriert seit: 07.04.2003
Ort: eigentlich Hamburg, aber überall und nirgends
Beiträge: 7.439
Moin Claus,

(schreibe niemals einen Beitrag "mal eben schnell")

Ja! WS=2 (muss ja logischerweise auch...) und DS=1
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  #25  
Alt 05.08.2013, 21:23
Etrick Etrick ist offline
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Registriert seit: 03.08.2007
Beiträge: 1.132
Hi,

noch ein kleiner Fehler: Der Sinus PHI geht über ARC.

Dass es im Ergebnis fast egal ist, zeigt nochmal dass die neue Formel für täglichen Umgang unnötig komplex ist.


Gruß

Achim


(Achtung: Anhang braucht evtl. Kompatibilitätsmodul, wenn er mit aktuellem MS Office geöffnet wird)
Angehängte Dateien
Dateityp: xls AE Spannungsfall3.xls (29,0 KB, 236x aufgerufen)
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  #26  
Alt 05.08.2013, 22:21
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SPS SPS ist gerade online
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Beiträge: 3.368
Querschnitt 1,5 mm² Falsch Richtig

Was bedeutet Falsch?
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Mit freundlichem Gruß sps
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  #27  
Alt 05.08.2013, 22:47
Etrick Etrick ist offline
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Registriert seit: 03.08.2007
Beiträge: 1.132
Bezieht sich auf sin phi in der Zeile drunter...

In der Originaltabelle wird nicht über ARC gerechnet - den Unterschied siehst Du im Vergleich der Ergebnisse.
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  #28  
Alt 06.08.2013, 02:50
Benutzerbild von -Claus-
-Claus- -Claus- ist offline
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Registriert seit: 21.01.2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 2.890
Hallo Miteinander!
Mal eine Frage zum Verständnis.
Dieses Rechenbeispiel gilt für eine Leitertemperatur von 70 ⁰C, oder?
(20 ⁰C - rho = 0,1785; 70 ⁰C - rho = 0,0217)
Gruß
Claus
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  #29  
Alt 06.08.2013, 15:16
Etrick Etrick ist offline
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Registriert seit: 03.08.2007
Beiträge: 1.132
Also der 1,25 Faktor bei rho käme bei gut 80-85°C hin.

Das zeugt davon, dass die Normväter von Spannungsabfall durch dünnen Querschnitt (und nicht sehr große Leitungslänge - da würde gut "gekühlt")ausgehen. Und schon bin ich bei meiner Kernkritik: in dem Fall ist die Leitungsinduktivität nahezu bedeutungslos und kann unter den Tisch fallen...
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  #30  
Alt 17.10.2016, 15:19
Funker Funker ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 23.04.2015
Beiträge: 713
Ich würde das Thema noch einmal aufgreifen da ich mich aus aktuellem Anlass damit beschäftige.

Ich habe dazu folgende Erläuterung im Internet vom Deutschen Kupferinstitut gefunden.

https://www.kupferinstitut.de/de/wer...nungsfall.html

fast gleichlautend mit einem EP Artikel aus 10 / 2014, nur noch etwas deftiger.

Nach der Begründung und Eurer vorhergegangen Diskussion muß man eigentlich nach der alten Formel Beiblatt 5 zu VDE 0100-100 von 1995 bzw.
Beiblatt 2 2010 zu VDE 0100 - 520 verfahren

Wie arbeitet Ihr aktuell ?

Unter Berücksichtigung des Kupferinstituts ist wohl das wie es in Wikipedia steht fast richtig

https://de.wikipedia.org/wiki/Spannu...Elektrotechnik)

mit Uo = Systemspannung 230 V bzw. 400 V und dann in jedem Fall mit b = 2

Geändert von Funker (17.10.2016 um 18:36 Uhr).
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