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#11
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Moin ego,
der Generator hat schon Einfluss auf die antreibende Maschine. Je nach Belastung verändert sich die Drehzahl der Antriebsmaschine die dann durch Regulierung der Einspritzmenge versucht nachzuregeln. Je nachdem um was für eine Antriebsmaschine es sich handelt (mechanische Drehzahlregelung über Fliehkraftkupplung oder elektronische Motorregelung) ist diese Regelung dann halt träger oder schneller. Bei derartigen drehzahlgeregelten Aggregaten wird man die Leerlaufdrehzahl von vornherein etwas höher einstellen. Dadurch ist die Netzfrequenz im Leerlauf höher und sinkt dann unter Belastung auf den Nennwert. Dadurch wird vermieden dass die Frequenz unter Belastung zu weit absinkt. @Hubert: Für die Geschichte im Wald ist ja die Betriebsart Isolationsüberwachung gedacht. Den Erder brauchst du wie Teletrabi schon anmerkte allerdings trotzdem. Der Unterschied zum TN liegt aber darin dass der Erder im IT-Betrieb dem Eigenschutz des Aggregates bzw. als Hilfserder für die Isolationsüberwachungseinrichtung dient und keine Schutzqualität haben muss. Auf ein Einmessen kann man daher verzichten. Für solche Geschichten bieten sich übrigens die Schrauberder von Dehn an, die sind problemlos (je nach Untergrund ) zu setzen und auch wieder zu entfernen. Kosten allerdings auch etwas.@Teletrabi: Erdung im TN zur Sicherstellung der Einhaltung der Abschaltbedingungen? Normalerweise sollte der ankommende PEN zwar durch den Betriebserder in der Trafostation bereits ausreichend geerdet sein aber gerade im Fall eines Netzausfalls würde ich mich darauf nicht unbedingt verlassen. Daher lokale Erdung des Generatorsternpunkts unter Aufbau bzw. Anbindung an eine örtlichen Erdungsanlage und 1+n-Sicherheit bei der Verbindung zwischen Sternpunkt und Erder (sprich mind. zwei Erdungsleitungen). Gruß Tobi |
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#12
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Moin Tobi,
Körperschlüsse werden durch den genullten PE aber schon abgeschaltet... Direktes Berühren durch den RCD, außer man hat einen wirklich isoliertne PE UND dann gleich zwei PE-lose Erdschlüsser... So richtige Relevanz sehe ich da erst bei weitläufigen Netzen um möglichst lkales Erdpotential am Pe zu haben und keine blitzspannungen oder Pot.anhebungen durch vorbeifahrende Bahn o.ä. zu verschleppen. Da ist dann aber nicht nur Erdung sondern möglichst flächige Erdung des Netzes erforderlich. Ebenfalls relevant hinsichtlich Freileitungsnetze (Spannungswaage bei Erdschluss) und um Blitzströme gezielt abzuführen und nicht _irgendwo_ die Isolation zu sprengen (was das aber noch nicht ausschließt) Für ein kleines sieben-Verbraucher-Netz mit Doppelt isolierten Leitunen - braucht es da die (qualitätsgesicherte) Erdung des PE wirklich? |
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#13
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Zitat:
Moin Teletrabi, zumindest wenn ich für das Netz verantwortlich bin lautet die Antwort definitiv ja Wie andere das handhaben entzieht sich meinem Einflussbereich, es sei denn sie wollen an einer Aggregate-Einsatzstelle mit mir zusammen ein Netz betreiben Gruß Tobi |
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#14
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Bei einem 20KW Synchrongenerator mußt du dir nicht wegen kleiner Lastwechsel im 3KW Bereich in die Hose machen. Ein Traktor hat eine Einspritzanlage mit Drehzahlregelung, daher ist die Frequenz ausreichend stabil. Ich würde mir daher keine großen Sorgen machen, es sein denn, du schaltest große Motoren ein und aus.
MFG Christian |
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#15
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Hallo!
Mein Trekker hat rund 100 PS, und eine elektronische Einspritzpumpe. Weiters kann ich sogar einstellen dass er die eingestellte Drehzahl bis auf Vollgas zu halten versucht. Ich glaube das wird das kleinste Problem daran. Soweit ich das bei anderen schon gesehen habe läuft das ganz gut. Der Generator regelt die Spannung elektronisch auf 1%. Ich setze mich schon länger mit der Frage auseinander und denke dass wenn der Trekker da ist, sich der extra Dieselmotor der dann womöglich Jahre nicht läuft, nicht lohnt. Mir gehts eigentlich nur noch um die Frage Iso oder FI. lg, Hubert |
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#16
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Bei steigender Belastung des Traktors wird seine Drehzahl sinken. Wer soll denn da nachregeln?
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#17
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Moin ego,
bei mechanisch geregelten Einspritzpumpen erfolgt die Regelung über eine Fliehkraftkupplung. Die versucht so lange auf Nenndrehzahl zu regeln bis alle Grenzen ausgeschöpft sind. Wenn die Belastung dann noch weiter steigt sinkt die Drehzahl ab bis die Antriebsmaschine abgewürgt wird. Bei einer elektronischen Motorregelung wird die Drehzahl am Abtrieb gemessen (zb mittels Tachogenerator oder Hallsensor oder bei kompletten Notstromaggregaten über die Frequenz) und an das Motorsteuergerät weitergeleitet. Das regelt dann solange die eingespritzte Kraftstoffmenge nach bis die Maschine wieder auf Nenndrehzahl ist. Wenn die Belastung trotzdem weiter steigt schaltet das Steuergerät den Motor ab und gibt eine Fehlermeldung raus. Gruß Tobi |
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#18
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Moin zusammen,
wenn hier schon über die Netzformen philosophiert wird, dann sollte ein wichtiger Punkt beachtet werden: Welchen Kurzschlussstrom liefert der Generator? Ein Kurzschluss muss nach 5 s abgeschaltet werden. Ein Erdschluss muss im TN-System allerdings schon nach 0,4 s und im TT-System nach 0,2 s abgeschaltet werden. Dieselroß und Generator müssen die erforderliche Kurzschlussleistung aufbringen können. Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, UVV, AVBEltV/NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, GPSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden. Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2) NAV). |
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#19
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Hallo Ego11,
es kommt auf den antreibenden Traktor an. Wenn dieser ziemlich stabil seine Drehzahl an der Zapfwelle halten kann gibt es da keine Probleme. Neumoderne Traktoren kann man sogar per Programm zu einer "festen" Drehzahl verdonnern. Gruß Markus |
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