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  #1  
Alt 18.09.2009, 18:39
C_T
 
Beiträge: n/a
blink Wahlen in Deutschland

Nun ist es wieder soweit: Mögliche und unmögliche Zeitgenossen wollen mein Bestes - meine Stimme, um die schwierigsten Aufgaben in unserem Vaterland zu lösen.

Mir stellen sich dabei einige Fragen:

1.) Wenn es doch so schwer ist, Deutschland zu regieren und für alle die besten Lösungen zu erreichen, und man die sich selbst gesetzten Ziele (Halbierung der Arbeitslosenzahlen, halbierung der Steuerbelastung, Abzug von Bundeswehrsoldaten aus Krisengebieten, usw. ) nicht schaffen kann, wieso reissen sich dann so viele Physiker, Lehrer, Juristen und Wirtschaftswasweissich-Hassenichtgesehendoktorgrade darum, in die Politik gewählt zu werden?

2.) Da gab es mal einen Bundeskanzler, der in Erklärungsnotstand geriet und dann sagte "Ich gebe ihnen mein Ehrenwort!" - reicht das für alles aus? Ich meine, wenn der Polizist mich mit 75 blitzt, könnte ich ja auch sagen "Ich bin nur 45 gefahren, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!" - oder so.

3.) Die, die da nun meine Stimme haben wollen, schreiben auf bunten Tafeln:

Frauenfoto mit Slogan "Wir wählen die Bundeskanzlerin - Ihre Partei xyz..."

oder

Männerfoto mit Slogan "Deutschland kann mehr - Ihre Partei xyz..."

Die nächsten sagen:

"Das alte Ehepaar aus dem Fernseh-Ehestreit vom Sonntag ist zuviel des Guten - WIR sind besser für Deutschland - Ihre Partei xyz"

Und dann noch diese ganzen anderen Stimmenfänger, die behaupten, dass alle anderen schlecht sind, nur >sie< seien die Besten...

Blickt da eigentlich noch jemand durch?

Ich als Bürger möchte doch nur:

- nicht von Politikern verarscht werden

- nicht von Politikern belogen werden

- nicht von Politikern betrogen werden

Kurzum, ich möchte eigentlich, dass die Politiker mal klar sagen, wo die Probleme liegen, und vor allem möchte ich, dass Politiker genau so wie ein kleiner Handwerker bei von ihnen verursachten Schäden schadenersatzpflichtig sind.

So a la "Herr / Frau PolitikerIn, Sie haben durch das miese, mittlerweile als verfassungswidrig abgeurteilte Gesetz, was Sie mit zu verantworten haben, Deutschland einen Schaden in Höhe von xy50 Milliarden Euro zugefügt - auf Sie selbst entfällt ein Schadenanteil von 50 Millionen Euro - bitte erstatten Sie den Schaden auf das Konto der Bundeskasse!?"

Das Verursacherprinzip "Du Kaputtgemacht, Du bezahlen!" funktioniert überall, nur in der Politik heisst es immer "Politiker hat kaputt gemacht - Volk muss das bezahlen" - das kann es doch auf Dauer nicht sein?

Und vor allem interessiert mich eine Frage:

Wen soll ich überhaupt wählen?

Bisher überzeugte mich weder die Partei mit den bunten Fähnchen, noch die mit den Kugelschreibern, und die mit den Feuerzeugen auch nicht. Bleibt die Partei mit dem kostenlosen Kaffee am Wahlkampfstand - aber der schmeckte irgendwie total fad...

Hat jemand Tips, wie ich herausbekomme, wie ich am Wahlsonntag meine zwei Kreuze an der richtigen Stelle mache???

Denn es heisst ja so schön: "Wenn einer nicht mehr weiter weiss, bildet er nen Arbeitskreis!"

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  #2  
Alt 18.09.2009, 19:25
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 11.01.2005
Beiträge: 11.427
Moin Christian,

das Problem der Wahl- oder Nichtwahlentscheidung wird bei uns immer größer. Ein örtlicher großer Radiosender wirbt bei jeder sich bietenden Gelegenheit für den Gang zur Wahlurne.

Aufgrund der letzten Meldungen zu Wahlbeteiligungen scheint sich da ein ganz neues Problem anzubahnen: Ist eine Wahl aussagekräftig, wenn nur ein kleiner Teil der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hat?

Es gibt ein Recht zu wählen. Folglich kann ich auch die Partei der Nichtwähler wählen. Aber ob dies eine Alternative zur Wahl "irgendeiner" Partei ist, möge jeder selbst entscheiden.

Das Ergebnis der Wahl wird sicherlich am 27.09.2009 von vielen mit Spannung erwartet. Es wird ein Ergebnis sein, mit dem wir dann wieder eine Legislaturperiode "leben" müssen.

Eine Wahlempfehlung will ich Dir hier aber nicht geben. Dieses "Problem" musst Du selbst lösen.

Gruß Olaf, der am Sonntag Bundes- und Landtag wählen darf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #3  
Alt 18.09.2009, 21:04
Benutzerbild von The EYE
The EYE The EYE ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 03.07.2008
Ort: Norderstedt
Beiträge: 453
Vllt kennt es ja noch nciht jeder. www.wahl-o-mat.de ist eine homepage, auf der man 38 Fragen beantwortet (dafür,neutral oder dagegen) und dann angezeigt bekommt, mit welcher Partei man dort am meisten Übereinstimmungen hat. Man kann auch noch Gewichtungen legen. Soll natürlich nicht die absolute Wahlentscheidung sein, aber für jeden, der kein Interesse daran hat sich das komplette Wahlproramm aller Parteien durchzulesen sicher eien gute Sache!

Gruß Max
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  #4  
Alt 18.09.2009, 21:21
Benutzerbild von Chris
Chris Chris ist offline
statisch unbestimmt
 
Registriert seit: 25.07.2004
Ort: Hessen
Beiträge: 3.397
Die" Kurzen" haben schon gewählt.... - www.u18.org -

Unsere Jugend hat schon mal gewählt....

Interessante Ergebnisse wie ich finde..



http://www.u18.org/14.0.html

Stand von 20.00 Uhr
Angehängte Grafiken
 
__________________
"Natur und ihr Gesetz sah man im Dunkel nicht, Gott sprach ,es werde Tesla, und überall ward Licht"
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  #5  
Alt 18.09.2009, 21:25
C_T
 
Beiträge: n/a
Hmm,

wenn es um Glaubwürdigkeit gehen würde, dann würde ich ja die HSP wählen - Harald Schmidt Partei, oder wie der da heisst...

Aber den Wahl-o-mat kenne ich eigentlich noch gar nicht - was wäre, (sehr stark übertriebenes Beispiel) wenn nach Beantwortung der Wahl-o-mat-Fragen die Wahl eines Extrems empfohlen wird, dass man gar nicht will?

Ich halte diese Computer-Empfehlung für etwas ähnliches wie das Tageshoroskop der Zeitung mit den 4 Buchstaben...
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  #6  
Alt 18.09.2009, 21:42
Benutzerbild von The EYE
The EYE The EYE ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 03.07.2008
Ort: Norderstedt
Beiträge: 453
Nach dem Beantworten der Fragen wählst du die Parteien mit denen du vergleichen würdest. Wenn du für dich da schon klar welche nicht wählen willst, nimmst du sie nicht in die Wertung.

Gruß Max
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  #7  
Alt 18.09.2009, 21:54
C_T
 
Beiträge: n/a
Na, dann bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen.

Hatte nämlich zum "untereinander vergleichen" 8 ausgewählt, und die ersten 3 waren sogenannte "das geht gar nicht" Parteien.
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  #8  
Alt 19.09.2009, 13:17
Benutzerbild von bettmann
bettmann bettmann ist offline
Medizinprodukte-Berater
 
Registriert seit: 16.02.2007
Ort: Landkreis Tübingen / Mittelfranken / Thüringen
Beiträge: 1.862
Zitat:
Zitat von Olaf S-H
... das Problem der Wahl- oder Nichtwahlentscheidung wird bei uns immer größer. ...
Aufgrund der letzten Meldungen zu Wahlbeteiligungen scheint sich da ein ganz neues Problem anzubahnen: Ist eine Wahl aussagekräftig, wenn nur ein kleiner Teil der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hat?
Es gibt ein Recht zu wählen. Folglich kann ich auch die Partei der Nichtwähler wählen. Aber ob dies eine Alternative zur Wahl "irgendeiner" Partei ist, möge jeder selbst entscheiden. ...

Meine Meinung. Das ist ein riesiges Problem.
Was macht der, der sich mit keinem Programm von keiner Partei anfreunden kann? Ihm sagt der Inhalt keiner Partei zu. Auf dem Wahlschein gibt es nicht die Möglichkeit, ein Kreuzchen als aktiver, wissentlicher "Nicht-Wähler" zu machen. Mache ich ein Kreuzchen ins Leere oder schreibe "böse" Worte auf den Wahlschein, erscheint dieser bei "ungültigen Stimmen". Ist ja auch nicht das Gewünschte. Gehe ich gar nicht zum "Kreuzchenmachen", erscheine ich als Nicht-Wähler (niedrige Wahlbeteiligung). Damit stelle ich mich aber zu einer Gruppe wo ich gar nicht hin will.
Auf dem Wahlschein gibt es eben kein Freitextfeld oder Raum für Anmerkungen. Wer sollte das auch lesen, werten und wen interessiert es?
Ich muss also aus dem Vorgegebenen wählen und bin damit nicht glücklich.

bettmann
__________________
Yo, wir schaffen das !!! (Bob der Baumeister)
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  #9  
Alt 19.09.2009, 18:33
jf27el jf27el ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 02.08.2007
Ort: BW
Beiträge: 4.160
Ich kann dir nicht mal sagen in welche Spalte Du Dein Kreuzchen machen sollst,
da sowohl Anzahl wie auch Reihenfolge bundesweit unterschiedlich sind.
Listen der Bundesländer
Wobei ich mich immer noch frage wie da die Gleichheit gewährleistet ist?

Darf ich jetzt die Rentnerpartei in Hamburg wählen oder muss ich den Wohnsitz wechseln?
__________________
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ (I.Kant)
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  #10  
Alt 19.09.2009, 23:56
Elekjet
 
Beiträge: n/a
Frage,

was ist ein Überhangmandat?
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