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  #1  
Alt 11.02.2017, 23:07
Tillmet Tillmet ist offline
Null-Leiter
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 8
Unglücklich Fehler im Stromnetz -> wie finden?

Hallo Leute,

ich habe ein Problem mit meinem Stromnetz und weiß nicht genau, woran es liegen kann.
Ich bin kein Elektriker, sondern ITler und kenne mich mit den Fachbegriffen nicht perfekt aus, aber ich versuche es so ordentlich wie möglich.
Da das Problem etwas umfangreicher ist und sowas wie Ferndiagnosen ja immer nicht einfach sind, versuche ich es so ausführlich wie möglich zu schildern. Also fangen wir an:

Zur Ausgangslage:
Eigentumswohnung EG in 6 Parteienhaus. Altes Stromnetz in der Wohnung vor ca. 3 Jahren umgerüstet (bislang 2-Adrig mit ca. 8 Sicherungen ohne Fi). Habe mit einem Elektriker zusammen ein neues dickes Kabel von meinem Stromzähler im Keller aus in mein Büro verlegt (5er Kabel L1-3, PE und Null) und von dort aus über einen neuen Sicherungskasten inkl. Fi fast alle Zimmer neu verkabelt. Es existieren noch 2-3 alte Steckdosen in unwichtigen Zimmern. Allerdings ist die Deckenbeleuchtung noch am alten 2-Ader-System angeklemmt. Sollte aber bei diesem Problem keine Rolle spielen.
Nach diesem Umbau gab es keine Auffälligkeiten, was den Strom angeht.

Zum aktuellen Problem:
Ich habe in meinem Büro 3 Sicherungen für die Stromkreise hier. Diese sind 1x an einer 19" Steckdosenleiste in meinem EDV Verteilerkasten (dort sind nur ein NAS, ein PoE Switch, eine kleine Alarmanlage und TK Geschichten sowie Router drin) und 2 Stränge verlaufen in meinem Brüstungskanal, wo ich hauptsächlich meinen PC und 2 Monitore betreibe. Außerdem sind in dem Kanal ca. 14 Netzwerkkabel verlegt.
Jetzt aber das Problem: Wenn ich in irgendeine dieser Steckdosen einen Stecker stecke (auch Stecker ohne Endgerät dran), geht in 30% der Fällen mein PC aus und sofort wieder an. Ich habe meinen PC bereits an alle der 3 Sicherungsleitungen gehängt und es ist egal, wo ich etwas einstecke. Ebenso ist es egal, was ich einstecke.

Das ist das grobe Problem. Es stört mich sehr, dass ich manchmal nicht an diese Situation denke und mein PC dann einfach ausgeht, weil ich ein Handyladegerät oder so mal schnell einstecke.

Jetzt aber zu den zusätzlichen Informationen:
1)
Ich habe eine zusätzliche Auffälligkeit. Wenn ich mein DECT Telefon in seine Ladeschale stelle, geht mein mittlerer Monitor kurz aus. Gleiches passiert, wenn ich auf meine alte iPod Ladestation meinen iPod stelle. Hier habe ich vor, die Steckdose mal zu wechseln. Allerdings stecken Monitor und Telefon nicht in unmittelbarer Nähe

2)
Es geht NUR mein PC aus. Ich habe manchmal LAN Partys hier und auch sonst sehr sehr oft wechselnde Geräte, da ich ja in der IT arbeite. Außer meinem PC ist noch nichts ausgegangen.

3)
Mein alter PC ging nie aus.
Um jetzt aber erstmal von dem Punkt "Dann liegts am PC, der ist kaputt" wegzukommen, möchte ich auf Punkt 1) hinweisen, was ja auch nicht normal sein kann. Außerdem bin ich auch der Meinung, ich bekomme öfter mal einen gewischt, seit die Problematik generell auftritt. Und ich habe das wahrscheinlichste Teil (Das Netzteil meines PCs) bereits gewechselt und erhalte das selbe Ergebnis. Der PC hat meiner Meinung nach nur qualitativ hochwertige Komponenten

4)
Mein PC geht auch aus, wenn man an den IO Blenden etwas berührt oder z.B. einen USB Stick einstecken möchte. Das hängt direkt mit dem Ausschalten zusammen, wenn ich einen Stecker irgendwo einstecke. Es gibt Zeiten, da kann ich 100 USB Sticks einstecken und 20 Toaster hier in die Steckdosen stecken und dann gibt es Zeiten, wo ich den ganzen Tag über NICHTS davon machen darf.

5)
Ich hatte letztens das Glück, dass er eine ganze Woche keine Probleme hatte. Ansonsten treten diese Probleme derzeit täglich auf. Als der PC noch neu war, traten diese Probleme meiner Meinung nach nicht sofort auf. Und auch generell hat sich das Problem im Laufe der Zeit verschlimmert. Anfangs ist es einmal pro Monat oder so passiert.

6)
Ich habe bereits mal in meinen Steckdosen den Leiter gegen PE und Null gemessen und immer 230V erhalten

7)
Ich hatte zwar die Erdung in Vermutung, aber es passiert auch bei kleinen Geräten, die keine Erdung am Stecker nutzen (Handyladegeräte)

8)
Kleiner Sonderfall: Es ist sogar schon einmal passiert, dass mein PC ausgegangen ist, also ich mein Handy nur mit dem Ladestecker verbunden habe...

9)
Fi oder Sicherungen fliegen dabei nicht raus

10)
Mein Brüstungskanal ist aus Aluminium (falls das irgendetwas aussagt)

11)
Ich habe allerdings auch die Vermutung, dass das Stromproblem sich irgendwie auf die Netzwerkanschlüsse auswirkt. Als der PC eine Woche lang lief, lief wirklich alles. Kaum ist der Strom dann einmal wieder ausgefallen, hatte ich ebenso wieder DSL Abbrüche in meiner FritzBox. Gestern sogar fast gleichzeitig. Ca. 30sek versetzt verlor die FritzBox die DSL Synchro nachdem mein PC ausgegangen war. Das kann ja auch kein Zufall sein.

12)
Jetzt kommt der VooDoo Part:
Ich bin der Meinung, dass das System manchmal läuft, wenn ich nichts verändere. Als der PC eine gute Woche lang reibungslos lief, hatte ich gerade einen Kundenlaptop in meinen Kanal gestöpselt. Ab da lief er gut. Eine Woche lang. Das ist mir nach 1-2 Tagen direkt aufgefallen und da ich sonst gerade keine Geräte angeschlossen hatte, habe ich den Laptop mal dran gelassen. Und habe jeden Tag mehrere Stecker und USB Sticks ausprobiert und nie ist etwas passiert. Dann habe ich nach über einer Woche den Laptop mal aus der Steckdose gezogen. Zack, 1h später ging der PC aus, als ich etwas eingesteckt hatte und 3h später ging der PC und das Internet aus. Jetzt habe ich das Netzteil vom Laptop natürlich wieder an die selbe Steckdose angeschlossen, aber der Fehler tritt jetzt wieder regelmäßig auf... Das ist doch skuril, oder?

13)
Als ich anfangs den Kanal in Verdacht hatte, habe ich den PC an meine 19" Steckdosenleiste angeklemmt. Danach ging es auch 1-2 Wochen gut, allerdings hatte ich dann vermehrt Netzwerkprobleme, sodass bei mehrern PCs gleichzeitig kurz das Netzwerk ausfiel (bei einer LAN bemerkt. Es wurden immer alle 20min 2-3 Leute kurz disconnected). Nach einem Reset des PoE Switchs war dann alles wieder ok, aber die PC-aus-Fehler waren wieder da. Zum Switch, ich habe die PoE Funktion auf allen Ports deaktiviert. Es ist ein Lancom GS-1224P



Ich plane jetzt folgendes in folgender Reihenfolge:
1)
Ich werde den PoE Switch trotzdem mal aus dem System entfernen und heute Abend einen normalen 24er Gigaswitch ausm Keller holen und einbauen. Mal gucken, was passiert

2)
Ich ziehe mir mit einem Verlängerungskabel aus einer der noch alten 2-Adrigen Dosen eine Leitung ins Büro und klemme dort mal nacheinander alle meine Geräte an, sodass ich immer, wenn der Fehler wieder auftritt, die nächsten Geräte umklemme. Vielleicht finde ich so ja etwas heraus

3)
Einen Elektriker habe ich schon angerufen. Ich hoffe, dass der mir nächste Woche irgendwie mehr sagen kann.



Was ich ergänzend noch sagen kann ist, dass das Haus hier keine eigenständige Erdung besitzt. Wenn ich das richig recherchiert habe, kommen bei solchen Gebäuden aus den 70ern ja L1-3 und der Null über den Hausanschluss an und dann wird meist im Hausanschluss ein PE über N gebrückt, sodass man zwar 5 Adern hat, aber in wirklichkeit der PE und der N identisch sind. Das wäre noch ein Anhaltspunkt. Wobei ich nicht hoffe, dass es daran liegt... Es ist hier meines Wissens nach nicht möglich, eine separate Erdung zu legen...


Meine Frage an euch wäre jetzt, ob ihr mich mit eurem Wissen bei der Fehlersuche unterstützen könntet. Ich versuche allen euren Fragen so schnell wie möglich nachzugehen, damit wir das Thema zusammen hoffentlich schnell ausfindig machen. Fotos und Infos werden wie gewünscht geliefert.


Ein Foto vom neuen Sicherungskasten hätte ich gerade sogar zur Hand. Bei weiteren Infos einfach nachfragen, ich liefere



Vielen Vielen Dank, falls sich jemand der Suche annehmen möchte.

Grüße,
Daniel



Update 12.02.2017
- Habe den PoE Switch getauscht. Bislang zwar kein Stromausfall am PC, aber der Monitor geht trotzdem beim Laden des DECT Telefons kurz aus. Abwarten...
Angehängte Grafiken
 

Geändert von Tillmet (12.02.2017 um 00:48 Uhr).
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  #2  
Alt 12.02.2017, 02:44
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.451
Moin Tillmet,

ist die Anlage bei der "Überarbeitung" ordnungsgemäß durch eine zur Prüfung befähigte Person geprüft worden? Der Verteiler weist mindestens 2 kleine Fehler auf, die einer Elektrofachkraft nicht hätten unterlaufen dürfen.

Viele Fehler kann man nur messtechnisch und dann auch mit entsprechender Prüferfahrung lokalieren.

Wenn Du "einen gewischt" bekommen hast, solltest Du Dich ins Krankenhaus bringen lassen. Elektrounfälle sind heimtückisch und können noch nach Wochen zum Herzkammerflimmern führen.

Es wäre auch interessant, Kenntnsse über die restliche Elektroanlage zu haben - also außerhalb Deiner vier Wände.

Das Problem wird sich nicht durch eine Ferndiagnose klären lassen. Hier ist eine entsprechend ausgebildete Elektrofachkraft vor Ort erforderlich.

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #3  
Alt 12.02.2017, 09:12
Ich-bins Ich-bins ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 21.09.2014
Beiträge: 221
Zitat:
Zitat von Tillmet
Meine Frage an euch wäre jetzt, ob ihr mich mit eurem Wissen bei der Fehlersuche unterstützen könntet.

Zum einen scheitert es wohl, das keine entsprechenden Meßgeräte wohl vorhanden sind.
Spätestens nach dem Stromschlag sollte man die Finger komplett weg von der Anlage lassen, denn es steht einiges mehr auf dem Spiel als nur ein Stromschlag.
Zitat:
Ich habe bereits mal in meinen Steckdosen den Leiter gegen PE und Null gemessen und immer 230V erhalten
Solche Messungen sind für die Katze.
Zitat:
Habe mit einem Elektriker zusammen ein neues dickes Kabel von meinem Stromzähler im Keller aus in mein Büro verlegt (5er Kabel L1-3, PE und Null) und von dort aus über einen neuen Sicherungskasten inkl. Fi fast alle Zimmer neu verkabelt.
Irgendwie bin ich am Grübeln, das schon die Zuleitung unter Umständen falsch dimensioniert ist, vor allem würde mich das Prüfprotokoll von der Erstinbetriebnahme mehr als ein Bildchen vom Verteiler interessieren.

Ob der Elektriker welcher das Installiert hatte, wohl die fachliche Eignung hatte lässt Raum für Gedanken.
Den einzigen Rat was man geben kann, einen Fachbetrieb beauftragen, der findet schnell mit Messen die Fehler und wird die Fehler beheben. Vor allem bitte keine Versuche mehr mit Belastungstest wie zu lesen ist machen, das kann böse ins Auge gehen.
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  #4  
Alt 12.02.2017, 15:19
Benutzerbild von Strippe-HH
Strippe-HH Strippe-HH ist offline
Funkenbändiger in Rente
 
Registriert seit: 10.10.2014
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.116
Zitat:
Zitat von Olaf S-H
Der Verteiler weist mindestens 2 kleine Fehler auf, die einer Elektrofachkraft nicht hätten unterlaufen dürfen.

Was für Fehler man sieht?
ich sehe da höchstens eine sehr schluderige und unübersichtliche Verdrahtung nach dem Motto "Schnell machen".
Die Einführung der abgehenden Leitungen von der Seite her ist auch nicht gerade das wahre ,von oben her wäre das besser gewesen
Aber der Aufbau mit dem Schienensystem von Hager ist doch perfekt gelöst.
__________________
Immer das Beste draus machen
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  #5  
Alt 12.02.2017, 15:29
Trumbaschl Trumbaschl ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 11.02.2004
Beiträge: 1.561
Was mich etwas irritiert ist die Angabe zweiadrige Steckdosen und die Tatsache, dass in diesem Verteiler alles über FI zu laufen scheint.

Wo sind diese alten Steckdosen angeschlossen?
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  #6  
Alt 12.02.2017, 16:31
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.451
Moin Strippe,

die Fehler, die mir ins Auge gesprungen sind:
  1. Die Befestigungsschrauben gehören abgedeckt, damit die Schutzklasse 2 erreicht wird.
  2. Die Leitungen sind teilweise vor der Einführung in die Schaltgerätekombination abgemantelt worden.

Gruß Olaf
__________________
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  #7  
Alt 12.02.2017, 16:32
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.451
Moin Trumbaschl,

wenn die Steckdosen nur mit L und N angefahren werden, dann sollte es funktionieren. Nicht regelwerkskonform aber mit Funktion.

Gruß Olaf
__________________
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  #8  
Alt 12.02.2017, 17:29
ego11 ego11 ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 12.11.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.620
Zitat:
Zitat von Olaf S-H
Die Befestigungsschrauben gehören abgedeckt, damit die Schutzklasse 2 erreicht wird.

Was umso unbegreiflicher ist, da bei diesem Verteiler die Abdeckungen in Schwenkform eigentlich unverlierbar vorhanden sind, sprich mutwillig abgebrochen wurden.
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  #9  
Alt 12.02.2017, 19:11
Benutzerbild von Strippe-HH
Strippe-HH Strippe-HH ist offline
Funkenbändiger in Rente
 
Registriert seit: 10.10.2014
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.116
Die Frage mit den abgedeckten Befestigungsschrauben hatte ich mir schon immer gestellt seitdem das in meiner über 40 Jährigen Berufslaufbahn auftauchte.
Ich weis es ja noch so gut wie Heute die älteren Verteilungen hatten auch keine Abdeckung der Rückwand gehabt und problematisch war es nicht wenn eine Verteilung auf einer Steinwand befestigt gewesen ist.
Passiert ist da jedenfalls nichts weiteres.
Habe ich eine AP-Verteilung wo durch die Rückwand UP-Verlegte Leitungen eingeführt werden müssen da nehme ich die Sollbruchstellen heraus und habe damit auch Quasi die Schutzklasse 2 mit aufgehoben da immer noch der Ausbruch größer ist als die benötigte Einführung.
Und da die Schraubdurchführungen gerne mit den Abdeckungen vergessen werden, das ist ein altes Lied.
Aber es hat mir bislang keiner erklären können warum wegen 4 lumpigen Schrauben gerade deswegen die Schutzklasse 2 aufgehoben sein muss.
Als ich jedenfalls meinen Beruf damals erlernt hatte, da gab es das noch nicht.
__________________
Immer das Beste draus machen
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  #10  
Alt 12.02.2017, 23:41
Max60 Max60 ist offline
Sicherungsvertreter
 
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 957
Hi,

SK2 ist halt irgendwie definiert. Und wenn in der Definitin sinngemäß steht, "sämtliche leitfähige Teile die in Kontakt mit der Außenwelt stehen müssen isolierend abgedeckt werden", dann gilt das sowohl für den Staubsauger, als auch für die Unterverteilung..
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