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  #11  
Alt 25.02.2010, 20:35
Benutzerbild von SPS
SPS SPS ist offline
Im Ruhestand
 
Registriert seit: 16.07.2004
Beiträge: 3.290
Das wurde auch in der Fachzeitschrift de 2002 getestet.

Der Tod in der Badewanne (1)
http://www.de-online.info/archiv/200...de-schw01.html

Teil 2 im Beitrag verlinkt
__________________
Mit freundlichem Gruß sps
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  #12  
Alt 25.02.2010, 20:50
Benutzerbild von -Claus-
-Claus- -Claus- ist offline
im Ruhestand
 
Registriert seit: 21.01.2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 2.889
Fön in Badewanne

Moin, Moin
Habe Film gesehen und begrüße die "neue" Schutzart. Hat lange gedauert bis jemand mal die Sache auf den Punkt gebracht hat. Gleichzeitig gewährleistet er den Leitungsschutz des ortsveränderlichen Gerätes.
Den geschilderten Sachverhalt Ausgangssituation) kann ich nur bestätigen. Während meiner Militärzeit haben wir so Kaffee gekocht und Würste erhitzt (Kein Tauchsieder/Grill war schneller). Diese einfache und logische Lösung konnte sich in den Normvorschriften nicht wiederspiegeln, weil keiner den Mumm hat/hatte dem Hersteller mit einer Auflage zu belegen. Aber ich denke mal, bestimmte Herren wussten das die FI-Pflicht für Bäder/Nassbereich nur einen bedingten Schutz bot.
Ob Anschluss des Potentialausgleich zulässig oder notwendig ist wird in der Vorschrift ja der Elektrofachkraft verantwortlich auf Auge gedrückt und dieser kann den geforederten Schutz garnicht bringen, zu mindest nicht in dem Notwendigen Umfang.
Kann mann nur hoffen, das keine Geräte mehr zertifitiert werden die nicht nach dieser Lösung hergestellt werden.

MfG
Claus
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  #13  
Alt 25.02.2010, 20:53
ohoyer ohoyer ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 27.12.2006
Ort: Koblenz
Beiträge: 3.426
Mal weitergedacht: Gesetzt den Fall, dass man entweder solche FI-Kombinationen zum Nachrüsten einer TN-C Installation vertreibt, oder aber Geräte mit Eurostecker mit quasi "integriertem FI" herstellt- wie werden diese dann geprüft und gewartet? Welche geänderten Prüfschritte wären dann notwendig?
__________________
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

Friedrich Nietzsche (Werk: Jenseits von Gut und Böse, Aph. 146)
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  #14  
Alt 25.02.2010, 21:04
Benutzerbild von -Claus-
-Claus- -Claus- ist offline
im Ruhestand
 
Registriert seit: 21.01.2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 2.889
Hallo ohoyer!
Man könnte ja auch mal darüber nachdenken, ob der Hersteller nicht die Prüfungsvorgabe erarbeitet (er will ja sein Produkt auf den Markt bringen).
Was zu Prüfen ist findet er in den Vorschriften und wenn was fehlen sollte, kann es in die eigentlich neu zuerarbeitende Vorschrift eingefügt werden.
MfG
Claus
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  #15  
Alt 25.02.2010, 21:21
Teletrabi Teletrabi ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 10.02.2004
Beiträge: 3.670
Moin,

irgendwie find ich den Film/die Seite ein wenig lächerlich...

zunächst einmal würde mich interessieren, wie groß die Durchströmung bei einem Fön (hü) wirklich ist. Der Mensch ist da ja nur ein Parallelweg zum Wasser und die eigentlichen aktiven Teilen immer noch mehr oder minder umhüllt.

Okay, kommt ein geerdetes Teil hinzu, fließen augenscheinlich bei unbekannter Wasser-Leitfähigkeit mindestens 5 mA um einen ebenfalls nicht näher bekanntne FI zu werfen. Kann dann beim anpacken an Wasserhahn &co unschön sein. Will ich gar nich bestreiten, mitgeführterr PE wäre mir auch lieber. Aber was um himmelswillen ist daran neu? Wie oft haben wir hier schon diskutiert, ob die inzwischen nicht mehr geforderte Badewannenerdung über das definierte Erdpotential nich eine Verbesserung durch FI-auslösoung darstellt oder doch eher vernachlässigbar ist? "Spezielle Schutzschaltung" hat doch eher was von Pseudo-Wissenshows ala Geilileo, das rumreiten auf seinen Copyright-Hinweis ist einfach albern.
Wenn man sich dann noch den fachmännischen PE-Stecker mit nem Meter NYM dranne anschaut...
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  #16  
Alt 25.02.2010, 21:35
Benutzerbild von SPS
SPS SPS ist offline
Im Ruhestand
 
Registriert seit: 16.07.2004
Beiträge: 3.290
In festen Installationen ist das mitführen des PE bei SK2 schon vorgeschrieben.
Ganz neu ist die Erfindung also nicht.
__________________
Mit freundlichem Gruß sps
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  #17  
Alt 25.02.2010, 21:39
Max60 Max60 ist offline
Sicherungsvertreter
 
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 969
@henryausunsen-h:

War die Antwort auf mein Posting bezogen? Es ist mir schon klar, dass ein RCD den Fehlerstrom nicht begrenzt, sondern abschaltet. Und das tut er dann, wenn der (über den Menschen fließende) Fehlerstrom in einen Bereich kommt, in dem er für einen Menschen potentiell gefährlich ist. Jedenfalls habe ich das so gelernt, und alles andere würde auch mein RCD-Weltbild gefährden.
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  #18  
Alt 26.02.2010, 06:16
Benutzerbild von Alois
Alois Alois ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 28.07.2004
Ort: Hessen GG
Beiträge: 11.576
Hallo Teletrabi,

Zitat:
Zitat von Teletrabi
irgendwie find ich den Film/die Seite ein wenig lächerlich...

sorry, aber eine solche Bemerkung hat der Film nicht verdient. Nicht jeder hat die Möglichkeit alles gleich professionell aufzuarbeiten. Hier wird mit einfachen Mitteln gezeigt, dass ein Mehr an Sicherheit erreicht werden kann, indem eine Schutzmaßnahme "aufgebohrt" wird.

Zitat:
Zitat von Teletrabi
Wenn man sich dann noch den fachmännischen PE-Stecker mit nem Meter NYM dranne anschaut..

Es geht hier um einen Versuchsaufbau!!

Zitat:
Zitat von Teletrabi
zunächst einmal würde mich interessieren, wie groß die Durchströmung bei einem Fön (hü) wirklich ist. Der Mensch ist da ja nur ein Parallelweg zum Wasser und die eigentlichen aktiven Teilen immer noch mehr oder minder umhüllt.

Auf jeden Fall muss der Fehlerstrom in den gefährlichen Bereich kommen, denn sonst würde der 30 mA FI nicht auslösen. Wenn alles so ungefährlich ist, wie erklärst Du dass es bei der dargestellten Konstellation zu Todesfällen kam/kommt? Am Berühren der geerdeten Wasserleitung kann es nicht gelegen haben, denn dabei hätte der FI ausgelöst.

Gruß

Alois
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  #19  
Alt 26.02.2010, 06:56
Bödeker, Klaus Bödeker, Klaus ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 27.08.2002
Beiträge: 1.478
PE bei allen mobilen Geräte

Bitte macht Euch da nicht nur Gedanken über die Einzelheiten z. B. den Stromweg und den Widerstand des Wassers.

Technisch ist entscheidend,
der Mensch darf nicht vom Strom durchflossen werden können, d.h das Wasser der Wanne - wenn es an die aktiven Teile kommt - muss zwangsläufig und als erstes auch mit dem PE Kontakt aufnehmen. Also Umhüllung dieser aktiven Teile (Innen oder Außen) im einem PE-Schirm/-Gitter o.ä.

Konsequenzen:
# ganz konsequent: Es gibt keine Geräte der Schutzklasse II mehr und alle bisherigen Geräte der Schutzklasse II erhalten einen Schutzkontaktstecker und ein dickere dreiadrige Leitung
# halb konsequent: Diese Lösung gilt für Geräte die in feuchter Umgebung betrieben werden, also z. B. nicht für TV usw.
# Alle diese Geräte werden teurer, alle Sanitärgeräte werden unhandlicher.
# um konsequent zu sein, müsten auch alle Geräte der Schutzklasse I anders gestaltet werden (vollständige Umhüllung)

Fragen: Was nützt das ? Wieviel Unfälle werden vermieden? (siehe Richtlinie zur klassischen Nullung) Zitat, dass hier in etwa auch zutrifft

>>Darstellung der Situation um 1972/1973, Zitat aus [7].
Bei den hier geschilderten Verhältnissen ist es unvorstellbar, dass 1972/1973 die millionenfach vorhandenen –„zweiadrigen Installationen“ durch eine Anpassungsforderung in die „Nullung mit besonderem Schutzleiter“ umgewandelt worden wären, ohnehin standen ständig zwei Sätze im Raum: „Wo sind die Toten?“, einmütige Antwort “Es gibt keine!“<< (Zitatende)

Damit stirbt die hier angepeilte Lösung (leider) aus wirtschaftlichen Gründen.
Gruß KlausBö
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  #20  
Alt 26.02.2010, 07:20
Benutzerbild von Oberwelle
Oberwelle Oberwelle ist offline
Nie Auslernender
 
Registriert seit: 04.04.2005
Beiträge: 8.719
Zitat:
Zitat von Bödeker, Klaus
..
Konsequenzen:
# ganz konsequent: Es gibt keine Geräte der Schutzklasse II mehr und alle bisherigen Geräte der Schutzklasse II erhalten einen Schutzkontaktstecker und ein dickere dreiadrige Leitung
# halb konsequent: Diese Lösung gilt für Geräte die in feuchter Umgebung betrieben werden, also z. B. nicht für TV usw.
# Alle diese Geräte werden teurer, alle Sanitärgeräte werden unhandlicher.
# um konsequent zu sein, müsten auch alle Geräte der Schutzklasse I anders gestaltet werden (vollständige Umhüllung)
..

Moin Klaus,

es geht auch einfacher:

# die Badewanne bzw. Abfluß erden, wenn ein RCD verbaut ist


OW
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Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen. Immer alle Vorschriften beachten !
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